"dann sag ich Nein und da hört sie nicht drauf und wenn sie weitermacht gehe ich weg von ihr.. also überlasse ich ihr ja in dem Moment das Feld... da ist mir auch klar, dass sie keinen Respekt hat.. aber das beißen tut auch schon langsam richtig weh.."
Mit allem Respekt: Ich würde da ganz sicher nicht weggehen, sondern mit einem deutlichen (und ernstgemeinten!!)Nein einen Schritt auf den Kampfzwerg zu - und wenn dann nicht Ende ist, gäb's eine Ansprache, daß die Öhrchen flattern, notfalls auch mit kurzme Festhalten. Käm's öfter vor, käme der Hund jedes Mal prompt auf seinen Platz. Auf jeden Fall: ich würde hier (nochmal: es ist ein Kind!) der Konfrontation sicher nicht auch noch ausweichen - das einzige, was der Hund damit vermutlich lernt, wäre, daß Frauchen-Treiben ein sehr cooles Spiel ist. Etwas, das ich dieser Rassemischung nicht unbedingt beibrächte. Nochmal die Frage: Willst du dich auch noch so durch die Gegend scheuchen lassen, wenn sie ein Jahr älter ist?
Nebenher: Daß eine Hündin einem nervenden Junior lange ausweicht, stimmt übrigens nur für die erste Zeit, da hat sie wirklich Engelsgeduld. Später, so ab der zehnten, zwölften Woche wurden zumindest die Hündinnen, die ich lange mit ihrem Nachwuchs erlebt habe, da sehr kurz angebunden: Wenn ein Blick nicht reichte, schossen sie hoch wie eine Natter, um sich den Unsinn zu verbitten, und der Störer suchte blitzartig das Weite - insofern hatten sie auch sehr schnell Ruhe. Sie meinten es nämlich ernst.
Während der Vaterrüde, der zwar auch oft brüllte, sich von den Zwickern aber auch mal zu einem Spielchen verleiten ließ, ständig gepiesackt wurde, so in der Hoffnung, er könnte ja mal schwach werden. Hatte er allerdings echt genug, reichte auch da ein kurzer Knurrer, und die Bande wußte Bescheid.