Siehst du - das wird schon!
Es ist nämlich verblüffenderweise wirklich so, daß du als Mensch den größten Teil Streß in so einen Start einbringst - der Welpe will ja eigentlich nichts mehr, als deinen Vorgaben zu folgen. Bestehen die aber aus unglücklichem Perfektionismus, bist du ständig angespannt, der Kleine "schlußfolgert" mit seinen feinen Antennen, daß es für so viel verborgene Unruhe sicher einen Grund gibt und hat ebenfalls zunehmend Streß. Den du dann wieder nicht einordnen kannst ("Hab ich da etwa was falsch gemacht?! Bin ich jetzt der kynopädagogische Totalversager???")...und so weiter, und so weiter. Teufelskreis pur.
Entspannen und Druck rausnehmen ist da wirklich der beste Tip von allen: Du hast da jetzt einen niedlichen, unkomplizierten Zwerg, der gerne mit dir seine Hundewelt entdecken möchte. Das macht enorm viel Freude, und du mußt dabei NIEMANDEM irgendwas beweisen. Es ist nämlich DEIN Hund - und für alles, was du mit ihm anfangen möchtest, habt ihr jetzt ein Hundeleben lang so viel Zeit, wie du sie aufbringen möchtest. DU setzt dabei die Regeln, nicht irgendwelche buchschreibenden Supernannys - also kannst du es dir auch leisten, soviel Spaß an deinem Hund zu haben, wie du möchtest, und im Zweifelsfall auch mal gut über den Mist zu lachen, den jedes Lebewesen baut.
Genau dafür ist der Kleine nämlich eingezogen: Um dir Freude zu machen und deinem Leben eine ganz neue Facette hinzuzufügen - nicht, um dich mit irgendwelchen Vorgaben zu peinigen. Es ist wirklich so einfach, wenn man es sich nur selbst erlaubt!