Auch ich wünsche euch sehr viel Kraft für diese schwersten Entscheidungen und Momente mit einem Hund.
Been there, done that, mit Hund und Pferd - und wie man das durchsteht? Mir hat geholfen, noch einmal tief durchzuatmen und mir ganz bewußt klar zu machen, daß es nicht nur das Beste, sondern auch das Letzte ist, was ich für mein geliebtes Tier noch kann und was ich ihm schulde. Zu wissen, daß mich jetzt völlig auf diese eine Aufgabe und auf den Moment konzentrieren muß, dem Hund Sicherheit geben und meinen eigenen Kummer daher erstmal einfach ausblenden, bis die letzte Schwelle geschafft war - eine Art kurzfristiger Tunnelblick auch als Selbstschutz. Und, vielleicht am wichtigsten: daß ich das eben nicht nur mußte, sondern auch wollte - als letztes Geschenk an jemanden, von dem ich so viel bekommen hatte.
Das schafft man tatsächlich, sobald es soweit ist, und: Es hilft einem letztlich auch selbst. Wenn der Abschied friedlich war, wenn man da noch einmal helfen und dem Tier Qualen ersparen durfte, werden die Dinge sozusagen "rund" - und das ist im Nachhinein tatsächlich ein großer Trost.
Ich wünsche dir viel Kraft - aber du wirst sie aufbringen können, auch wenn es dir jetzt noch unvorstellbar scheint.