Das ist ja wirklich eine Sch***-Situation - nimm dir bloß erstmal die Zeit, selbst mit der Diagnose klarzukommen und brich jetzt keine Hunde-Entscheidungen übers Knie. Im ersten Schreck sieht vieles so viel schlimmer aus, als es später in der Praxis dann wird.
Ich würde auch versuchen, für die Hunde während der OP/Reha-Zeit erstmal eine (professionelle?) stundenweise Betreuung zu finden. Dann kannst du dich ohne Druck erstmal auf dich selbst konzentrieren und siehst, wie sie darauf reagieren.
Was später wird, wirst du einfach auf dich zukommen lassen müssen aber ich würde da nicht zu schwarz sehen: Hunde sind genau deshalb Hunde geworden ,weil sie so enorm anpassungsfähig sind. Die Wahrscheinlichkeit ist also sehr hoch, daß ihr später zusammen etwas findet, was euch allen Spaß macht und dich körperlich nicht überfordert.
Und falls du sie langfristig teilweise fremdbetreuen lassen müßtest, wäre auch das für die Hunde sicher ein geringeres Problem als für dich selbst. Ich habe früher sowohl Hunde gehütet, zeitweise so, daß sie mehr mit mir zusammen unternahmen als mit ihren gerade intensiv studierenden Besitzern, als auch meinen Hund krankheitshalber weitgehend meiner Familie anvertraut. Für diese Hunde war das Hin - und Herwechseln absolut kein Problem - die wußten, wohin sie gehörten und nahmen die Fremdbetreuung eher als willkommenes zusätzliches Angebot.
Insofern: Versuch jetzt erstmal, dir Zeit für dich zu organisieren und krieg keine Panik wegen der Hunde. Die werden sich veränderten Umständen vermutlich bestens anpassen, wenn nur die Basis stimmt - und alles Gute für dich!