Das ist eindeutig eine Labrador-Fehlfarbe zum Klauen!
Beiträge von terriers4me
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Ja, das geht gut, auch wenn's bei einem unsicheren Hund Geduld fordert. Außer den erwähnten Leberwurstwasser-Parties (immerhin ist jetzt Superwetter fürs lange Draußensitzen!) hilft es auch, wenn du dem Hund wirklich sagen kannst, was du möchtest. Dafür kannst du schon im Garten "trainieren": du belegst du das Haufenmachen draußen immer mit dem gleichen Wort, indem du sowas wie "mach" sagst, sobald sie sich hinsetzt. Sobald die Verbindung hergestellt ist, kannst du's ihr dann auch draußen "vorschlagen", bis sie verstanden hat - am besten erstmal immer am gleichen Platz.
Hat mir bei meiner ersten Hündin enorm geholfen, als wir aus der ruhigen Klein- in die Großstadt zogen und sie auch erstmal sehr im Zweifel war, wo sie denn nun was durfte: man konnte es ihr, weil sie das "Codewort" kannte, auf den Punkt genau sagen.
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Danke nochmal - dann hat die perfekt hörende Dame hier wohl schlicht Glück gehabt. Oder doch genug Pigment im hellen Ohr? Innen ist es nämlich überwiegend schwarz, so wie der ganze Hund (was man hier naß gut sieht) sehr viel dunkles "ticking" unter dem weißen Fell hat.
Externer Inhalt img5.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ein absolut faszinierendes Kapitel, das Ganze - Hundefarb-Genetik scheint ja nochmal deutlich komplexer zu sein als die beim Pferd. Auf jeden Fall ist mir jetzt klar, warum die "Dachsgesichter" früher bei Arbeitsterriern lieber gesehen wurden: da geht die Maske ja über beide Ohren.
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Ganz vielen Dank für die fachkundigen Erklärungen zu einem derart faszinierenden Thema!
Eine Frage hätt ich noch, und zwar zu den Schecken: bei Russells dürfen ja, wie geschrieben, nur beidseitig zweifelsfrei hörende Hunde in die Zucht. Aber macht so ein Test genaugenommen Sinn, das heißt: liegt das Taubheits-Risiko nur an der Farbverteilung, oder muß da noch ein vererbbarer Faktor dazukommen, den man per Test zu eliminieren versuchen kann?
Falls nicht, wäre das Testen ja eher sinnlos, weil ja auch zwei hörende Hunde jederzeit Nachzucht mit ungünstiger Farbverteilung produzieren können, die dann diesen Ausfall zeigen kann? Genauso wie zwei taube Hunde theoretisch hörende Nachkommen bringen müßten, sobald die nur "richtig" pigmentiert sind?
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wg. der Hormone zitiere ich hier einfach mal Schnauzermädels Antwort aus einen alte Kastrations-Thread, da ist korrekt ausgedrückt, was ich meine - und hier im Umfeld tatsächlich auch schon mehrfach mitgekriegt habe:
"Die Hündin zeigt Aggressionen gegen Hündinnen. Bei gesteigerter Aggression bei einer Hündin kann eine Kastra nur etwas bringen, wenn diese Aggressionen nur während der Hitze auftreten. Zeigt eine Hündin die auch im Anöstrus, dann kann eine Kastra nichts ändern, weil sie die Hündin in einen dauerhaften Anöstrus versetzt.
Geschlechtshormone können für gesteigerte Aggressionen verantwortlich sein, meist sind sie es aber nicht."Insofern stehen hier die Chancen wohl eher mäßig, und mit zwei so verfeindeten Hündinnen weiter rumprobieren würde ich auch nicht mehr - da ist das Todesrisiko für die Schwächere wirklich hoch.
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Mit einer Kastration kannst du leider ebensogut das Gegenteil erreichen: viele Hündinnen werden mit einem "männlicheren" (laienhaft ausgedrückt!) Hormonstatus noch deutlich aggressiver.
Natürlich drücke ich euch trotzdem die Daumen, aber so wie sich das liest, hast du da wohl leider eins der unlösbaren Probleme: zwei erwachsene Hündinnen, die sich inzwischen buchstäblich bis aufs Blut hassen. Da ist dann, so traurig das ist, tatsächlich nur noch Weggeben einer der beiden eine Option.
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Siebzehn endlose Jahre - ich hab mir einen Hund gewünscht, solange meine Erinnerung zurückreicht, aber erst als ich siebzehn war, kriegten wir endlich einen Hauswirt, der zustimmte.
Entsprechend hab ich dann auch überkompensiert, ein ganzes Rudel ausgeführt, Taschengeld mit Hunde-Erziehen aufgebessert, meine Hündin sogar noch mit in die Schule geschmuggelt und um ein Haar auch gleich noch "Tierisches" studiert - die Wartezeit war einfach zu lang gewesen.
Später hab ich dann nochmal "freiwillig" verzichtet, bis Hund wieder paßte, und da war mir auch jeder Tag zuviel. Hoffe also, sowas passiert mir nicht nochmal!
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Bevor die beiden abgehen, sagt er noch: "Now that, that could be a problem..." - "Das könnte ein Problem sein" Berühmte letzte Worte....
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Vor der Ansteckungsgefahr hab ich natürlich auch immer gezittert, ich war ja zeitweise in der ziemlich schrägen Situation, daß mein stoffwechselkranker Hund, der nur sehr, sehr wenig Futter vertrug und noch viel weniger annahm, zeitweise beinahe von selbstgefangenen Mäusen gelebt hat. Was natürlich relativ ist: für ihre Größe war eine dicke Maus schon eine Tagesration. Die gingen immer, und die blieben komischerweise auch drin, während die tollsten Diät-Mahlzeiten regelmäßig ausgek*** wurden.
Schon ziemlich absurd, wenn du dem Tierchen auch liebend gerne Filet mignon braten oder das absolute Spitzenfutter kaufen würdest, der Hund aber hartnäckig auf back to the roots besteht und vom "angestammten" Beutetier leben möchte. Unsere Tierärztin hat mich dann so halbwegs beruhigt, weil sie's in diesem Fall für das geringste Übel hielt. Wir haben die Hündin dann sehr engmaschig entwurmt und ihr die teilweise Selbstverpflegung gelassen. Es ging gut, und der Mäusejagd-Spaß hat sie nach ihrer Erblindung dann buchstäblich am Leben gehalten - aber ich bin schon gottfroh, daß ihre Nachfolgerin lieber problemlos aus dem Napf futtert...
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...und daß weißgeborene Tiere (trifft auch auf Katzen & Pferde zu) diese erhöhte Neigung zur Taubheit haben, ist leider absolut kein Mythos:
http://www.leveste.de/dalmaweb/ohrinnen.htm
Russells als weißgrundige Hunde dürfen deshalb ohne audiometrischen Test nicht in die Zucht, und insofern kann ich mir nicht vorstellen, daß das Risiko bei weißgeborenen Boxern geringer sein kann. Ausschlag gibt doch die Färbung, nicht die Rasse?