Beiträge von Phantomaus

    @ shanty: Der Hund sucht immer nur DAS Feuerzeug. Also nicht verlieren. Eventuelle andere Feuerzeuge interessieren den Hund bei der Suche und im richtigen Leben gar nicht.

    Mit der Zeit kann man weitere Gegenstände ins Rennen werfen, aber bis der Hund soweit ist, dass er auf Kommando DEN Kuli suchen kann, wenn auch DAS Feuerzeug rumliegt, dauert es...

    Nochmal zur Ausgangsfrage: Ich würde die Hundeschule fragen, ob sie das mit allen Hunden "in der Gruppe" machen oder immer mit jedem einzeln. Macht ja ggf. für Deine Hündin einen Unterschied - je nachdem, wie ihre Ängste gelagert sind.

    Ich habe hier auch so eine Kandidatin, deren Unsicherheit und Hibbeligkeit im Grunde jedes Gruppentraining sprengt. Ich war daher verblüfft, als unsere Trainerin uns einen Mantrailing-Kurs vorschlug und dachte nur, "oookaaay, sie weiß ja, wie der Hund ist, es ist also nicht meine Schuld, wenn wir nicht in den Kurs passen. Und vielleicht lernen wir noch was anderes Nützliches dabei..."

    Bei unserem Kurs ist es aber so, dass die Hunde sich im Grunde nicht gegenseitig zu Gesicht bekommen. Es ist immer nur einer dran. Die anderen Halter gucken zwar bei jedem zu, aber die anderen Hunde warten in den jeweiligen Autos. Beim Vorstellen diese Trainingskonzeptes guckten auch die Halter der anderen Hunde (sind fast alles "Härtefälle" :hust:) sehr erleichtert...

    Ich meine, mal gehört zu haben, dass einige Kommunen bei Tierheimhunden aus dem örtlichen Tierheim einen Steuererlass geben. Kann also sein, dass der Bekannte keine Steuerhinterziehung begangen hat.

    Trotzdem ist es ganz sicher nicht so, dass der Hund das erste Jahr an der Steuer vorbeiläuft.

    Falls ihr einen Tierheimhund habt, könnt ihr ja mal beim Tierheim oder Finanzamt nachhören, ob's da irgendwelche Vergünstigungen gibt. Aber auf jeden Fall den Hund direkt anmelden.

    Nunja, "Hunde erlaubt" wird wohl kaum im Vorlesungsverzeichnis stehen ;-)

    Aber richte Dich besser drauf ein, den Hund nicht mitnehmen zu können - bis der so brav ist, dass man sich das erlauben kann, vergeht sicher ein bisschen Zeit. Es gibt natürlich Hunde, die schon als Welpe so relaxt sind, dass die dann einfach pennen. Aber unser Boxer früher hätte das zeitlebens nicht hinbekommen, sich unter so vielen Menschen nicht zum Kasper zu machen. Und mein Labbi jetzt würde sich auch auf gar keinen Fall in so einer Situation entspannen oder sich unauffällig verhalten.

    So viele Treppen wie bei Deiner Kommilitonin sind natürlich nix für einen Hund. Aber ein ausgewachsener, gesunder Hund kann das schon mal ausnahmsweise ab. Wenn er gesund ist, kommt er da auch ohne Probleme rauf und runter - es ist weniger eine Konditionsfrage als ein Problem der schädlichen Falschbelastung der Wirbelsäule und Hüftgelenke. Und die sind bei einem Boxer und fast allen anderen großen Hunden nun mal leider ein Schwachpunkt.

    Zitat

    Hochhackige Schuhe und Hunde - geht nur in Verbindung mit blond!

    Bei uns nicht. Kleine blondierte Frau und durchgedrehter blonder Labbi: Kannste vergessen, wir sehen so schon schlimm genug aus beim Stadttraining. Ich brauche alles an Bodenhaftung, was ich kriegen kann.

    Aber: Wenn der Hund leinenführig ist und die Frau im normal-gemäßigten Bürooutfit rumläuft, glaube ich gar nicht, dass einem sowas unterwegs groß auffällt.

    Viel lustiger finde ich es, wenn man zum schicken Bürooutfit dann mittags Turnschuhe anzieht. Wohlgemerkt, ich mache es auch so, allerdings ist das bei mir nur die Frage, ob ich schwarze Sneaker oder schwarze Stiefeletten zu schwarzen Jeans trage. Aber bei Kostümchen oder Anzug fällt das sicher mehr auf. Lustig, aber sehr verständlich.

    Und auf der anderen Seite: Richtig klasse, wenn man auf dem Hundeplatz die Unterordnung mit Stil und Würde und hohen Schuhen macht!

    Grundsätzlich passt das bei Dir schon mit einem Hund. Alleine einen Hund zu haben, ist natürlich unter Umständen etwas anstrengender - wenn man mal kränkelt oder Prüfungen etc. hat. Aber Deine Plan B-Betreuung ist zu weit weg. Du wirst jemanden brauchen, der von Anfang an öfter mit dem Hund zu tun hat und der vor allem am Anfang mal schnell den Hund nehmen kann, wenn Dir irgendwas dazwischen kommt.
    Vielleicht kannst Du zum Beispiel an Deiner Uni jemanden mit Hundeverstand finden, mit dem/der Du Dich im Vorfeld schon etwas anfreundest?

    Mein ursprünglicher Plan B ist übrigens nach einem halben Jahr weggezogen und mein Plan C wohnt auch eine Stunde weit weg. Inzwischen habe ich aber auf der Gassirunde zwei Hundefreunde gefunden, die nur um die Ecke wohnen und wo man immer mal wieder gegenseitig einspringt: Top-Lösung.

    Das Finanzielle ist ja Deine Sache. Ich persönlich würde den Hund allerdings nicht vom Oma-Konto vollfinanzieren wollen, sondern das nur als Polster für unvorhergesehene Notfälle sehen. Da würde ich mir lieber einen kleinen Job suchen, der den Hund ernährt: z.B. Zeitungen austragen ließe sich doch gut mit Hund vereinbaren :D. - und wenn da monatlich 150 EUR bei rumkommen, ist der Hund doch satt, beschult und vollausgestattet.

    Ich habe einen Abgabe-Hund aus einem deutschen Tierheim. Sie war ein kleines traumatisiertes Nervenbündel und ist jetzt nach 2 Jahren so langsam auf dem Weg zum ganz normalen Hund - aber wie auf der ersten Seite schon mal jemand schrieb: So ein Hund bringt einem sooo viel bei und man freut sich über jeden Fortschritt, den man zusammen macht. Sie ist in manchen Dingen anders als andere Hunde, aber sie ist super und macht uns viel Spaß.

    Es war von uns allerdings nicht geplant, einen so verstörten Hund aufzunehmen - das Tierheim hatte ihre panische Art offenbar falsch interpretiert (wir beim ersten Besuch auch) und wusste nur, dass sie viel Energie hat.

    Zu den Vermittlungsbedingungen im Tierheim: Wir sind scheinbar die Sorte Mensch, die ohne Probleme einen Tierheim-Hund kriegt: Wir sind nicht zu alt und nicht zu jung, selbstständig, können den Hund mit zur Arbeit nehmen und wohnen im Erdgeschoss...

    Zitat

    ohne weiteres mitgehen würde.... das ist eine Eigenschaft die mir nicht so zusagt... Der Hund sollte in keinstem Falle aggressiv sein. Und mit Wachsamkeit meine ich eher das er die Familie alamiert bei wie oben erwähnten ungewöhnlichen Vorgängen.

    Halt Dich nicht dran fest, ob der Hund mit Fremden mitgehen würde oder nicht - darauf kommt's nicht an. Aber so eine Grundwachsamkeit ist bei fast allen Hunden, die ich kenne, da. Es gibt irgendeine Art von Radau, wenn da was komisches ist. Ob das jetzt der Schornsteinfeger oder das verkleidete Nachbarskind oder rumprollende Jugendliche sind.

    Die Präsenz eines Hundes in der angepeilten Größe sollte reichen, um die meisten "ungewöhnlichen Vorfälle" abzuschrecken. Wenn Du ganz sicher gehen willst, nimm einen in schwarz :D.