Ratten werden ja nun eh nicht gefressen, und die Giftmenge, die eine Maus tötet, liegt lt. Auskunft unseres Kammerjägers deutlich unter dem, was einem Hund als Sekundärvergiftung gefährlich werden könnte - auf den Versuch würde ich es aber garantiert nicht ankommen lassen!
Beiträge von terriers4me
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Du hast inzwischen wirklich wesentlich größere Aussichten auf eine Nagerplage im Stadtgarten als in einem halbwegs gepflegten landwirtschaftlichen Betrieb - und schön ist wirklich was anderes.
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Das Absurde ist ja auch, daß Mäuse & Ratten inzwischen in der Stadt ein viel, viel größeres Problem geworden sind als auf landwirtschaftlichen Betrieben, weil die Lebensbedingungen da so viel besser sind - jedenfalls laut Auskunft des hiesigen Kammerjäger-Profis. (des menschlichen!)
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picominchen,
Sei bloß froh drum - wir haben hier, mitten in der gepflegten City, regelmäßig echte Nager-Invasionen aus der nahen, futterreichen Fußgängerzone, und Ratten, die dir das Kaminholz zusch***, sind alles andere als erfreulich oder gesund....*würg* -
Hier ist mal wieder das Video von den rattenfangenden Terriern - da kann man sehr gut sehen, wie natternschnell vierbeinige Profis zufassen. Schön ist was anderes, aber ganz ehrlich: wäre ich eine Ratte/Maus, stürbe ich deutlich lieber so fix, als tagelang innerlich zu verbluten. Und das sind die einzigen Optionen - leben lassen kann man sie an einem Geflügelstall nun mal nicht:
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Hier gehört Mäusejagd auch zur Terrier-Stellenbeschreibung, auch wenn mir die Risiken klar sind - ein Hund, der den Katzen-Job gleich mit macht, ist mir einfach lieber als Gift im Garten.
Und wer glaubt, daß Buddeln nicht effektiv ist, hat noch nie einem wirklich ausgebufften Mäusejäger dabei zugesehen, von einem Team ganz zu schweigen. Meine vorherige Hündin hat auf diese Tour rund um den Stall ganze Mäuse- und Rattenfamilien ausgehoben. Absolut eklig, und so richtig dran gewöhnt hab ich mich bis heute nicht - aber eben doch insgesamt deutlich humaner als Gift.
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Wir lösen das nach Situation, Hund und Gutdünken: der kleine Büffel wird auch mal deutlich aus dem Weg gescheucht, bevor er zur Stolperfalle wird, die Sensible ging eh von selbst, und wenn's paßt, kann der Hund auch gerne liegenbleiben und ich steig drüber, ohne daß ich meinen Rang irgendwie gefährdet sehe.
Der über meinen Siebenkilozwerg absolut dominante befreundete 40 Kilo-Rüde handhabt das übrigens ebenso flexibel: Wenn er selbst entspannt liegt, kann die Kleine auch gern fünfmal über ihn hinwegklettern, ohne daß er reagiert. Paßt ihm das nicht oder möchte er ihren Platz, reicht ein einziger Blick, und sie ist weg.
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"Ein guter Trainer kann jeden Hund erziehen, egal welche Rasse, Größe, Kinderstube, ob sozialisiert, aggressiv oder nicht."
Das finde ich weniger frech als in seiner Naivität total niedlich. Als wären alle Hunde Maschinen, die gleichmäßig mit Garantie "funktionieren", sobald der richtige Knopf gefunden ist...und wenn sie's nicht tun, liegt das eben nur an der mangelhaften Bedienung...
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DANKE, die Fotogeschichte ist ja wohl NUR genial - ich werde mich aber hüten, die meinem Terrier zu zeigen!
Ich dagegen hatte heute sozusagen das fäkale Erfolgserlebnis der Saison: Ich hab die Wildschwein-Ihr-wißt-schon-was im Stoppelfeld VOR meinem Hund gesehen, den Köter mit energischem Breitseitsdrohen tatsächlich dran hindern können, sich das Zeug ins Fell zu reiben und bin mit einem blütenweißen Terrier zurückgekommen, der nur aus der Schnauze ganz leicht nach Hasenködeln duftete.
Erstaunlich, wie man sich an den kleinen Dingen des Lebens freuen kann - ich war jedenfalls soooo glücklich, daß ich zuhause mal keine Schweinegülle auswaschen mußte!