Ich fand es auch undramatisch und in diesem speziellen Fall wohl unumgänglich. Der Hund war der weitaus lernfähigere Teil dieses Teams, und einem Trainer blieb kaum etwas anderes übrig blieb, als die Dinge direkt mit ihm zu "verhandeln". Wenn Frauchen bei -zig Hunden noch nicht mal gelernt hat, Jagen von Schmusen zu unterscheiden, wird sie kaum plötzlich im Schnellkurs Hundeverstand & Timing kapieren.
Insofern hätte der Yorkie bei allen Trainingsversuchen, die diese Besitzerin einbezogen hätten, mit Sicherheit sehr viel mehr Streß ausgestanden, und der Erfolg wäre eh ausgeblieben.
So war's dann eben learning by doing, und der Hund hat es ja offenbar nicht weiter dramatisch genommen. Ich würde da allerdings eine hohe Wette eingehen, daß sich ein so cleveres kleines Tier mittelfristig ein neues Jagd-Hobby suchen wird, um das langweilige Püppchen-Leben mit ein paar Endorphinen aufzulockern....