Beiträge von ReallyRed

    Ich denke, da hat ein Kind ordentlich seine Fantasie spielen lassen. Was hat den das Kind dazu gesagt? Ich denke, mit dem sollte man mal sprechen. Und die Mutter sollte vielleicht mal mit der Gastgeberin telefonieren, deren Tiere so blutrünstig abgeschlachtet wurden.

    Und es gibt einfach Mütter, die wollen solche Geschichten gar nicht aufgeklärt haben, weil es dann ja eine Gefahr weniger gibt, vor der Übermutti ihr armes Hascherl beschützen muss.

    Das werden dann Kinder, die mutterseelenallein irgendwo im Dorf stehen und auf einmal anfangen zu heulen, weil ich mit dem Hund um die Ecke komme. Ich weiß nicht was los ist und gehe mit meinem damaligen Seniorwuschel an der Leine weiter. Vielleicht hat die Kleine sich gestritten oder ist hingefallen oder wasweißich. Auf einmal kommt ein Irrwisch um die Ecke und brüllt mich an, sein Kind hätte panische Angst vor Hunden, mein Köter gehöre an die Leine, blablabla. Warum lässt man sein Kind dann allein im Dorf rumlaufen? Warum zieht man dann in eine ländliche Gegend? Warum erklärt man seinem Kind nicht, dass Hunde keine Killerbestien sind?
    Weil es Arbeit machen würde und die Schuld immer bei anderen besser aufgehoben ist.

    Huhu!

    Bei uns wird derzeit ein Opel Combo zum "Redmobil" umgebaut. Mein Mann hat für die Isolation eine bestimmte Art von selbstklebenden Bitumenmatten genommen, die isolieren und Geräusche dämpfen: http://www.akustik-maxx.com/products/de/Bi…t-Aluoptik.html
    Zusätzlich haben wir noch einen Solarlüfter eingebaut, damit immer frische Luft ins Auto kommt. (Ich glaube, den hier: http://www.compass24.de/web/catalog/sh…r_luken/7676395)
    In sogenannten Hochdachkombi-Foren gibt es auch ganz viel Tipps.

    Fertig ist das gute Stück noch lange nicht, wenn es nach meinem Mann geht :D

    Ich wollte keinen roten Eurasier, nie nicht. Ich mag keine Golden Retriever, aufdringliche Schmeissfliegen.
    Ich wollte einen gesunden, jungen Hund, der einigermaßen unkompliziert ist und mit dem ich tolle Hundesportsachen machen kann.


    Dann hat mir mein Mann den Tierheimlink zu Red geschickt.
    Und jetzt habe ich hier einen aufdringlichen roten Flusenschmeisser mit Spondylose, der aber ansonsten total easy drauf ist (wenn man ihm die notwendige Ruhe gönnt) und eigentlich immer gute Laune hat. Hergeben? Niemals!

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    @schlaubi: Das kommt darauf an, was der Trainer macht. Vielleicht deeskaliert er auch einfach vor Ort und zeigt der TS, dass ihr Hund ganz normal ist und wie sie mehr Ruhe in die Beziehung einbringen kann, allein durch ihr Verhalten, Körpersprache, etc. Schaut sich in Ruhe die Situation zu Hause an und gibt Tips, die nichts mit "Sitz-Platz-Fuß" zu tun haben, sondern mit der Halterin.
    Damit wäre doch beiden ein ganzes Stück geholfen.

    Ja, das mit dem Maulkorb habe ich auch schon überlegt.
    Normalerweise ist er gern mitten im Trubel und steht vor uns: "Wann geht´s los, was machen wir jetzt?", aber es wird wohl einfach zuviel gewesen sein.

    Das Einzige, was mich an ihm zweifeln lässt, ist die Tatsache, dass er halt richtig am Arm gehangen hat und nicht nur geschnappt hat. Aber wahrscheinlich war es einfach eine Kurzschlussreaktion, wo das Hirn aussetzt. Gibt es bei uns Menschen ja auch oft genug. ;)

    Allerdings werde ich das mit dem Biss bei unseren Freunden und Verwandten für uns behalten, die Meisten denken ja, dass so ein Hund sofort weggesperrt oder eingeschläfert gehört. Dann lieber noch drei mal mehr alle instruieren und aufpassen. Ja, alle wissen Bescheid: den Hund in Ruhe lassen, wenn er liegt/schläft/gestresst ist. Nur ich Blödbacke habe mich selbst nicht dran gehalten.

    Eure Meinung beruhigt mich schon mal, vielen Dank!

    Ich bin gerade etwas durch den Wind.... Red hat mich gestern gebissen. Es war kein Schnappen, sondern Beißen. Er hing an meinem Arm und hat wie blöd geknurrt. Jetzt zieren mich drei Löcher und ein paar Hämatome. War beim Arzt, ist zum Glück keine schlimmere Verletzung, hat nur stark geblutet und tut jetzt weh.

    Keine Ahnung, ob ich Hilfe will oder einfach nur mal die Geschichte los werden...

    Zur Vorgeschichte allgemein:
    Red hatte bereits drei Vorbesitzer, die ihn anscheinend alle nicht mit Samthandschuhen angefasst haben. Er beschwichtigt sehr viel und am Anfang hatte er bei jeder schnellen Handbewegung Angst. Gleichzeitig ist er aber ein recht fröhlicher und gutmütiger Hund. Es gibt Situationen, wo er knurrt, weil er unsicher ist (hochheben oder wenn er wieder mit dem Hintern unter Bett gerutscht ist und nicht aufstehen kann. Dann muss man ihn etwas hervorziehen). Das hat aber sehr stark nachgelassen, er merkt wohl, dass man ihm hier nichts tun will. Ach ja, er hat außerdem Spondylose, also manchmal Schmerzen, worauf wir natürlich Rücksicht nehmen.

    Zur Vorgeschichte gestern:
    Wir hatten ein für alle recht stressiges Wochenende (Grillen mit 30 Leuten plus recht unerzogenen Kleinkindern bei uns, Besuch in Lüneburg, Freitag musste er 3 Stunden allein bleiben, was aber eigentlich kein Problem darstellt).
    Außerdem sind mein Mann und ich derzeit aus privaten Gründen etwas angespannt.
    Gestern hatten wir daher einen ziemlich ruhigen Tag, wir waren morgens lediglich zur Physio, die Red gern mag. Nachmittags wollen wir kurz zu einem Bekannten, der umgezogen ist und dort ein paar Möbel aufbauen. Red haben wir mitgenommen und dachten, er könne sich dort dann in Ruhe hinlegen und etwas schlafen. Wahrscheinlich haben wir den Stress der Situation unterschätzt (fremde Umgebung, zuviel neue Eindrücke).
    Und da ist es passiert. Red lag neben mir, ich saß auf dem Boden. Um ihn zu beruhigen, wollte ich ihn kraulen. Da schoß er auf einmal herum und hing mir am Arm. Ohne jegliche Vorwarnung.

    Mein Mann ist die Hauptbezugsperson für Red, einfach sein geliebter Herr und Meister, für den er alles tut und der quasi alles mit ihm machen kann. Bei ihm kann er sich auch mehr erlauben als bei mir (anknuffen, anbellen beim Spiel). Ich rangiere an Stelle zwei und gehe z. B. zum Physility oder zur Physio mit ihm. Unsere Beziehung war meiner Meinung nach völlig ok und wurde durch die Arbeit beim Physility sogar immer besser. Er legte sich dort beim Warmmachen auf Kommando auf den Rücken, das war ihm vorher immer zu unsicher und das machte er nur freiwillig beim Auskämmen oder Kraulen. Ich lege Wert auf Gehorsam, aber ich muss ihn auch nicht krampfhaft zu so etwas zwingen, eben wegen der Vorgeschichte. Wir arbeiten uns da langsam vor. Er ist aber auch nicht der Prinz hier, der sich alles erlauben darf.

    Ich mache weniger ihm sondern mir Vorwürfe, weil ich gesehen habe, dass er sehr gestresst war. Sicher darf ein Hund dann nicht einfach beißen, aber keiner weiß genau, was dieser Hund für Erfahrungen gemacht hat und was wir durch unser Verhalten ausgelöst haben.
    Bei einigen Sachen habe ich ein ungutes Gefühl für die Zukunft, wie das Auskämmen oder das Geschirr umlegen, obwohl das ja völlig andere Situationen sind.
    Derzeit ist für ihn völlige Ruhe angesagt bei Herrchen im Büro und dann nur noch zu Hause etwas Gassi gehen. Ich weiß noch nicht mal, ob wir Fr. zum Physility gehen.
    Wir haben uns den restlichen Abend recht normal verhalten, als ob nichts passiert wäre. Er war sehr verunsichert und auch etwas gestresst, von daher hat er Notfalltropfen ins Wasser bekommen.

    Ein Trainer ist leider finanziell akut überhaupt nicht drin, vielleicht lässt sich meine HuSchu auf einen Deal für eine Einzelberatung ein oder jemand aus dem Forum mag mal einen Spaziergang mit uns machen und einfach mal "draufschauen", ob wir irgendwelche Signale übersehen und die Beziehung ganz falsch einschätzen...

    Ach, alles Mist. :verzweifelt:

    Ich denke, problematisch ist nicht nur die Hobbyzucht von Arbeitsrassen, sondern gerade von Spaß- und Spielhunden, weil da noch weniger auf die Gesundheit und vor allem auf den Charakter geachtet wird.

    Man sieht doch jeden Tag, wie wichtig es gerade bei Chihuahuas oder ähnlichen Rassen wäre, auf einen stabilen Charakter zu achten. Wenn ein Hund keine Dauerleistung auf einem HuPla oder bei der Jagd bringen muss, fallen gesundheitliche und Wesensprobleme doch viel seltener auf, weil sie nicht so deutlich werden oder als nicht relevant erachtet. Das sehe ich als wirklich gefährlich für die Gesunderhaltung einer Rasse.