ich denke auch, dass man wtp fördern kann in jungen Jahren. Ist nur die frage, wie weit man damit kommt und wie viel Arbeit man reinstecken muss. Maggie ist tatsächlich für mich quasi selbsterziehend, sie macht es mir unheimlich leicht, aber vllt auch, weil es einfach so gut passt.
Bei Ole habe ich am Anfang Viel falsch gemacht. Ich wollte nur positiv trainieren, dass war bei ihm fatal und schlicht nicht möglich. Wie soll man einen Hund belohnen, der nicht frisst und kaum Lust auf spielen hat und schon gar nicht gern bei einem ist? Man spricht ja auch von Folgetrieb, aber was macht man, wenn ein 9 Wochen aller Welpe nach links geht, wenn ich rechts abbiege und es ihm schlicht wurscht ist, dass er alleine in der Welt spazieren geht. Ich war darauf überhaupt nicht vorbereitet. Kannte das nicht, wir hatten bei meiner Mutter auch eine Hündin, die nicht einfach war, aber sie wollte immer bei uns sein. Ole nicht.
Andererseits hab ich durch ihn unheimlich viel gelernt. Was mir für Maggie natürlich sehr geholfen hat.
Er rennt immer noch 100m vor und macht da sein Ding, aber zumindest hört er jetzt meistens auf den Rückruf und wenn nicht, weiß er zumindest, mit welchen Konsequenzen er zu rechnen hat.
Ich bin mir sicher, hätte ich am Anfang manches anders gemacht, wäre vieles anders verlaufen, aber ich denke, beim ersten Hund gehören Fehler einfach dazu, beim zweiten macht man dafür dann andere ![]()