Das ist in der Praxis meist gar nicht so schwierig mit den anderen Hunden.
Der Welpe wird höchstwahrscheinlich an deinen Füßen oder hinter dir Schutz suchen, wenn ein anlaufender anderer Hund ihm unheimlich ist. Dann läßt sich das leicht in geregelte Bahnen lenken, indem du den anderen Hund verbal ein bißchen bremst, notfalls festhältst oder schlimmstenfalls blockst und /oder wegschickst. Das aber nur, wenn er wirklich ganz wüst ist. Bei ganz großen, begeisterten Trampeln hab ich meinen kleinen Terrier übrigens sehr wohl mal hochgehoben, so daß erstmal Nase an Nase geschnüffelt werden konnte, und dann runtergesetzt, wenn die erste Begrüßungs-Begeisterung abgebbt war.
Die meisten Besitzer waren auch nett und einsichtig und haben ihre Großen ggfs angeleint, so daß er Welpe sic herstmal vorsichtig nähern konnte, ohne überrannt zu werden. War da überhaupt kein Einsehen, bin ich dazwischen, hab den anderen geblockt und meinen Welpen auch durchaus mal hochgehoben, einen Trampel weggeschickt und bin gegangen. Wenn du den Kleinen nicht dauernd präventiv hochreißt, sodaß er andere Hunde generell für gefährlich hält, schadet das auch nichts. Verletzungen muß man da nun echt nicht riskieren, es gibt genug nette und vorsichtige Hunde zu treffen.
Aber meist sind die Erwachsenen sehr freundlich und sehr höflich, wie du hier an zwei und vierzig Kilos beim Erstkontakt sehen kannst:
Welpenfressende Bestien trifft man eigentlich eher selten. Normalerweise wollen die anderen wirklich nur mal gucken, das schlimmste, auf das du achten mußt, ist Ungeschicklichkeit, und es klappt insgesamt alles erstaunlich gut. Auch sowas muß ein Welpe ja lernen, ohne ewig an der Leine zu hängen, und er lernt es um so besser, je eher er merkt, daß er auf deine Unterstützung zählen kann.
naijra,
die Rückruf-Bilder sind ja goldig, danke - sooviel ohrenflatternde Begeisterung!
Ich hab auch noch eins vom Zehnwochenwelpen, technisch leider sehr mies, aber auch dieses eifrige: Sieh mal, was ich schon KANN!