So ganz versteh ich jetzt nicht, was an der ganzen Sache dramatisch war: Junghund hat mal angefragt, was denn so geht in diesem Haushalt, jetzt weiß er's vermutlich - und gut.
Wenn das mein eigener, seit Babybeinen bei mir lebender Hund gewesen wäre, hatte ich den nach einem ignorierten "Nein" auch zügig und etwas nachdrücklicher vom Tatort entfernt und ihm notfalls auch verbal unmißverständlich erläutert, was ich von Geknurre und/oder Geschnappe in so einer Situation halte.
Tauschgeschäfte hätte es da nur unter einer Voraussetzung gegeben: daß er als Reaktion auf mein "Nein" aufhört - das hätte ich bestimmt mordsmäßig gelobt, belohnt und ihn dann abgelenkt. Für meinen kleinen Dauerkauer hatte ich am Anfang ständig irgendwas in der Tasche, aber das gab's eben nur auf Reagieren - und mit fünf Monaten sollte ein normaler Junghund ein Auskommando eigentlich kennen.
Zieht der Youngster es vor, mich zu ignorieren oder gar mit einem hündischen "Verp*** dich!" zu antworten, bekommt er schon prompt und deutlich zu spüren, daß das so nicht geht - und dann ist auch alles wieder gut und der Käse gegessen. No hard feelings.