Beiträge von Abessinierin

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    Das finde ich aber mehr als hart. Das kommt so rüber als ob die TS sich einfach einen Hund anschafft, um zu schauen ob esn klappt und wenn das nicht funktioniert den hund wieder weggibt.
    Was stört dich so daran wenn die Rahmbedingungen passen und die TS gewillt ist und es nicht nur Wunsch des Kindes ist evt einen Hund in diese familie zu holen?
    Ich finde Tiere können sehr wohl helfen, wenn sich alle Beteiligten darüber im Klaren sind, was für bedürfnisse das tier hat.

    Lg

    Warum? Weil es sich genauso verhält und jemand es anspricht?

    Ich bin nicht hier um immer nett zu sein... Manchmal fallen auch sehr klare Worte, auch wenn sie nicht jeden gefallen.

    Birgit

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    Das ist absolut keine Abfuhr, sondern nur eine Rückkehr zum eigentlichen Thema. Und die Leute, die diese Aussage verstehen wollen - und sich nicht wieder so drehen, wie es ihnen am besten in den Kram passt - die tun dies auch ;-)

    Okay, eigentliches Thema.

    Natürlich kann man in diese Situation ein Haustier setzen und hoffen, dass dies den Knopf für das abstellen der aggressionen beim Kind findet und auch nutzt.

    Und natürlich kann man dieses Haustier wenn es denn schiefgeht wieder ins TH bringen, auf eine Pflegestelle setzen, weiterverkaufen und verschenken. EY, DE, das Land unbegrenzten Möglichkeiten in Puncto Haustieranschaffung und Haustierhaltung.

    Warum nicht? Das Einzige, was dabei auf der Strecke bleibt ist ja nur ein Tier, das eventuell aufgrund der in der Familie gesammelten Erfahrungen halt selbst einige Auffälligkeiten oder Ängste hat.

    Nur zu also, es nist ja nur ein Tier.

    Birgit

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    Das sind doch aber ganz theoretische Konstrukte.

    Ich würde sagen: Jedes Kind erlebt mal Phasen, in denen es emotional unausgeglichen ist. Ich glaube nicht, dass sämtliche HH nur allesamt brave Engel zuhause haben.

    Und was vielleicht in dem ganzen Für und Wider unterging, ist der Link der TS. Das Thema wurde ja schon untersucht, z.B. mit dem verblüffenden Ergebnis, dass Scheidungskinder MIT Hund sehr viel weniger unter Aggressionen leiden, als Scheidungskinder OHNE Hund.
    Ich denke, die Frage der TS bezog sich genau auf diese Studie, und sie fragte lediglich danach, ob jemand aus dem Forum auch Erfahrungen in diesem Bereich gemacht hat.

    Ich denke, diese Studie erklärt nochmal vieles:

    http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbe…hung/s_713.html


    Nein, leider sind es keine Konstrukte sondern Alltag. Hier auf der Ecke sind grad Meerschweinchen verhungert, weil Kind (übrigens Scheidungskind und behindert) leider, leider sie nicht gefüttert hat und Papa leider,leider nur die Cockerhündin und seine aktuelle Freundin im Blick hatte.....

    Birgit

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    Und genau in diesem Moment werden Erwartungen in den Hund gesetzt die dieser nicht unbedingt erfüllen kann. Und schon sind die nächsten Probleme vorprogrammiert. Dann hat man im schlimmsten Fall nicht nur ein Verhaltensauffälliges Kind, sondern auch noch einen Verhaltensauffälligen Hund zu Hause.

    Ich würd sogar formulieren, dass der Hund sie nicht erfüllen kann.

    Birgit

    WEnn denn Schn´merzmittel ausreichen, Kerstin. Es gibt auch den Teil, den Du nur erlösen( einschläfern) kannst, da hier die Einschränkungen ( Schmerzen, aber auch Behinderungen) das Leben des Hundes nicht mehr lebenswert machen.

    Birgit

    Nun ja, dann oute ich mi ch mal... Als alleinerziehende Mutter, die das alleinige Sorge- und Umgangrecht hatte ( kinder sind mittlerweile volljährig) und da Ihr so schön vom Fach seid, LaBella und Purzelchen könnt Ihr jetzt mal überlegen, was das dann bedeutet.

    So Sorge- und Umgangsrecht allein und was die Vorfälle waren, die dazu führten in den Seelen meiner Kinder angerichtet haben.

    Ein Hund kam mir erst ins Haus, als diese Kinder eine psychologische Therapie absolviert und die Geschenisse mit professioneller Hilfe aufgearbeitet hatten.

    Ebenso ich selbst.

    Ist ja schön, dass Ihr auf Sport und Co verweist.... Nun ja, es natürlich HH, die ihren Hund als reines Sportgerät sehn und auch so halten.

    Nur das ist nicht der durchschnittliche HH, das wäre Punkt 1 und Punkt 2 auch ein sportlicher HH mit einem Hund im Agi, Mantrailing und Co. sieht in erster Linie den Hund und nicht den Therapeuten, das Sportgerät or whatever.

    Mit seinem Anrecht auf Sorge und Fürsorge, mit all seinen Bedürfnissen und Ansprüchen und vorallem als Lebewesen mit eigener Persönlichkeit ohne Sinn und Zweck, nur einfach so.

    Birgit

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    Diese Diskussion ist immer die gleiche... darauf habe ich keine Lust!

    Schön wenn du dich im Tierschutz organisierst, ich glaube dir es ja auch aber irgendwann ist auch mal wieder gut...! Darüber könnten wir noch die nächsten 5 Jahre schreiben (mindestens) ;) .

    Schönen Abend noch und eine gute Nacht wünsche ich...muss morgen wie immer ziemlich früh raus!

    grüße

    Du wirst lachen, wir auch nicht!

    Ergebnisse von Ups-Würfen einschließlich kranken oder verhaltensauffälligen Tieren haben viel hier schon zu oft gesehen und in Pflege gehabt.

    Tierleid, das vermeidbar gewesen wäre. Wenn den Vernunft und Verstand das Sagen gehabt hätten.

    Birgit

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    mmmh dann haart er vielleicht nicht. Das wäre ja positiv. ;)

    Der kleine hat wohl Interesse geweckt. Er lässt es sich durch den Kopf gehen. :applaus:

    Haaren wird er vielleicht nicht, aber kann Dein Freund mit Jagdtrieb, Größenwahn und Hinterfragen seiner Kommandos und Ansagen um?

    Weil Pudel in Kombi mit Terrier seh ich auch...

    Birgit