...und weil aus diesem Grund viele - auch Trainer - dazu neigen, einen Hund ständig in diesem gedeckelten, tief unterwürfigen Zustand zu halten, was natürlich tatsächlich nichts als elend ist: Dauerstreß für den Hund, ein Zeichen von Unfähigkeit beim Halter.
Eigentlich sollte sowas nur ein kurzer Moment sein, in dem der Gemaßregelte reagiert - und dann muß es sofort sozusagen die Hand zur Versöhnung geben ,das Leben geht fröhlich weiter, und alles ist gut. No hard feelings.
Hier sind nochmal die beiden: die Kleine ist gut vier Monate alt und hat permanent an SEINEM Statussymbol-Stock gezerrt, obwohl er schon deutlich "Laß los" gesagt hat. Dann gibt's einen kurzen, wirklich ärgerlichen Brüller:
...die Delinquentin regiert, der Alte nimmt den Stock jetzt demonstrativ an "ihrem" Ende auf:
....und SOFORT läßt der Druck nach und das Spiel geht fröhlich weiter - auch wenn die Kleine dem Boß jetzt vorsichtshalber erstmal nicht mehr am Unterkiefer hängt:
Da siehst du also, trotz Maßregelung, keinen Hund kriechen, meiden oder auch nur das Spiel abbrechen - und das ist das Fingerspitzengefühl, das den meisten Menschen auch noch im Ansatz fehlt. Darum bin ich ja so dankbar, wenn ein toller Hund diesen Job übernimmt - und würde mir eben niemals rausnehmen, da irgendwas für ihn "regeln" zu wollen.