Beiträge von terriers4me

    Danke, ich kann mir auch einfach nicht vorstellen, anders zu reagieren als mit vollem Einsatz gesetzwidrig. Sicher kann man sich vornehmen, da vernünftig und nicht selbstgefährdend zu sein ,aber ich würde es einfach nicht schaffen.

    Passend dazu ging ja letzte Woche durch die Zeitung, dass ein Wolfsberater (ich glaube, in Hessen?) den Betroffenen erklärt hat, sie dürften ihre Tiere im Fall des Falles keineswegs schützen, Wölfe zu "stören" sei verboten - ich möchte mal jemanden sehen ,der sich da dran hält...

    Den Bildern nach war's diesmal übrigens ein kleines, hausnahes Koppelstück mit einem geradezu sagenhaften und hohen Zaun. Das der Wolf da im Stress nicht wieder rauskam, ist nachzuvollziehen.

    Mit Spekulieren würde ich erstmal warten ,bis da Neues kommt, der Zaun sieht aber wirklich sehr professionell aus.

    Mich beschäftigt im Moment einfach die Frage: Was würde ich tun? Szenarien wie diese, die ja eigentlich generell ausgeschlossen sein sollten ,wird es zunehmend geben. Gab es ja auch schon auf deutschen Weiden ,nur hatten die Betroffenen Auto/Trecker dabei, und selbst da gaben die Wölfe erst auf, als sie fast schon plattgefahren waren. Auch der Wolf an der Bispinger Herde wich erst vor einem Auto, nicht etwa vor dem steinewerfenden und brüllenden Schäfer.

    Es ist also nüchtern betrachtet wirklich eher gefährlicher Unsinn, da mit Schaufel und Mistgabel dazwischenzugehen, aber ich kann mir nicht vorstellen, in so einer Lage einfach zuzusehen. Wie schafft man, was da von uns verlangt wird?

    Kurz: Was würdet ihr tun, wenn es, am hellichten Morgen übrigens, eure Tiere wären?

    Oh. Alptraum pur. Wahrscheinlich wird er jetzt -zigfach hören, er hätte den Wolf einfach in Ruhe töten lassen sollen. Was vermutlich tatsächlich vernünftiger und gesünder wäre, sobald der erstmal beutefixiert ist - aber wer bringt das fertig? Was tut man bloß, wenn man derart abwägen muß? Ich würde mir auch Mistgabel schnappen und losrennen, aber....

    Quelle ist FB, geht da auf niederländischen & deutschen Seiten rum. Für Presse am Sonntagvormittag noch zu früh.

    Ja, in Suurhusen, Kreis Aurich.

    Das müßte jetzt der dritte Großpferde-Angriff in ziemlich kurzer Zeit sein? Alle entlang der Küste, alle Pferde in Herden, also angeblich geschützt. Dazu noch diese mysteriöse Attacke auf das Pferd samt Reiterin - ich hoffe, da spezialisiert sich nicht jemand.

    Ja, damit nervt er jedes Mal. Er vergißt nur immer den aktuellen Sachstand. DAS nämlich ist die aktuelle Stellungnahme der EU-Kommission - und damit liegt die Entscheidung in Wirklichkeit in Hannover:

    Zitat

    "Die Mitgliedstaaten können im Einklang mit dem Subsidiaritätsprinzip Maßnahmen ergreifen, die von den Bestimmungen der Richtlinie abweichen, um die spezifischen Herausforderungen zu bewältigen, mit denen sie derzeit in Bezug auf die Wolfspopulation konfrontiert sind, einschließlich lokaler Konflikte und Umstände. [...] Die Entscheidung über diese Maßnahmen liegt allein bei den nationalen oder regionalen Behörden. Die Kommission wird die Mitgliedstaaten nicht daran hindern, von den verschiedenen Ausnahmemöglichkeiten Gebrauch zu machen, die ihnen gemäß den Bestimmungen der Richtlinie zur Verfügung stehen."

    Ich betone nochmal: ALLEIN BEI DEN REGIONALEN BEHÖRDEN. - unmißverständlicher geht es nicht.

    Der nächste verheerende Angriff auf eine Großpferdeherde in Ostfriesland (Achtung, die Bilder im Original sind nicht schön):

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    Vielleicht hat sie ja einen kleinen Fehler, der unter Umständen zuchtausschließend sein könnte? Ich habe meine Hündin zum Beispiel nur deshalb bekommen, weil ihr ein Schneidezahn fehlt. Wäre allein nicht unbedingt zuchtausschließend gewesen, zusammen mit irgendeinen anderen kleinen Manko schon, und so war es der Züchterin, die diesen Welpen reserviert hatte, zu riskant und sie sprang ab. Uns hat es nie gestört.

    Für mich klingt das auch super, fast zu optimal, um wahr zu sein. Ich würde den Hund kennenlernen und dann weiter entscheiden, vorher zu- oder absagen würde ich nicht.

    Nachdem ich diese beiden kurz kennenlernen durfte...

    Slovensky Kopov - Rednock

    ...und einiges über sie erzählt bekam ,kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass da ein seriöser Züchter einen Welpen als Familienhund abgibt. Und andersrum: ein Züchter ,der das tut und den Hund damit dazu verdammt, ständig gegen seine Gene leben zu müssen, outet sich damit als jemand, von dem ich keinen Welpen nehmen würde.

    Ganz, ganz tolle Hunde - aber Profis durch und durch. Und dass die als Schlappohrwelpen hinreißend sind, macht sie leider nicht geeigneter für ein Leben ohne Jagd.