Beiträge von ReallyRed

    Das ist ja eine Grütze...

    Mir wurde folgendes vorgeschlagen:

    # Otterhound (81.25%)
    # Bleu de Gascogne (75%)
    # Entlebucher Sennenhund (75%)
    # Eurasier (75%)
    # Magyar Vizsla (75%)

    Mal ehrlich, was haben diese Hunde gemeinsam? Ich hatte auch keinen Jagdtrieb und mittlere Aktivität eingegeben... naja.
    Otterhounds sind doch vom Aussterben bedroht, oder? Ich kenne sie nur aus einem Tierpark.
    Der Eurasier ist der Einzige, der passt.

    Hat der Rütter zugelegt? Ist mir in der Vorschau schon aufgefallen... ;)

    Der Chi tut mir schon leid, mit dem könnte man bestimmt suuuper Agility machen usw. Immer diese armen kleinen Stofftierersatzhündchen.
    Wann hat die Truller das mit dem anstrengenden Gassigehen denn gesagt?

    Was ich bei Gus interessant fand, dass er kastriert war und eher Welpenverhalten gezeigt hat, anstatt sich wie ein 3-jähriger Hund zu verhalten, gerade weil das Thema Kastration hier mal wieder diskutiert wird. Ob das eine Frühkastration war?

    Wir haben Berry mit 9 Jahren aus medizinischen Gründen kastrieren lassen (Veränderungen der Prostata) und ich würde es aus keinem anderen Grund tun. Medizinische Gründe wären für mich auch starker psychischer Stress, wenn der Hund z.B. gar nicht mehr fressen würde und überhaupt nicht mehr ableinbar wäre, wenn irgendein weiblicher Duft in der Luft läge.
    Verändert im Wesen hat sich da nicht viel, das Fell ist allerdings wesentlich mehr geworden, vor allem der Kragen um den Hals. Dadurch neigte es leichter zum Verfilzen und die Fellpflege war wesentlich aufwendiger. Durch den veränderten Stoffwechsel hat er leicht zugenommen, wir haben aber auch die Fütterung angepasst.

    Bei Eurasiern heißt es, dass die Rüden erst mit 3-4 Jahren entgültig erwachsen werden, dass war bei uns auch so. Körperliche Reife war früh da, aber der letzte "Klick" im Kopf kam recht spät.
    Ich würde meinem Hund zumindest die Chance geben, ein normaler erwachsener Hund zu werden, bevor ich kastrieren lasse. Von Frühkastration halte ich deshalb gar nichts. Denn wenn der Hund mitten in der Pubertät steckt und dadurch nervt, heißt das noch lange nicht, dass er so bleibt. Wir sind ja auch nicht alle auf den geistigen Niveau von 14-17 stecken geblieben (Gott sei Dank!) :lol: In solchen Fällen ist für mich die Kastration reine menschliche Bequemlichkeit auf Kosten des Hundes.

    Zitat

    Wir beeinflussen unsere Tiere in so vielen Dingen, ich finde da kommt es eh nicht mehr drauf an.

    Also bei einem derart starken Eingriff in den Körper und in die Psyche des Hundes (auch da machen sich Hormone bemerkbar!) finde ich durchaus, dass es "darauf" ankommt!

    Und Deine Ausführungen zu unkastrierten Rüden halte ich für sehr naiv. Da scheinst Du nicht viele Rüden zu kennen. Es gibt auch Hündinnen, die markieren und Rüden, die sozialverträglich sind...
    :/

    Zitat

    Aber mich würde wirklich mal interessieren warum das bei den Schäferhundbesitzern so ausgeprägt ist, dass es so viele komische gibt??


    Ich denke, Schäferhunde gelten bei vielen immer noch als der "scharfe Beschützer" und dieses Image will gepflegt sein. :roll:
    Leider wird das ja auf vielen althergebrachten SV-Plätzen noch gefördert und die Hunde bekommen gar keine Chance, ein "normaler" Hund zu sein.
    Bei anderen Rassen ist das doch ähnlich, da verlassen sich Interessenten auf Klischees und machen sich gar keine Gedanken, ob der Hund wirklich so eine Behandlung braucht => Handtaschen-Chi.
    Und bei vielen sollen die Hunde wahrscheinlich eigene Unsicherheit oder Minderwertigkeitskomplexe kompensieren.

    Ich habe aber auch schon andere SH-Besitzer getroffen, zum Beispiel den Besitzer unserer HuSchu. Die Hunde sind zwar auch auf dem SV-Platz, aber ansonsten ganz normal sozialisiert und tagsüber im Laden.

    Irgendwie verstehe ich diese Diskussion nicht...
    jupiter69 verlangt doch gar nicht, dass die Dogge auf den Rücken geschmissen wird, sondern sagt ganz klar, dass dieses Mittel äußerst präzise angewendet werden muss (IMHO gar nicht, aber egal) und hier eher zu weiteren Problemen führt, da die Besitzerin der Dogge körperlich unterlegen ist und unsicher.
    Ich denke, das böse Wort Dominanz wird hier wieder unterschiedlich definiert.
    Beide Seiten sind sich doch einig, dass ein Hund ganz klare Handlungsanweisungen braucht, damit es klappt und nicht selbst aus Unsicherheit entscheiden muss, was zu tun ist. Und diese Anweisungen erfolgen ruhig und über die Sprache sowie Körpersprache.
    Habe ich irgendwas falsch verstanden?
    :???:

    Zitat

    ich hab nen Teutonen (noch keine eingetragene Rasse), da ist Husky mit drin..


    Laut Infoseite nicht?

    Zitat

    Er besteht aus Engl. und Ital. Pointern, Vorstehern(Dt. Kurz und Drahthaar).
    Alaskan Huskies (Aurora / Sounderson / Attla), Collie, Dt. Schäferhund, und Windhund (Greyhound). Diese Aufzählung ist abschließend. Es wurden insbesondere keine rassereinen nordischen Hunde eingekreutzt.

    Wie lange gibt es die Rasse denn schon? Finde die Seite etwas unübersichtlich.

    Altdeutsche Hüterassen finde ich total klasse. :gut: