Hier gehört es zur Stellenausschreibung des Hundes, eine sportlicher Betätigung eher abgeneigte Besitzerin gehörig in Bewegung zu bringen. Wir gehen morgens als erstes zwischen einer und anderthalb Stunden, je nach Zeit, Tagesform und danach, wen wir draußen treffen. Später nachmittags dasselbe nochmal. Irgendwelche Kurzrunden zwischendurch entfallen, weil ich mir den Luxus eines Garten-Hundeklos leiste, das für die Welpenaufzucht grandios war, jetzt aber normalerweise nur noch zum letzten Pinkeln benutzt wird.
Es gibt aber auch immer wieder Tage, an denen wg. Arbeit weniger oder sogar garnichts läuft (buchstäblich!) Das hat bisher jeder meiner Hunde von Anfang an so kennengelernt und kam/kommt bestens damit zurecht, anschließende Entschädigung natürlich eingeschlossen.
Einen Hund, der täglich zur selben Zeit auf die Armbanduhr klopft und Terror macht, wenn der gewohnte Service mal ausfällt, könnte ich mir hier schlicht nicht leisten. Aber bisher sind auch die Temperamentvollen, Lauffreudigen mit dem unvermeidbaren Wechsel gut klargekommen. Sie kennen es ja nicht anders, und selbst meine junge Rakete ist zwischendurch auch gern mal so richtig faul. Ihre hart arbeitende Verwandtschaft aalt sich zwischen den Jagdtagen ja auch ausgiebig auf dem Sofa!