... wenn Du in Deiner Gegend den Standort jedes Mülleimers kennst.
Beiträge von Phantomaus
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Aber aus der Hand nimmt sie nicht gerne was an, zumindest wirkt es so.
Na hör mal, sie kennt Dich doch kaum. Würdest Du einfach so einen Keks nehmen, den jemand Fremdes (und dann auch noch ein Ausländer
) gerade mit der nackten Hand aus der Tüte gegrabbelt hat? -
Klingt doch alles gar nicht so verkehrt! Ihr zurückhaltendes Verhalten unterwegs könnte man sich auch so erklären, dass sie vielleicht eher als "Landhund" aufgewachsen ist, hauptsächlich auf dem Hof und mit den Pferden mitgelaufen ist und das Spazierengehen anderswo gar nicht so kennt. Und wie jemand oben schon sagte, im Moment ist alles neu und ungewohnt für sie. Wenn sie nur nervös und nicht panisch ist, und außerdem menschenbezogen genug ist, dass sie bei Euch Schutz sucht, wird sich das schnell normalisieren.
Wart ihr mit dem Hund nur spazieren, oder hattet ihr auch Gelegenheit, bei der Pflegestelle ein bisschen zu spielen und Faxen zu machen? War sie dabei entspannt?
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Bei den Teddybären würde ich - mal abgesehen von den Glasaugen, die Du wirklich entfernen solltest - auch darauf achten, woraus das Innenleben besteht. Die Kuscheltiere, die man extra für Viecher kaufen kann, haben eine irgendwie kurzfaserige Watte drin, die sich beim Verschlucken nicht in den Eingeweiden verheddert. Ich weiß nicht, wie sich das bei nicht-tiergerechten Kuschelzeugs verhält. Ich würde daher also erstmal unbedingt dabeibleiben und gucken, ob der Welpe das Ding zerlegt (sehr wahrscheinlich!) und dann gucken, was drin ist.
Auch ein tiergerechtes Innenleben sollte er natürlich nicht komplett fressen, aber da ist es nicht sooo wild, wenn mal ein Happen verschluckt wird...
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In leere Plastikflaschen seitlich jeweils zwei Löcher reinbohren und sie daran auf einen dünnen Stab auffädeln - so, dass sie sich um den Stab drehen können, aber sich von alleine immer mit der Öffnung nach oben ausrichten. Den Stab dann zum Beispiel im Türrahmen einklemmen/festkleben. Dann muss der Hund mit der Nase oder den Pfoten die Flaschen umdrehen, damit - na was wohl? - Leckerchen rausfallen.
Ist nicht so ganz leicht. Weder für den Bastler noch für den Hund. Aber man kann es immer wieder verwenden und den Schwierigkeitsgrad für den Hund - wenn er das Prinzip irgendwann begriffen hat - durch größere oder länglich geformte Leckerchen erhöhen.
PS: Ich stell's mir nett vor, das mit einem Chi statt einem Labbi zu machen. So ein Labbi neigt nämlich dazu, das ganze hübsche System aus seiner Verankerung zu reißen und dann zu versuchen, die Flaschen kaputtzukauen...
Wir machen daher lieber Suchspiele als Kopfarbeit. -
Gebrauchthund ist schon mal super: Ich finde auch, als Paar ohne Kinder hat man genug Zeit und Ruhe, um im Fall der Fälle ein paar Gebrauchsspuren auszubügeln.
Super auch, dass ihr Euch bei der Suche Zeit lassen wollt und erst die Infos und dann den Hund sucht.
Ein typischer Labrador und ein typischer Dobermann sind aber vom Wesen her zwei völlig unterschiedliche Hunde, da würde ich mich an Eurer Stelle nochmal schlau lesen, was die für Rasseeigenschaften mitbringen und ob da bei dem einen oder dem anderen was bei ist, was ihr nicht so gerne haben mögt.
Lasst Euch bei der Suche möglichst nicht von privaten Kleinanzeigen verführen - da wird sehr, sehr oft ordentlich rumgelogen, um einen kranken oder extrem verhunzten Hund loszuwerden. Auch Vermehrer werden mit blumigen Geschichten ihren Überschuss im Kleinanzeigenmarkt los - sowas will man ja auch nicht unterstützen.
Ich persönlich habe einen extrem sportlichen Tierheim-Labbi – die könnte problemlos mit Euren Wandertouren mithalten: Labbis müssen nicht fett und träge sein. Man bringt nur jeden Abend einen nassen und dreckigen Hund mit nach Hause. Aber das gehört eben mit zu den Rasseeigenschaften...
Das richtige Hundefutter zu finden, kann zur Wissenschaft werden und BARF hat wirklich religiöse Ausprägungen. Da muss man sich selber eine Meinung bilden und man kann auch eine Mischkalkulation draus machen. Die Entscheidung hängt ja auch davon ab, was man sonst noch für Anforderungen an seinen Konsum stellt (ob Bio oder regional oder im Einzelhandel erhältlich oder was weiß ich) und wieviel Geld man bereit ist, auszugeben.
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Wir haben wegen unserem Prob nun erst 4 Std. gehabt,aber was wir in deiser Zeit gelernt haben ist unbeschreiblich.Und ich ärgere mich jedesmal wieder wieviel Zeit ich in HuSchus verschusselt habe
Das klingt super. Magst Du mir sagen, welche Trainerin das ist - gerne auch per PN? Ich komme nämlich auch aus Deiner Ecke und habe noch viel beim Leinelaufen zu lernen – und ein paar andere kleine Baustellen *ähem*
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Das ist doch nicht nur bei der Hundehaltung so, das betrifft doch alle Bereiche des Lebens. Man informiert sich oder auch nicht, man bildet sich eine Meinung oder übernimmt die von anderen, man macht es gut oder meint es gut und irgendwo ist immer was zu optimieren. Damit muss man leben - und leben lassen.
Die "Wissenschaft" hat nunmal viele Faktoren und sogar Mut zur Lücke: Unangenehm wird's erst, wenn man eine "Religion" draus macht...
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Ändern ging nicht mehr, daher hier nochmal was zum Futter:
Deine Maus kommt ja von auswärts und war in einer Auffangstation/Pflegestelle. Wenn jemand daran gewöhnt ist, ständig wechselndes Futter zu bekommen, dann sie. Mach Dir da die ersten Tage keine Gedanken, kauf einen kleinen Sack von irgendwas und such dann in Ruhe ein Futter aus, dass Dir geeignet erscheint und zu Deinem Budget passt. -
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Oder kann ich erstmal ein paar Tage ein Futter geben bis ich das optimale gefunden habe und dann wechseln?
Sicher geht das, die meisten Hunde sind da gar nicht so heikel. Natürlich will man grundsätzlich was anständiges füttern, aber der Durchschnittshund frisst fast jedes Futter. Oder bei Dir zu Hause erstmal gar nix. Denn – nicht vergessen: Der Hund wird auch nervös sein!
Also: Wenn die Futterfrage gerade Dein größtes Problem ist, dann betrachte es als gelöst
