Meine Hündin darf auch im Garten - da allerdings nur auf dem Extra-Hundeklo. Das haben wir seit der Erkankung und Erblindung ihrer Vorgängerin: einen eh scheußlichen Busch neben der Einfahrt geopfert, ein paar Quadratmeter mit Rindenmulch ausgelegt, fertig war der einladende, hausnahe Platz für Notfälle. Das kam nicht nur der zeitweise total verunsicherten Blinden zugute, bis die sich außerhalb des Grundstücks wieder normal zurechtfand. Es hat mir später auch die Welpenaufzucht sehr erleichtert und ist deshalb für irgendwelche Notfälle (Hund krank, ich krank) bestehen geblieben. Ich find's einfach rundum praktisch, einem Hund mit akutem Durchfall nachts eben nur die Tür aufmachen zu müssen und mich darauf verlassne zu können, daß der Hund weiß, wohin.
Auf die Stubenreinheit des erwachsenen Hundes/des Welpen hatte der "erlaubte" Platz nie irgendwelchen Einfluß, der Rest des Gartens blieb tabu, und seit sie älter ist, nutzt meine Hündin das Klo wirklich nur noch im absoluten Notfall - einen Platz außerhalb des Reviers zieht sie immer vor und hält dafür lange dicht.
Sauber halten läßt sich's übrigens alles sehr gut: Mit regelmäßig gestreutem Urgesteinsmehl (geruchsbindend) und ab und zu einer neuen obersten Rindenmulch-Schicht (das Zeug läßt sich bestens kompostieren) hat es in der Ecke selbst in den chaotischen Welpen-Pinkelphasen nie nach Hund gerochen.