Selbstmachen für einen so kleinen Hund erfordert eigentlich kaum zusätzliche Zeit.
Frischfleisch auftauen mußt du ja eh, und die beiden Eßlöffel Hirse/Hafer/Buchweizenflocken, die mein Terrier dazu bekommt, packe ich dann abends gleich in eine Teetasse, über die ich morgens beim Teekochen auch gleich kochendes Wasser gieße. Bis zum Füttern sind sie dann gut gequollen. Die ebenfalls kleine Menge rohes Obst/gedünstetes Gemüse bleibt meist bei unserem Essen übrig (wie oft auch Reis, Nudeln oder Kartoffeln) oder ist eh im Haus, und wird dann mit der Gabel zerdrückt oder geht mal unter den Pürierstab. Oft für 2-3 Tage voraus - es sind ja immer nur Minimengen.
Übrigens ist der ganze Kram nicht mehr oder weniger Bio als unser eigenes Essen, und ja: es gibt durchaus auch mal Menschen-Essensreste zum Frischfleisch, weil der Hund total drauf steht. Allerdings selten wg. der schlanken Kastraten-Linie. Öl, Kräuter & Co gibt's ebenfalls, wenn sie gerade zur Hand sind. Da hilft dir im Winter gern die Tiefkühltruhe - ein Minipäckchen gehackte Petersilie reicht ewig.
Hab ich mal gar nix frisch zum Fleisch, mache ich's mir mit einem Sonderangebots-Babygläschen supereinfach. Die kleinen kosten hier 40 Cent und geben für sieben Kilo Hund zwei fertige Gemüseanteile. Und wenn selbst die nicht im Haus sind, überlebt der Hund durchaus mit Fleisch & Flocken. Hat meiner gerade, weil ich im Urlaub nicht so viel mitschleppen wollte.
Beim Füttern kannst du den Kleinhunde-Vorteil wirklich voll ausspielen: die Minimengen Ergänzungsfutter zum Fleisch hat man eigentlich immer im Haus, und wenn mal nicht, stirbt das Tierchen auch nicht gleich weg. Beim Airedale war's da schon etwas aufwendiger, und für einen Riesen müßtest du vermutlich wirklich extra kochen - ob ich mir das zumuten würde, weiß ich auch nicht.
Aber für einen Zwerg ist es wirklich superbequem, und der Terrier scheint die Abwechslung im Napf zu lieben und gedeiht bestens.