Beiträge von terriers4me

    Prima, daß du jetzt doch einen Trainer zu Rate ziehen willst, und vermutlich deutlich preiswerter. Das Problem ist doch: Wenn du da jetzt sparst, wirst du ziemlich sicher in absehbarer Zeit einen Wesenstest finanzieren müssen - und da bist du dann mit so etwa 400 Euro dabei.

    Was meinst du, wie schnell sich die Leute von einem großen schwarzen Hund dieses Typs "gefährdet" fühlen, zumal, wenn er unsicher geführt wird - und wie wenig die Behörden da inzwischen fackeln?

    "Diese Trennung zwischen Ausbildung und Alltag ist doch albern.
    Ein Hund der mich ignoriert wenn ich ihn vom Garten hereinrufe, wird auch eher nicht vorm Hasen abdrehen.
    Genauso kann man in vielen Alltagssituationen ( eben auch in der Pflege) viel klären was einem später die Ausbildung erleichtert."

    Bingo!
    Alltagssituationen SIND Ausbildung, oft ganz grundlegende, weil da die "Vertrauensfragen" geklärt werden: Läßt der Hund sich auf mich ein und von mir leiten oder nicht? Welchen hohen Stellenwert sowas hat, wird dir jeder, der jemals mit einem Jungpferd zu tun hatte, aus der Praxis bestätigen können - und ich seh da absolut keinen Unterschied zum Welpen.

    Keine Ahnung, aber ich wär da bei einem kleinen Hund vorsichtig und würde die großen Röhrenknochen, also Bein und Oberflügel, wegnehmen, falls sie noch dran sind. Der Rumpf selbst besteht ja nur aus Wirbelsäule und Rippen, da sollte eigentlich nichts splittern können.

    Brich doch einfach mal eine Rippe durch und sieh zu, wie spröde die schon ist - dann müßtest du eigentlich beurteilen können, ob dein Hund damit fertig wird. Ich würde den Rumpf übrigens auch (geht sehr gut mit einer Gartenschere) teilen und einem kleinen Hund in in zwei Portionen verfüttern, damit's keine Verstopfung gibt.

    Vergiß bitte nicht: Die Hühnchen, deren Flügel du heute kaufst, sind kaum älter geworden als einen Monat - ich glaube, eine Mastperiode dauert vom Schlüpfen bis zum Schlachthof 37 Tage?

    Sie sind also genaugenommen noch Küken, und ihre Flügelknochen so weich, daß wir sie roh fast selber kauen könnten. Das kannst du mit den harten, spröden Knochen erwachsener, manchmal schon älterer Suppenhühner, die's früher gab, kaum vergleichen. Die sind tatsächlich nicht ganz ohne, und die würde ich auch nicht verfüttern.

    "Normale", rohe Hühnerflügel vom Wochenmarkt gibt's hier aber seit 15 Jahren regelmäßig, sowohl für einen 25 Kilo- als auch für zwei Siebenkilohunde, und keiner hat damit je Probleme gehabt.

    Hier gibt's täglich feingemahlene (machen dir das Refomhaus oder der eigene Küchenmixer) Kürbiskerne. Eigentlich für die Blase - aber Vitamin E und sonst noch so einiges Feines liefern die gleich mit.

    Für den Fellwechsel macht sich auch zusätzliche Kieselerde gut, gibt's ebenfalls im Reformhaus.

    Und falls es die totale Luxus-Variante sein soll: Wir werden demnächst das hier ausprobieren.

    http://www.gladiatorplus.com/de/hund

    Damit hatten wir jetzt über zwei Jahren hinweg bei einem ganzen Bestand an Ekzempferden verblüffende Erfolge, und nebenher blitzschnelle Haarwechsel und tolle Felle. Meine Freundin, die den Hof führt, ist selbst THP und hat natürlich über die Jahrzehnte Gottweißwas ausprobiert, aber dieses Zeug hat halbwegs Wunder gewirkt - keine Ahnung, woran genau das liegt.

    Jedenfalls wird der Terrier probehalber die nächste Flasche mit dme Pony mitfuttern, Inhaltsstoffe sind bei Hund & Pferd identisch, und der Apfelgeschmack wird sie hoffentlich nicht stören...*g*

    AnnaAimee,

    Herbstgrasmilben scheinen so ziemlich überalll zu beißen, wo die Haut gut zu erreichen ist. Meine alte Hündin kratzte sich deswegen nach jedem Spätsommer bis Herbst-Spaziergang durch Wiesen die Ohren innen rot und blutig - und mit den ersten richtig kalten Nächten war dann Ruhe. Mich haben sie einen Spätsommer nach der Gartenarbeit innen am Hosenbund erwischt, also rund um die Taille, und ich hab wirklich noch nie einen solchen Juckreiz erlebt, geschweige denn so eine heftige allergische Reaktion, und vor allen Dingen nichts so Anhaltendes. Dauerte mehrere Wochen, bis das bei mir komplett abgeklungen war, beim Hund ging's glücklicherweise wesentlich schneller, so etwa 24 Stunden. Diese winzigen orangenen Flecken sahst du übrigens weder bei mir noch beim Terrier - die hatten wir beide offenbar weggekratzt. Was man sehen konnte,waren teilweise ganz, ganz winzige Bläschen an den Bißstellen, aber auch das kaum mit bloßem Auge.

    Da können sich Mücke, Floh & Co echt verstecken - und in der Platzwahl zum Beißen sind die kleinen Ungeheuer wohl überhaupt nicht zimperlich.

    http://www.welpen.de/service/tierarzt/artikel7.htm

    Ich weiß ja nicht, was dein Anbieter hat? Hier auf dem Wochenmarkt sind Hühnerkarkassen ein Stück Hähnchen-Rücken mit Rippen und Halsansatz und wiegen so knapp 200 Gramm.

    Da würdest du doch für einen 15 Kilo-Hund gar nichts zerkleinern müssen? Mein Terrier kriegt etwa alle zehn Tage mal so ein ganzes Stück als Hauptmahlzeit, und der wiegt siebeneinhalb Kilo. Dann gibt's am nächsten Tag eben nur sehr knapp Fleisch, sowas kann man ja gut ausgleichen. Der Hund putzt diese Stücke jedenfalls locker weg und hat auch kein Problem damit, die problemlos zu verdauen.