Gut, dann sagen wir doch mal ganz nüchtern und konstruktiv, warum die TS immer wieder darauf hingewiesen worden ist, daß das, was sie jetzt schon "ans Ende" bringt, normalerweise erst der Anfang ist:
1. der Welpe steht kurz vor dem Zahnwechsel. Wenn das Kauen jetzt schon nervt - sobald die Beißer wackeln legen sie normalerweise erst richtig los.
2. und wichtigstens: Das ist ein Hund, der für einen Job geboren ist. Den hat er in den Genen.
Und der heißt nicht, wie etwa bei einem Mops, "Hab deine Menschen lieb", sondern: "Jage" .
Bisher spielt der Zwerg das nur, indem er die Tochter "jagt". Aber immerhin ernsthaft genug, daß die sich schon vor seinen Attacken fürchtet.
Wenn er ein paar Monate älter und noch genauso überdreht ist, wird er sich da ziemlich sicher die Katzen vornehmen - und dann kommt wirklich Leben in die Bude. (Nur mal so nebenher: Kinderkneifen und Hauskatze-Jagen sind Abgabegründe Nr.1 für Jack Russells.)
...und 3.: Noch ist es ein netter Welpe, der wenigstens keine Probleme mit anderen Hunden macht. Auch das wird sich eines Tages ändern, wenn aus ihm ein erwachsener Rüde wird, der anderen Rüden nicht aufs Fell gucken kann. Woran übrigens auch eine Kastration nicht viel ändern würde. Diese Terrier sind nicht umsonst als "same sex - aggressive" bekannt, können da also besonders kraß werden - auch eine Baustelle, die einiges an Einsatz verlangt.
Bilanz, ganz ohne Geschwafel: Da wartet noch einiges mehr als chaotisches Gepinkel und Geknabber - und die TS fühlt sich jetzt schon "am Ende".
Was also wäre falsch daran, einfach mal in Ruhe zu überlegen, ob das wirklich die richtige Hund-Halter-Kombination ist - und zwar solange der Welpe noch ein Welpe ist, also anderswo gute Startchancen hätte?