Beiträge von ReallyRed

    Das ist kein mangelnder "Respekt" sondern schlicht Welpenwahnsinn voller Lebensfreude, Tatendrang und Unerfahrenheit. Woher soll sie denn wissen, dass sie darf und was nicht?

    Wie alt ist die Kleine denn?

    Draußen ist alles neu und aufregend, da wird das Pipi machen glatt vergessen. Also immer raus an die gleiche Stelle zum Lösen und dann wieder rein oder woanders weiterspielen.

    Unterstell Deinem Welpen auf keinen Fall, dass er Dich provozieren oder ärgern will, das kann und will er nicht.

    Unser erster Hund hat mal eine Granne in die Nase eingesogen. Keine Ahnung, wie er das geschafft hat.
    Sie musste dann unter Narkose entfernt werden. Wäre sie noch ein, zwei Zentimeter weiter gewandert, wäre es zu spät gewesen... aber zum Glück hat er alles gut überstanden.

    Ich drücke alle Daumen und große Zehen!

    Also ich würde jetzt eher zum Wasserwerfer oder Kärcher auf Höchststufe statt der Wasserpistole greifen...

    Was Dein Freund da gemacht hat, geht überhaupt nicht und sollte Dir stark zu denken geben. Meiner Meinung nach machen sowas nur erbärmliche, hilflose, jähzornige Menschen, die sich nicht mehr zu helfen wissen und dann Gewalt einsetzen. Das zeugt davon, dass er überhaupt nicht mit Stress und Gegenwind klarkommt. Und das schon bei einem hilflosen Baby... wie geht er denn dann bitte mit einem streitsüchtigen Pubertierer :D um, der ihm sagt: "Paps, Du kannst mich mal, ich mache mein Ding!"


    Ernsthaft: Mit so einem Menschen würde ich keine Beziehung haben wollen. Wer weiß, wie er mal auf meinen Gegenwind oder ein schreiendes Kleinkind in der Trotzphase mitten im Supermarkt reagiert...
    Wie geht er mit Streit oder Diskussionen zwischen Euch um? Wolltest nur Du den Hund und er hat eher zähneknirschend zugestimmt?

    Wie Sinaline sagt, dass sind eher Beziehungs- als Erziehungsprobleme.

    Also in Bezug auf das Haaren kann ich nur sagen, dass man gerade Yorkshires nicht mit anderen Hunden vergleichen kann, da sie eine völlig andere Haarstruktur haben.
    Und die Jack Russel und Dackel, die ich kenne, haaren genauso viel und oft wie ein großer Hund.

    Kleinere Hunde benötigen genauso viel Auslauf und Erziehung, die Kosten beim Tierarzt können genau so hoch sein, das hängt von der individuellen Gesundheit ab.
    Die einzigen Vorteile, die ich sehe, liegen darin, dass man die ganz Kleinen einfach mal unter den Arm klemmen kann, wenn man im Bus ist oder im Restaurant. Ob das der Hund toll findet, ist natürlich eine andere Frage.
    Mir persönlich wären viele Rassen einfach zu zwergig, da frage ich mich, ob das noch gesund ist. Und da hätte ich einfach Angst, sie mit "normal" großen Hunden spielen zu lassen.

    Ein großer Hund macht nicht mehr Arbeit, man muss höchstens mehr Handtücher beim Abtrocknen nutzen. Klar frißt ein Schäfi mehr als ein Chihuahua, aber ansonsten sehe ich da keine großen Kostenunterschiede. Schließlich braucht man nicht so viel stylische Designerkleidung für die Großen ;)

    terriers4me: Den Vorteil finde ich auch super... deswegen hat Red auch ein Norwegergeschirr mit "Haltegriff". Einfach nebenbei mal kurz festhalten, fertig.

    Was meinst Du, warum es Zuchttauglichkeitsprüfungen gibt? Natürlich spielt der Charakter eine wichtige Rolle.
    Kein Mensch will einen ängstlichen Schäferhund, genauso wenig wie einen, der sofort an die Kehle geht.

    So sieht das bei Eurasiern aus: http://www.kzg-eurasier.de/de/zucht/ztp.php
    Da wird auf das arttypische Verhalten, das Verhalten untereinander etc. geachtet (und natürlich die körperliche Gesundheit).

    Schau mal, was dieser Shi-Tzu-Züchter alles an Wissen aufbringt: http://www.royalmanor.de/7/7c.htm
    Hat das Deine Freundin auch?

    Wenn Du rein aus Gefälligkeit oder Kostengründen da einen Welpen nimmst, dann kann ich das nicht unterstützen. Willst Du in 15 Jahren wieder so einen kranken Hund wie Mandy haben, der vielleicht noch verhaltensauffällig ist?

    Wenn man einen Mischling aus dem TS aufnimmt, ist dieser Hund bereits auf der Welt. Da wird nicht extra produziert und man unterstützt mit der Schutzgebühr nicht das weitere Tun des Vermehrers, sondern den TS.

    Es können folgende Nachteile entstehen:

    - Du erhälst einen kranken Welpen. Das muss sich nicht am ersten Tag zeigen, vielleicht erst nach Monaten oder Jahren. Gelenkkrankheiten, Epilepsie, etc.... weiß Deine Freundin, wie belastet da beide Linien sind? Sind die Elterntiere überhaupt auf Krankheiten untersucht?

    - Der Welpe hat ein unsicheres Wesen. Er könnte dazu neigen, sehr stressanfällig zu sein, evtl. zum Angstbeisser werden... weiß Deine Freundin, wie belastet da beide Linien sind?

    - Inwieweit kennt sich Deine Freundin überhaupt mit den Problemen aus, die Trächtigkeit und Geburt mit sich bringt? Die "Unkosten" können da mit problematischer Geburt, evtl. sogar dem Verlust der Hündin nicht mehr in Geld bezahlbar sein.

    Werden die Welpen richtig sozialisiert oder verbringen sie 8-12 Wochen nur mit Deiner Freundin im Wohnzimmer?

    Was spricht dagegen, wenn Du jetzt ohne Zeitdruck DEN Züchter für Dich suchst, der in absehbarer Zeit (6-12 Monate) wieder einen Wurf plant? Oder Du einfach den Sommer genießt und dann in Ruhe nochmal nach einem passenden Notfell schaust?

    Ich wohne in der Nähe von Hannover und lebe noch... die betroffenen Gurken kommen aus Spanien und wenn er schon vor EHEC so eine Panik hat, sollte er lieber gar mit dem Auto in den Urlaub fahren...

    An EHEC sind bisher ca. 3 Menschen gestorben, durch Verkehrsunfälle sterben jedes Jahr 6000 Menschen.

    ;) Lasst Euch doch nicht so in Panik versetzen! Um diese Jahreszeit gibt es immer den Virus des Jahres, ist Euch das noch nicht aufgefallen? Schweinegrippe, Vogelgrippe und jetzt EHEC.

    Macht Euch ein paar schöne Tage!

    Wie ich bereits erwähnt habe: eine Bekannte wird Golden Retriever in einem Dissidenzverein züchten. Ich war sehr überrascht, dass es keinerlei! Arbeits-, Leistungsprüfung oder ähnliches gab. Hätte ich bei so einer Rasse erwartet. Es gab wohl noch nicht mal eine richtige ZTP, sondern es reichten allein zwei V1-Bewertungen und das Vorlegen des HD-Röntgenberichts des Haustierarztes. Was sagt das über das Wesen des Hundes und eventuelle andere Krankheiten aus?

    Und ich halte es für Laien unheimlich schwer, gerade bei Nicht-VDH-Züchtern herauszufinden, ob es wirklich ein Züchter ist, ein Ups-Wurf oder ein Vermehrer, der einem das blaue vom Himmel erzählt. Wenn ich die Geschichten hier höre, was für ein Aufwand getrieben wird, um 6 Wochen alte Polenwelpen als Liebhaberzucht auszugeben... ich weiß ehrlich nicht, ob ich als Ersthunde-Interessent ohne befreundete Hundehalter das erkennen würde.