...und ich habe die Hoffnung längst aufgegeben, meinen Russell "in allen Situationen sicher führen" zu können. Das ging mit den Großen bis runter zum Airedale tatsächlich, aber bei den beiden Zwergen gab's/gibt's eben doch diesen Punkt, wo schlicht die Genetik übernimmt. Da setz ich dann eben nicht mehr auf meine Führungsstärke, sondern auf die Leine, und gut ist.
Hat erst wirklich an meinem Hundehalter-Selbstbewußtsein genagt (es ging doch mit allen anderen vorher?!), heute nehm ich's mit Humor (ich wollte ja unbedingt so einen!) Immerhin konnten wir dem Jäger letzte Woche mal wieder exakt sagen, wo die Sauen waren, die er suchte, weil der Terrier punktgenau senkrecht in der Leine gestanden hatte wie ein lebender Wegweiser. Insofern wäre CM sicher nicht mit uns zufrieden, weil ich den Hund, der tun will, wofür er geboren ist, nicht anzische, als Forumsvorbilder taugen wir auch wenig, weil das Tierchen in diesem Moment auf meine ganze Souveränität, Konsequenz und Gelassenheit pfeift ...aber zum Glück kommen wir trotzdem ganz gut klar.