Beiträge von terriers4me

    Prinzipiell würde es hier reichen, wenn der Hund allein einer Spur folgt, ja.

    Aber in der Praxis sieht's dann glücklicherweise manchmal anders aus: von einem Jäger hier weiß ich, daß der nie auf einen Hund schießen würde, weil er's einfach nicht könnte. Er droht zwar renitenten Hundehaltern damit, aber er tut's nicht. Der andere hat mir erzählt, daß es beim einzigen Hunde-Abschuß in den letzten Jahren um zwei Ridgebacks ging, die aus einen Zwinger ausgerissen waren und frühmorgens in einem Waldstück gerade das zweite Reh am Wickel hatten, das so schrie, daß die Anwohner aus dem Bett fuhren & den Jagdpächter alarmierten. Der kriegte die Hunde nicht zum Ablassen und erschoß schließlich einen. Der andere lief weg & wurde später mitten auf einer großen Straßenkreuzung eingesammelt, wo er fast einen Unfall verursacht hätte. Daß der Besitzer da geklagt hat, glaube ich irgendwie nicht....

    Letztlich kommt es wohl darauf an, wie der jeweilige Jäger die Lage einschätzt, und wenn dein Hund da an den Falschen gerät, dürftest du wenig Chancne haben - theoretisch geben die Gesetze einen Abschuß meist her.

    In den USA ist das übrigens total anders: da ist es in vielen Staaten die streng verbotene jägerische "Todsünde", auf ein Haustier anzulegen. Der Sohn einer Freundin, der sie hier schon mehrere Katzen von eigenen Land (!) weggeschossen haben, war dann in Iowa total verblüfft.

    Mein spezielles "must have" sind genau diese Drybeds geworden. Passen zugeschnitten überall hin, Haus, Auto, Urlaub, Hund liebt sie, und sie sind praktisch nicht totzukriegen, wenn sie nicht zerfressen werden.

    http://www.fichtenhof.de/Fuer-Daheim/Sc…e:::98_110.html


    Mein ältestes Stück ist inzwischen 15 Jahre alt, war also über die Zeit gerechnet ein absolutes Schnäppchen. Unvorstellbar oft gewaschen, trotzdem nicht ausfransend & immer noch treu im Einsatz. Ich find die Dinger einfach nur genial & möchte nie wieder unpraktische, flusende, Nässe festhaltende andere Hundedecken waschen müssen!

    Was übrigens Schara angeht: Eine einmalige Verfehlung würde ich jetzt einfach ignorieren. Spätestens, wenn sie alle eure Zimmerpflanzen aufgefressen hat, hat sie ganz von selbst raus, daß das nicht immer so gut knallt, und wird das unerwünschte Verhalten einstellen.

    Echte Sorgen würde ich mir an deiner Stelle erst machen, wenn ich plötzlich sowas vor mir sehe:

    Externer Inhalt img3.fotos-hochladen.net
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Dann war die Dope-Dosis nämlich eindeutig zu hoch - und zwar bei euch beiden!

    Ja, vielleicht sollte man echt mal ergründen, was ihre ganze Familie eigentlich immer wieder in dunkle, tiefe Erdhöhlen treibt! Irgendein vorgeburtliches Trauma? Am besten wenden wir uns da gleich mal an eine Tierkommunikatorin.

    Guter Tip, ich hätte natürlich so spontan erstmal auf "hyperaktiv & ADS" getippt - sowas liegt bei einem Terrier ja bekanntlich in den Genen!

    GOTT-SEI-DANK braucht sie aber noch keinen Bacardi und gibt die Kippen, die hier auch regelmäßig übern Zaun fliegen, ohne Protest ab - ich hab da also echt noch Hoffnung.

    Meinen Terrier einladen, damit sie vor Ort mal sieht, was sowas für Folgen haben kann!

    Die junge Dame hat nämlich neulich (und da war's eindeutig noch März!) AUF MEINEM GRUNDSTÜCK ein Mini-Tütchen aufgelesen und mir nachdrücklich in die Hand apportiert. Aufgedruckt war ein schönes großes Hanf-Blatt, aber das Ding war leer.

    Seitdem rätsele ich: Was will mir der Teenager-Terrier damit sagen?!

    Ich wünsch euch ja viel Glück, aber Eltern sind eindeutig schwerer zu erziehen als Hunde. Bei uns ist mein Vater das Problem. Um da irgendwas zu ändern, müßte ich vermutlich IHN in eine Box sperren, und das finde ich in dem Alter irgendwie nicht mehr angemessen.

    Immerhin habe ich, nach etwa drei Jahrzehnten bitterster Kräche, das Wahllos-Reinstopfen abstellen können, der Terrier bekommt nur noch, was ich Herrchen vorher gebe, und, Wunder über Wunder, er schnallt den Hund sogar im Auto an. Am ewigen Anreden & Begrabbeln meines Hundes, solange mein Vater zu Besuch, werde ich sicher nichts mehr ändern, auch wenn das wirklich extrem nervt und der Hund irgendwann völlig abdreht.

    Insofern sind meine Eltern-Erziehungsversuche ziemlich gescheitert, und ich übe mich notgedrungen in Gelassenheit, solange es nicht zu gefährlich wird: Irgendwas müssen sie mit über Achtzig ja auch mal dürfen...