Danke, ich kann mir auch einfach nicht vorstellen, anders zu reagieren als mit vollem Einsatz gesetzwidrig. Sicher kann man sich vornehmen, da vernünftig und nicht selbstgefährdend zu sein ,aber ich würde es einfach nicht schaffen.
Passend dazu ging ja letzte Woche durch die Zeitung, dass ein Wolfsberater (ich glaube, in Hessen?) den Betroffenen erklärt hat, sie dürften ihre Tiere im Fall des Falles keineswegs schützen, Wölfe zu "stören" sei verboten - ich möchte mal jemanden sehen ,der sich da dran hält...
Den Bildern nach war's diesmal übrigens ein kleines, hausnahes Koppelstück mit einem geradezu sagenhaften und hohen Zaun. Das der Wolf da im Stress nicht wieder rauskam, ist nachzuvollziehen.
Mit Spekulieren würde ich erstmal warten ,bis da Neues kommt, der Zaun sieht aber wirklich sehr professionell aus.
Mich beschäftigt im Moment einfach die Frage: Was würde ich tun? Szenarien wie diese, die ja eigentlich generell ausgeschlossen sein sollten ,wird es zunehmend geben. Gab es ja auch schon auf deutschen Weiden ,nur hatten die Betroffenen Auto/Trecker dabei, und selbst da gaben die Wölfe erst auf, als sie fast schon plattgefahren waren. Auch der Wolf an der Bispinger Herde wich erst vor einem Auto, nicht etwa vor dem steinewerfenden und brüllenden Schäfer.
Es ist also nüchtern betrachtet wirklich eher gefährlicher Unsinn, da mit Schaufel und Mistgabel dazwischenzugehen, aber ich kann mir nicht vorstellen, in so einer Lage einfach zuzusehen. Wie schafft man, was da von uns verlangt wird?
Kurz: Was würdet ihr tun, wenn es, am hellichten Morgen übrigens, eure Tiere wären?
Oh. Alptraum pur. Wahrscheinlich wird er jetzt -zigfach hören, er hätte den Wolf einfach in Ruhe töten lassen sollen. Was vermutlich tatsächlich vernünftiger und gesünder wäre, sobald der erstmal beutefixiert ist - aber wer bringt das fertig? Was tut man bloß, wenn man derart abwägen muß? Ich würde mir auch Mistgabel schnappen und losrennen, aber....
Zitat
Wolf nach Angriff auf Schafzüchter in Wapse erschossen
Ein Wolf hat heute Morgen einen Schafzüchter in Wapse gebissen. Das geschah gegen 7 Uhr morgens, als der Mann das Tier verscheuchen wollte, weil seine Schafe angegriffen wurden.
Der Bauer versuchte, den Wolf mit einer Mistgabel und einer Schaufel zu verscheuchen, wurde dann aber in den Arm gebissen und hat Sehnen beschädigt. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht.
Der Bürgermeister der Gemeinde Westerveld, Rikus Jäger, hat sich nach Rücksprache mit Experten entschieden, den Wolf zu erschießen. Der Schafzüchter hatte auch einen wolfssicheren Zaun. Der Wolf kroch spurenweise darunter.<<<
(zitiert mit Übersetzer)>>> In Wapse wurde ein Schafzüchter am Sonntagmorgen von einem Wolf angegriffen, als er versuchte, seine Schafe zu schützen. Die Polizei erschoss den Wolf.
Der Wolf soll auf einem eingezäunten Grundstück auf dem Ten Have in Wapse Schafe gejagt haben. Der Besitzer versuchte, seine Schafe zu beschützen und wurde von dem Wolf angegriffen. Er soll in den Arm gebissen und verletzt ins Krankenhaus gebracht worden sein.
Der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Westerveld habe angeordnet, den Wolf zu erschießen, sagt ein Sprecher der Gemeinde. "Der Wolf griff auch mehrere Schafe an und wurde auf Befehl des stellvertretenden Bürgermeisters von der Polizei erschossen. Ein Tierarzt hat DNA entnommen, BIJ12 weiß Bescheid und der Bürgermeister ist vor Ort. Wir warten jetzt ab, wie es dem Opfer geht."<<<
Das müßte jetzt der dritte Großpferde-Angriff in ziemlich kurzer Zeit sein? Alle entlang der Küste, alle Pferde in Herden, also angeblich geschützt. Dazu noch diese mysteriöse Attacke auf das Pferd samt Reiterin - ich hoffe, da spezialisiert sich nicht jemand.
Ja, damit nervt er jedes Mal. Er vergißt nur immer den aktuellen Sachstand. DAS nämlich ist die aktuelle Stellungnahme der EU-Kommission - und damit liegt die Entscheidung in Wirklichkeit in Hannover:
Zitat
"Die Mitgliedstaaten können im Einklang mit dem Subsidiaritätsprinzip Maßnahmen ergreifen, die von den Bestimmungen der Richtlinie abweichen, um die spezifischen Herausforderungen zu bewältigen, mit denen sie derzeit in Bezug auf die Wolfspopulation konfrontiert sind, einschließlich lokaler Konflikte und Umstände. [...] Die Entscheidung über diese Maßnahmen liegt allein bei den nationalen oder regionalen Behörden. Die Kommission wird die Mitgliedstaaten nicht daran hindern, von den verschiedenen Ausnahmemöglichkeiten Gebrauch zu machen, die ihnen gemäß den Bestimmungen der Richtlinie zur Verfügung stehen."
Ich betone nochmal: ALLEIN BEI DEN REGIONALEN BEHÖRDEN. - unmißverständlicher geht es nicht.
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Als ich heute morgen meine Pferde versorgen wollte, musste ich leider feststellen, dass wir wahrscheinlich einen Wolf zu Besuch hatten. Es ist noch nicht bestätigt, aber es spricht vieles dafür.
Meine älteste Stute (26 Jahre) hat die schlimmsten Verletzungen und steht jetzt in der Klinik. Sie hat eine sehr große tiefe Verletzung, haut und Muskel sind komplett durch bis zum Knochen, auf dem Bild ein harmloses Bild ist in der Realität leider eine sehr tiefe Wunde, eine weitere Wunde klappte auf, am Kopf ist etwas abgeschlürft, an der Hinterhand sind Kratzspuren zu sehen, die Hufe hinten brechen hoch. Sie ist soweit zusammen geflickt worden und ich hoffe, dass sich das ganze nicht mehr entzündet, denn dann hat sie Heilungschancen.
Eine weitere Stute mit Fohlen bei Fuß hat Kratzspuren im Gesicht, Hals und Brust.
Eine weitere Stute mit Fohlen bei Fuß hat zwei Stellen im Gesicht und am Ellenbogen.
Eine jahrlingsstute hat eine Stelle am Sprunggelenk.
Die Herde besteht aus drei Zuchtstuten mit fohlen, einem jährling, ein Wallach, eine ältere Stute.
Die Herde war total scheu, ließen sich nicht ans Halfter bringen, wir haben sie dann rein laufen lassen. Eine Stute mit Fohlen blieb in der Ecke stehen. Die Fohlen haben ihre Mütter keinen cm verlassen, obwohl sie Grade so richtig in der Testphase sind und dauernd von ihren Müttern weg sind. Ich habe meine Pferde nicht wieder erkannt. Die jahrlingsstute hat mich zwei Mal fast umgerannt, das ist absolut nicht ihre Art.
Ein Zaunteil lag auf dem Boden. Auf der anderen Seite vom Paddock waren Spuren im Sand und eine Menge Blut zu sehen, am Zaun jedoch war weder Blut noch Haare zu sehen.
Proben wurden in der Klinik entnommen.
Es ist normalerweise eine sehr ruhige Herde, ein sehr guter Herdenverband, keine klopperei ect.
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Meine Pferde bleiben erst einmal drin, gehen dann stundenweise tagsüber raus. Von artgerechter Haltung ist hier schon lange nicht mehr die Rede!
Das züchte werde ich einstellen, so möchte ich keine Fohlen groß ziehen!!! Zu diesem Schritt habe ich mich bereits vor dem Vorfall entschieden und deshalb auch nicht mehr besamen lassen. Der Vorfall sagte mir, das war die richtige Entscheidung!!!
Aber die meisten Terrier waren doch immer Allrounder, auf der Jagd ebenso zuhause wie auf dem Bauernhof, dem Schiff, dem Lagerschuppen oder eben dem Sofa? Da kann man doch höchstens den DJT unter die jagdlichen Spezialisten zählen?
Fällt euch nix auf? Alle Reizthemen/Worte in ein Eingangspost gepackt, und dann ist der/die TE weg, und ihr zerlegt euch seitenweise gegenseitig? Ich mag mich ja irren, aber: Es sind Schulferien.
Vielleicht hat sie ja einen kleinen Fehler, der unter Umständen zuchtausschließend sein könnte? Ich habe meine Hündin zum Beispiel nur deshalb bekommen, weil ihr ein Schneidezahn fehlt. Wäre allein nicht unbedingt zuchtausschließend gewesen, zusammen mit irgendeinen anderen kleinen Manko schon, und so war es der Züchterin, die diesen Welpen reserviert hatte, zu riskant und sie sprang ab. Uns hat es nie gestört.
Für mich klingt das auch super, fast zu optimal, um wahr zu sein. Ich würde den Hund kennenlernen und dann weiter entscheiden, vorher zu- oder absagen würde ich nicht.
...und einiges über sie erzählt bekam ,kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass da ein seriöser Züchter einen Welpen als Familienhund abgibt. Und andersrum: ein Züchter ,der das tut und den Hund damit dazu verdammt, ständig gegen seine Gene leben zu müssen, outet sich damit als jemand, von dem ich keinen Welpen nehmen würde.
Ganz, ganz tolle Hunde - aber Profis durch und durch. Und dass die als Schlappohrwelpen hinreißend sind, macht sie leider nicht geeigneter für ein Leben ohne Jagd.