Corned Beef ist aber doch gesalzen, teilweise sogar recht heftig?
Beiträge von terriers4me
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"Mein Gott 1500 Euro für einen Hund ? Warum gibt man soviel Geld für einen Hund aus ? Es gibt soviele treue Gefährten die ein Zuhause suchen für nicht mal 1 Zentel. Die sind auch nicht schlechter wie die für teures Geld. Vielleicht sogar besser ?"
Ich hab Hunde mit und ohne Papiere gehabt, geschenkt bis realtiv teuer, und da war keiner für mich "besser" oder "schlechter" - das ist ein Vergleich nach einem Kriterium, das ich schlichtweg idiotisch finde. Weshalb hier jetzt trotzdem ein VDH-Hund sitzt, nach dessen Herkunft ich gezielt gesucht habe? Nicht nur aus all den Gründen, die die anderen schon bis zum Überdruß aufgezählt haben, sondern auch, weil ich mich längst entschlossen habe, daß mein Geld nur noch zu denen geht, die ihre Hunde genau so behandeln, wie ich selbst es tun würde. Dafür spare und warte ich dann auch gerne etwas länger.
Das macht den Hund an sich erstmal nicht "besser" oder "schlechter" als meinen heißgeliebten, geschenkten Mix - aber ich selbst fühle mich inzwischen besser dabei, ein bißchen über den Tellerrand hinwegzusehen und weder direkt noch indirekt die zu unterstützen, die ich eben nicht unterstützen möchte.
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...und noch ein Kompliment, Mitch ist ja wirklich auf dem allerbesten Wege, ein Prachtstück zu werden - nach den ersten Fotos würde man ihn kaum noch wiedererkennen!
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Hier war Hunde-Kartoffelbrei mit Hühnerbrühe superbeliebt: einfach die gekochten Kartoffeln pürieren und dabei so viel (frischgekochte) Hühnerbrühe zufügen, daß es eine schöne suppige Konsistenz ergibt. Falls der Hund mag, kannst du vorher auch noch Fenchel oder Karotten in der Brühe dünsten und mit pürieren. So kriegst du auch gleich gut Flüssigkeit in den Patienten, und selbst ein Labbi dürfte dich da nicht arm fressen.
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"Da werden meine geplanten Gartenumbauarbeiten wohl zurückstecken müssen."
Ganz im Gegenteil, Cassio - da wird dein Hund mit Begeisterung helfen! Zu zweit macht sowas noch viel mehr Spaß, auch wenn man an der Buddel-Platzwahl immer wieder arbeiten muß. Mein junger Terrier kann inzwischen sogar punktgenau Pflanzlöcher ausheben, besser, als ich das je hingekriegt hätte. Bitte sehr:
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Ich seh da auch überhaupt kein Problem - Hündinnen sind meist eher erleichtert, wenn sie die kleinen Lästlinge nicht mehr dauernd um sich haben müssen, und Welpen im "Weltendeckungs-Alter", die sich in ihrer neuen Familie wohl fühlen, haben normalerweise auch ganz andere, spannendere Interessen als "zurück zu Mami".
Meine erste Hündin hatte noch jahrelang fast täglichen, engen Kontakt mit ihrer Mutter, weil ich mit den Besitzern befreundet war und deren Hunde oft mit zum Spazierengehen nahm. Das hat, nach der ersten Woche, in der der Welpe tatsächlich etwas verblüfft war, abends nicht mehr nachhause zu kommen, absolut keine Probleme gemacht: Die Hunde freuten sich, sich zu sehen, aber meine junge Hündin ging aber auch sehr gern wieder mit mir weg. Ich hatte immer da Gefühl, sie genoß es, daß meine Aufmerksamkeit dann auch wieder ganz und gar ihr gehörte. Denn natürlich habe ich um das brave Mitgehen am Anfang immer richtig Party gemacht, sie endlos gelobt - und welcher Welpe hört es nicht gern, daß er mal wieder der Tollste, Schlauste und Beste von allen ist?
Später kamen Welpen dieser Hündin auch öfter mal und schon im jungen Alter zu Besuch, und da war es genau dasselbe: die Hunde freuten sich zwar sehr, einander zu treffen, aber sie gingen dann ebenso gerne wieder mit "ihrem"Menschen mit.
Insofern: gute Reise & viel Spaß beim Familientreffen!
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Jaaa, Diplomatie ist da manchmal alles - wir haben das Fleisch vorsichtshalber gleich noch als "Lammgulasch" bezeichnet, und alles war schick, selbst mit einem gemeinsamen Mini-Gefrierfach...*ggg*
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Fertig abgepackte Frischfleischportionen, Babygläschen (oder für einen Größeren Hundeflocken) plus Calciumcitrat mit Meßlöffel eine kleine Flasche Öl müßten doch eine gute Lösung sein - dann entfällt die Umstellung und damit die Gefahr, daß die Nachbarin sich mit einem Durchfall- oder Blähungs-Hund plagen muß, und das Füttern macht kaum Mehrarbeit?
Wir sind gerade mit Lammfleisch und Karotten/Kartoffeln-Gläschen, Kalzium und einem Fläschchen Leinöl bestens über zwei Wochen FeWo-Urlaub gekommen. Gegen Fleischfüttern hatten auch die hunde-ungewohnten Miturlauber nichts, nur stinken oder gruselig aussehen sollte bitte nichts. Insofern haben wir grünen Pansen, Innereien, Schlund & Knochen zuhausegelassen, und alles war gut - vielleicht wär das auch ein Kompromiß für die Nachbarin?
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Wenn's nicht so traurig wäre, war's ja saukomisch, aber richtig!
Stellt euch bitte mal vor, welche abstrakte Schlußfolgerung da von dem Hund verlagt wird: "Herrchen benimmt sich wie ein durchgeknallter Irrer, sobald ich Ärger habe - da liegt es für mich doch förmlich auf der Pfote, mit dem nächsten Problem vertrauensvoll zu ihm zu kommen....?"
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Eigentlich mag ich auch partout keine Vögel im Haus, insofern schon ziemlich ironisch, daß ich mein Arbeitszimmer schließlich fast 20 Jahre lang mit einer Riesenvoliere samt Freifliegern geteilt habe - fing alles mit einem verletzten, gesund dann nicht mehr auswilderbaren Erlenzeisig an...
Jedenfalls: Die Kanarienhenne, die ich zur Gesellschaft dieses Zeisigs gehalten habe, ein ordinärer schmuddelbraunroter Farbkanari, war ganz schnell ganz erstaunlich zahm, nahm also nicht nur Futter von der Hand wie der Zeisig selbst, sondern flog mich auch quer durch Zimmer an und kletterte auf mir herum wie ein zahmer Wellensittich. Hätte ich vorher nicht gedacht, daß Kanarienvögel so derart zutraulich werden.
War schon eine nette Zeit mit den Piepmätzen, aber ich bin doch froh, daß ich wieder "vogelfrei" bin und keinen Käfig mehr im Haus haben muß, seit der letzte an Altersschwäche starb. Übrigens mit immerhin gut 18 (achtzehn!) Jahren - es kann also eine langfristigere Entscheidung sein als für einen Hund!Deutlich leiser als Krummschnäbel sind Kanaris übrigens auch, aber täusch dich da bitte nicht: In einer geschlossenen Wohnung ist JEDER Vogel verblüffend laut und oft auch ganz schön lästig!