Beiträge von terriers4me

    Ja, das Lange, Helle, das sich ganz leicht löst, ist das tote Haar - das Dunkle darunter dann das neue Fell.

    Und der Trick beim regelmäßigen Trimmen ist eigentlich, dieses obere lockere Zeug immer abzunehmen, bevor das Neue zu lang ist - viel Glück dabei!

    Ich hatte eine Hündin, die Wasser von oben und unten gleichermaßen HASSTE - mit der einen Ausnahme, daß sie zum Pinkeln regelmäßig in Pfützen ging, zumindest in flache.

    Vermutlich eins der großen, unlösbaren Mysterien der Hundheit, sowas....

    Pinkelt sie immer ins frischgemachte Körbchen?

    Hört sich blöd an, die Frage, aber eine meiner Hündinnen fing von jetzt auf gleich an, immer dann in ihr Körbchen zu pinkeln, wenn die Decken frisch gewaschen waren. Da war's aber eindeutiges Markieren, offenbar ausgelöst durch ein ungewohntes Waschmittel . Als ich wieder aufs Gewohnte zureckgewechselt hatte, war sofort Schluß damit - aber darauf mußte ich erstmal kommen...

    Tori,

    den Hund irgendwo hinzugeben, wo er's wirklich besser hätte, wäre sicher eine ehrenwerte Entscheidung.

    Das Problem hier ist aber doch: "Bessere" Stellen für einen Hund mit dieser Rassenmischung/Vorgeschichte und all den Ansprüchen daraus dürften, realistisch betrachtet, eben nicht gerade in reicher Auswahl zur Verfügung stehen...

    @Miras Mom

    glaub ich dir ohne weiteres - und ich glaube darüber hinaus, jeder, der Hunde hat, hat schon vor Situationen gestanden, wo er bei aller Liebe zwischenzeitlich am liebsten hingeschmissen hätte.

    Da braucht es noch nicht mal eigene Fehler (vor denen nun wirklich niemand gefeit ist!), da reicht ganz simples Pech, etwa schwere, plötzliche Erkrankungen eines noch ziemlich jungen Hundes, die das ganze Leben von jetzt auf gleich umkrempeln. Daß sowas so kraß sein und einen so an die Grenze bringen kann, hätte ich mir vorher auch nie vorgestellt!

    Sowas sind dann die Situationen, in denen du ehrlich abwägen mußt, wie ernst es dir mit der Verantwortung ist, ob dir der Hund es wert ist, für ein paar Monate für intensives Training sonstige Freizeit-Aktivitäten deutlich einzuschränken und notfalls auch Unbequemes auf dich zu nehmen - und da scheiden sich hier eben die Geister. Glücklicherweise heißt "intensives Training" ja eben nicht, daß du ewig für den Hund leben mußt, sondern meist, daß ihr nach einer anstrengenden Zeit zu einer neuen gemeinsamen Routine findet und der Hund dann auch wieder gut "mitlaufen" kann.

    Die Frage, um die sich hier alles dreht "Durchstehen oder Hinschmeißen" kann wirklich jeden von uns jederzeit treffen - und wer sich da, wie du, fürs Durchstehen entscheidet, hat allen Respekt verdient. (und merkt zum Glück auch bald, daß sich's eben auch lohnt!)

    @Miras Mom

    Ich weiß nicht, ob du noch hier mitliest - aber auf jeden Fall meinen ganz,ganz großen Respekt!

    Das ist sicher ein mühsamer Weg, aber ihr packt das! Und du wirst irgendwann merken, daß du auf eine ganz unerwartete Weise auch ganz unerwartet viel mehr bekommen hast, als du erwartet hättest. Darunter neben viel Wissen (und eigener Fitneß...*g*) auch diese besonders intensive Bindung zum Hund, die zustandekommt, wenn man Schwieriges gemeinsam geschafft hat. Ich wünsch euch aber trotzdem, daß es für beide nicht ZU mühsam wird!

    "Es geht mir noch nichtmal darum, dass ich Mia nicht behalten will, sondern darum, ob ich mit meinem Leben, das so ist, wie es ist, diesem Powerhund gerecht werden kann."

    Daß du dem "Powerhund" nicht gerecht werden WILLST (denn natürlich läßt sich ein Leben ändern - hier haben dir ja seitenlang andere User in genau deiner Lage gepostet, wie), hast du ja nun hinreichend klar gemacht.

    Das mit dem Abgeben an andere, die Mia gerecht werden - und dir die freiwillig eingegangene Verantwortung abnehmen - sollen, klingt ja auf den ersten Blick sehr edel und selbstlos: schließlich hätte sie es da ja wirklich besser.

    Nur: Wo sollen eigentlich die Leute herkommen, die sich freudig aufhalsen, was dir zu lästig ist: einen Hund einer sehr anspruchsvollen Mischung mit zusätzlich noch schwieriger Vorgeschichte? Wer soll all das an Zeit, Geld und Mühe aufbringen, die dir für deinen "Seelenhund" jetzt schon zuviel sind?

    Da dank der momentanen Hunde-Schwemme die Nachfrage selbst nach bestens resozialisierten, gut ausgebildeten, fitten, jüngeren Second-Hand-Tieren weit im Keller ist, fällt es wirklich schwer, sich vorzustellen, daß da wirklich geeignete Interessenten Schlange stehen....

    Und noch ein PS: Wenn du Mia loswirst, könntest du damit gleich das nächste Problem am Hals haben. Möpse sind ja nun, wie du weißt, überaus zugetane, sehr, sehr anhängliche Hunde und tun sich oft mit dem Alleinsein schwer. Könnte gut sein, daß deine kleine Hündin auf sieben Stunden täglicher Einsamkeit sehr heftig oder sehr traurig reagiert - aber dann schaff dir BITTE nicht gleich den nächsten Hund an!