Beiträge von Phantomaus

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    egal wie du es nennst
    alles sind doch Verbote für den Hund
    oder wie denkst du, nimmt er es wahr?

    Es sind für mich eben nicht alles Verbote in dem Sinne. Wenn ich nur ein NEIN! für alles habe, muss ich das ja streng und verbindlich festgelegt haben, damit es immer und überall gilt. Und diesen Abbruch finde ich zu unfreundlich für "gerade haben wir noch so nett gespielt, aber jetzt nervt's, also hör auf". Und völlig falsch, wenn ich sagen will "so, und jetzt gib mir mal dein Spielzeug/deine Beute."

    Im Alltag variiert man die Signale situationsabhängig immer noch mit der Stimmlage, aber das ist im Grunde schon ein bisschen albern: *ausprobier* ...äähhhm... Äh. ... ÄH!... ÄÄÄ-HÄ!!!

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    würd mich auch interessieren

    Sonst brüllst Du doch alle 30 Sekunden "Nein!" :headbash:

    Im Ernst. Für mich gibt's Unterschiede zwischen "Nein - auf gar keinen Fall", "Pfui - lass es liegen und friss lieber hier ein Leckerchen", und "Aus - danke, dass ich es auch mal haben darf" und "Schluss - war lustig, aber jetzt halt mal wieder still" und "Stop - bleib da stehen bis ich was anderes sage".

    Meine findet ebenfalls Klorollen super - die sind übrigens das einzige, was sie sich ungefragt von "unseren Sachen" klaut. Sie schmeißt sie hoch, rollt sie rum, haut mit der Pfote drauf und wenn sie dann platt und nicht mehr lustig sind, frisst sie sie. Wenn man nicht aufpasst.

    Nein (bei uns ein "Äh!") und Pfui wären bei uns im Grunde auch austauschbar. Ich habe nur zwei, weil es für mich je nach Situation naheliegender ist, das eine oder andere zu brüllen.

    "Nein" z.B. bei "Denk nicht mal dran".
    "Pfui" ausschließlich bei "Friss den Scheiß nicht". Für ein befolgtes Pfui gibt's ein Ersatzleckerchen, insofern unterscheidet es sich schon vom Nein.

    "Aus" haben wir theoretisch auch. Im Sinne von "Spuck's aus". Aber wenn ich mit dem Pfui schon zu langsam war, kann ich das Aus normalerweise gleich mit vergessen. Außer es ist ein Riesenbrocken oder sowieso nicht lecker. Das Aus taugt mehr was für Zerrspiele.

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    Eine Box ist nie schlecht aber die ist zu klein für Deinen Hund.


    Ja, das Gefühl habe ich auch. Habe mich nur gewundert, dass von Herstellerseite "Hunde bis 50 kg" ( :schockiert: meine hat 24kg!) reinpassen sollen und als Rasseangaben da "Barsoi, Bobtail, Münsterländer, Airedale Terrier, Dalmatiner, Labrador" angegeben sind. Es ist das Modell Clipper Idhra 6, und die Außenmaße (93x65x68cm) lesen sich natürlich etwas großzügiger als die von mir grob gemessenen Innenmaße. Aber dass der Handel gern zu kleine Käfige anbietet, ist mir als ehemaligem Nagetierhalter natürlich nicht neu.

    Ich habe das trotzdem ziemlich riesige Ding jetzt erstmal im Wohnzimmer geparkt – hab's nicht übers Herz gebracht, den Hund damit länger als die eine Nacht aus dem Schlafzimmer zu vergraulen. Lernen, da mal reinzugehen kann sie ja trotzdem. Falls ich dann mal wirklich eine Box brauche, werde ich mir wohl eine größere zulegen.

    Linoleum wäre eine Alternative. Muss man halt mögen, aber es ist ein Naturprodukt (hat also nicht dieses Chemie- und Weichmacherproblem von PVC) und es soll super strapazierfähig sein. Gibt's auch in allen möglichen Farben und Marmorierungen.

    @ Antoni: Das passive Anzeigen mit Hinlegen hat im Grunde bei uns erstaunlich einfach funktioniert - und das bei meinem Hund, der eigentlich nicht gern "Platz" macht...

    Es ist ja so, dass man ganz nah am Gegenstand die Leckers gibt. Und weil der Gegenstand am Boden liegt, muss der Hund eh mit der Nase runter zum Anstupsen. Da hat es bei uns wirklich funktioniert, leise und freundlich ein paarmal "Platz" zu sagen, dann lag sie und es gab was zu futtern dafür. Gegebenenfalls im Platz auch nochmal "wo ist das Ding?" sagen, falls der Hund vergessen hat, dass immer noch "Ding anstupsen" angesagt ist.

    Ich habe meinen Hund zusätzlich noch etwas manipuliert, indem ich den Gegenstand zum Beispiel ca. 10cm unters Sofa geschoben habe - so, dass sie mit der Nase noch drankommt, dass es aber bequemer wäre, sich direkt hinzulegen.

    An den Feinheiten (nicht dauernd gucken, wo ich mit den Leckers bleibe, nicht den Hintern sofort wieder hochheben etc.) üben wir aber auch noch rum...

    Hallo ihr Lieben,
    ich habe gestern eine Hunde-Flugbbox geschenkt gekriegt und wollte versuchen, meinen Hund "spaßeshalber" dran zu gewöhnen. Wäre ja ganz praktisch, wenn man mal mit einem anderen Auto plus anderem Hund in den Urlaub fahren möchte (ist vage in Planung ;-)).

    Ich bin noch dabei, ihr die Kiste schmackhaft zu machen (werf immer mal ein Leckerchen und die guten Sachen aus dem Futter rein), aber sie traut dem Ding nicht. Sowas dauert bei ihr immer, es eilt ja auch nicht.

    Allerdings: Ich habe das Ding an ihren Schlafplatz im Schlafzimmer gestellt, ihre Decke rein und alles. Sie hat es dann vorgezogen, ohne uns im Wohnzimmer zu schlafen. Das kommt sonst nie vor. Sie ist nachts noch dreimal nach uns gucken gekommen... da tat mir der Hund dann echt leid. Ich will sie mit dem Ding nicht ärgern - aber wenn ich es woanders hinstelle, wird sie immer nur schnell das Futter aufpicken und rückwärts wieder rausgehen.

    Aber ist die Kiste überhaupt groß genug für sie? Sie hat knapp 55cm Schulterhöhe, die Kiste hat ca. 85 x 50 Grundfläche und 60cm Höhe. Für eine beispielsweise dreistündige Autofahrt würd's wahrscheinlich gehen, oder? Ich habe halt das Gefühl, dass sie sich beim Schlafen richtig ausstrecken können sollte - auch, wenn sie meistens zusammengerollt pennt.

    Wie löse ich das Dilemma? Wie gewöhne ich sie dran, sich IN der Kiste zu entspannen? Ist die Größe überhaupt geeignet?

    Am Anfang ist es sicher hilfreich, das tolle Spiel nicht unbedingt dann anzubieten, wenn der Hund gerade ein Eichhörnchen gesehen hat. Sondern eher, wenn er sowieso gerade nichts besseres vorhat.

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    Gaaaanz wichtig: Aufhören wenn's am schönsten ist!!!!!

    Genau. Allerdings heißt das auch, das man nicht den ganzen Spaziergang durch den Kasper machen kann, sondern nur vielleicht alle 15 Minuten einmal irgendwas Lustiges anstellt.

    Da muss man wohl auch damit leben, dass der Hund sich in der Zwischenzeit anderweitig amüsiert. Meine hat auch immer zu 95% ihre Aufmerksamkeit woanders und ist mir dabei auf der Strecke weit voraus. Meist lasse ich ihr den Spaß. Ich will sie nicht die ganze Zeit mit Kommandos kontrollieren und ich kann nicht die ganze Runde lang mit ihr Faxen machen. Dass ihr die restlichen 5% locker ausreichen, um auf mich zu achten, merke ich vor allem dann, wenn ich mal zufällig was "ungewöhnliches" mache, mir z.B. die Schuhe neu binde oder mein Telefon aus der Tasche fummle. Da steht sofort der Hund neben mir - teilweise schneller, als wenn ich sie gerufen hätte ;-)