Beiträge von ReallyRed

    Zitat

    Wär doch toll,wenn wir die Gedanken unserer Vierbeiner lesen könnten, was die wohl manchmal denken

    "Fresssen! Gibt´s Fressen? Fressen!"
    "Frauchen, hurra, Frauchen, Frauchen!" "Ooohhh... kein Frauchen mehr da... und kein Fressen..."
    "Frauchen, hurra! Fressen, hurra!"
    "Oaaaah, Katze! Katze=Fressen? Frauchen böse, Katze kein Fressen, aha. Komisches Plastikding für Frauchens Mund = definitiv Kauspielzeug! Frauchen wieder böse, also das kein Kauspielzeug. Ist jetzt eh kaputt."
    "Schlafen...schnorch..."


    Friederike: Wie will Bruno denn seine Erkenntnisse hier einbringen? Habt Ihr einen Computer mit Spracherkennung oder musst Du Sekretärin spielen?

    Bei sowas können sich einem echt die Nackenhaare hochstellen. Der Kollege meines Mannes (seit einer Woche meiner :smile: ) spielt auch mit dem Gedanken, sich einen Hund zu holen. Ausgesucht hat er sich wohl zwei, drei Rassen mit einem Onlinetest :hilfe: Da kamen so tolle Ergebnisse, dass ein Windhund genauso gut zu ihm passen würde wie ein Beagle. Nicht, dass die völlig unterschiedliche Ansprüche haben...
    Und dann hat mein Mann einen Kollegen, dem würde ich am Liebsten den Hund wegnehmen, weil:
    - der Hund braucht keine Auslastung, wozu soviel Theater
    - mitnehmen muss man einen Hund auch nicht irgendwohin, also kennt der Wuffel nix außer zu Hause und die Gassirunde (maximal 3 verschiedene)
    - der bleibt halt in der Regel 8-10 Stunden allein, ist doch völlig normal
    - in den Urlaub kommt der Hund auch nicht mit, zuviel "Hundestress" (WTF?)
    - der Oberknaller: Eigentlich könnte man den Hund im Urlaub auch allein zu Hause lassen, denn die Schwiegereltern kommen zweimal am Tag vorbei, um Fressen zu geben und Gassi zu gehen
    - Hundeschule braucht man auch nicht, das geht auch so "irgendwie" (ich will nicht wissen, wie "irgendwie" aussieht. Aber wenn der Hund nur zu Hause ist, braucht es ja auch nicht soviel Erziehung).

    Ich hoffe, die Einwände unsererseits fruchten da eher, aber wozu sich mehr Gedanken machen, wenn es anscheinend so einfach und bequem sein kann. Gnnaaaaahh..... Wenn ich mir die Kinder der beiden ansehe, kann das mit den Hunden auch nichts werden.

    Da möchte man doch am Liebsten taub, blind und stumm sein. Oder solchen HH ein Teletak umlegen.

    Ein Dackel ist aber auch nicht gerade ein "Einsteigerhund". Sie mussten in ihrer Eigenschaft als Jäger selbständig entscheiden und bellen auch nicht gerade wenig... da fände ich den Spitz besser.
    Ich denke, ihr solltet mit Haltern der Favouritenrassen sprechen und mal nach ihren Erfahrungen sprechen. Da seht ihr auch, ob Ihr Euch den Hund an Eurer Seite vorstellen könnt.
    Aber wie bereits gesagt wurde, ist vieles bei Hunden Erziehungs- und Charaktersache.

    Ich habe jetzt übrigens eine Mischung aus genau den Hunden zu Hause, die ich nie haben wollte: roter Eurasier und Retriever. Er ist der beste Hund der Welt. ;)

    Zitat

    aber dann LÄSST man ja schließlich bauen... Der Vorteil ist einfach der, dass man wirklich alles so haben kann, wie man es möchte.


    Naja, manchmal schliesst sich genau das aus... es werden andere (billigere) Baumittel verbaut, in der Hoffnung, keiner merkt es... Ganz toll bei Passivhäusern, die dann den Standard nicht erreichen... alles schon erlebt im Freundeskreis. Ganz wichtig beim Selbstbau ist: Zeit lassen. Bitte keine "in 5-Monaten-bezugsfertig"-Varianten nehmen, denn gerade da wird gepfuscht, was das Zeug hält und die billigsten Anbieter genommen. Tja, billig und günstig ist leider nicht das Gleiche.

    Ein gutes erhaltenes Haus aus den 60ern/70ern finde ich auch allemal besser als die Häuser, die gerade mal 5-10 Jahre alt sind. Diese haben meist wesentlich mehr Baumängel.

    Freistehend finde ich auch ganz wichtig, ich mag es nicht, wenn mein Nachbar aus seinem Wohnzimmer bei mir in den Kochtopf schauen kann.

    Zitat

    Entweder gibt es die Rasse die ich toll finde so gut wie garnicht hier in Deutschland.


    Welche Rassen sollen das denn sein? Gerade in Deutschland gibt es doch so ziemlich alles bis auf extreme Exoten (die meist zu Recht selten sind).

    Hier gibt es so einige Spitzhalter, die sicherlich was zu Deiner Frage sagen können. Aber Erziehung ist nie einfach, sonst gäbe es hier nicht so viele "Hilfe, mein Hund..."-threads ;)

    Mein Favourit wäre Nummer 2, wenn der Gutachter drüber geschaut und sein ok gegeben hat. Renovieren würde ich überall, denn wer sagt, dass ich den Geschmack der Vormieter teile?

    Reihenendhaus wäre nicht so mein Ding, da kommt es wirklich sehr auf die Nachbarn an.
    Und selbst bauen wäre so ziemlich das Letzte, was ich wollen würde. Mir reicht es, mitzubekommen, welchen Ärger alle um uns herum haben, die gebaut haben. Ständig allem hinterherlaufen und alles überwachen, um letztendlich doch wegen Pfusch klagen zu müssen. Wenn man nicht selbst vom Fach ist und wirklich jeden Tag alles überprüfen kann, Finger weg. Allerdings soll ein Online-Bautagebuch mit Fotos wohl sehr sinnvoll sein, um den Baufirmen auf die Sprünge zu helfen.

    (Ich selber spekuliere nach meinem Urlaub gerade rum wegen einer Ferienwohnung, sehr schlau, wenn man noch keinen Job hat, aber das Gucken macht so viel Spaß ;) )

    Wir hatten so eine Situation neulich auch, da war allerdings eine Oma mit Enkelin(ca. 9) und deren Vater/Onkel/keine Ahnung da.
    Die Enkelin kam nach kurzer Zeit aus dem Behandlungszimmer und weinte, da war alles klar... und der Vater??? hat sie nicht mal richtig getröstet, meinte nur: "Der war halt alt, da ist das so." Die Kleine tat mir so leid, ich hätte sie am Liebsten in den Arm genommen und getröstet, mir ging das ziemlich nah. :sad2:
    Der Kerl hatte uns erst 10 Minuten vorher erzählt, dass er auch mal einen Hund hatte, von daher hätte ich so eine gefühlskalte Reaktion überhaupt nicht erwartet.
    Als die Oma mit der Decke im Arm aus dem Behandlungszimmer rauskam, war sie auch zu keinem Wort mehr fähig und wir wussten auch nicht, was wir sagen sollten.

    Wenn es nicht akut wäre, würde ich meinen Hund immer zu Hause erlösen lassen. Haben wir bei Berry auch gemacht, da konnte er in Ruhe bei uns einschlafen und wir uns von ihm verabschieden.

    Unterkunft: Wir wohnten in der Bungalowsiedlung in Dargun, dort sind viele Vermieter hundefreundlich, außer uns waren viele Hundebesitzer da, auch mit zwei großen Schäferhunden. Die Siedlung befindet sich direkt am Wald und Klostersee. Hunde sind im Strandbad nicht erlaubt.

    Freitag: Heute stand der Hundestrand in Zingst (Abschnitt 22) auf dem Plan. Er ist gut 200m lang. Eigentlich herrscht dort Leinenpflicht, die aber keiner kontrolliert und daher nicht beachtet wird. Danach waren wir Essen in der „Seekiste“ in Barth: gut und günstig, Hunde sind erlaubt.

    Samstag: Bei schlechtem Wetter waren wir im Natur- und Umweltpark Güstrow, Hunde sind an der kurzen Leine erlaubt. Achtung: Rotwild läuft direkt über die Wege! Der Weg ins Moorgebiet ist bei Regen recht rutschig -> Vorsicht mit Hund. Hunde kosten 4€ Eintritt, es gibt noch nicht mal Tütchen dafür. Aber trotzdem ist der NUP sehr sehenswert. Nichts für Leinenzerrer, jagdlustige Hunde oder gehbehinderte Menschen (keine befestigten Wege).

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    Sonntag: Heute stand Waren (Müritz) auf dem Programm. Auf Rundweg ab Parkplatz Teufelsbruch, waren wir ca. 8km unterwegs. Teilweise sind die Rundwege verwirrend ausgeschildert. Die Hundebadestelle direkt am Ufer ist lächerlich, die für Menschen aber nicht wirklich besser. Es herrscht wie fast überall Leinenpflicht, da Naturschutzgebiet. Es sind viele Fahrradfahrer unterwegs, man kann sich auch Fahrräder ausleihen. Nichts für Leinenzerrer oder Fahrradhasser.

    Montag: Am letzten Tag fuhren wir nach Rügen, Königstuhl: Vom gebührenpflichtigen (aber recht günstigen Parkplatz) sind es gut 2700m bis zum Königstuhl durch den Wald mit einigen Sehenswürdigkeiten und ganz tollen, tiefen Matschpfützen (seufz). Es gibt auf der ganzen Strecke keinen Mülleimer. Das ist dann ziemlich blöd, wenn der Hund nach 400m mal muss und man das Tütchen schleppen darf (so wie ich). Dort angekommen gibt es ein kostenpflichtiges Infozentrum, das wir uns aber geschenkt haben. Die Treppen runter zum Strand sind nicht wirklich hundegerecht und auch für Menschen, die Probleme mit dem Bewegungsapparat oder dem Kreislauf haben, schwer zu bewältigen. Wir haben erst später festgestellt, wie extrem die Treppe ist und würden das unserem Hund kein zweites Mal zumuten.

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    Infos zu Dargun: Dort gibt es eine Klosterruine, den Klostersee, Wald und Museum. Besonders viel Spaß macht der Irrgarten mit Hund, wenn jemand vorläuft und Hund ihn suchen darf (abends im leeren Irrgarten). Es gibt eine Draisinenstrecke, die bis Salem führt, je Einzelstrecke 17km, keine Ahnung ob Hunde erlaubt sind. Besonders empfehlenswert ist Josis Imbiss mit sehr leckerem Döner und Riesen-Dönercalzone zu günstigen Preisen.

    Fazit: Sehr schöne Gegend, gut geeignet für Urlaub mit Hund und Kind, es gibt viele Ausflugsziele.

    Ich hoffe, der ein oder andere konnte ein paar Infos für sich nutzen. Wir hatten jedenfalls einen schönen Urlaub!