Beiträge von Phantomaus

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    ...wenn du von einem Hundekeks mit Vanillegeschmack schon mal ein Eckchen probiert hast :roll:

    Hundefutter habe ich auch schon die verschiedensten Sorten probiert - inklusive Frolic, um mir auch davon selbst ein Bild zu machen :headbash:

    UND ich habe schon auf Gummispielzeug mit Vanilleduft gebissen, um zu gucken, ob das so fies nach Gummi schmeckt wie's riecht oder ob beim Draufbeißen die Vanille aktiviert wird.

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    Leider kann nicht jeder Züchter einen Hund zurück nehmen. außerdem kann es sein, daß Welpenkäufer und Züchter die Weitergabe so abgesprochen haben.

    Sich von einem 1 jährigen Hund trennen zu müssen, kann viele Gründe haben und nicht nur den einen, sie kommen mit dem Flegel nicht mehr klar.

    Es kann Umzug sein, keine bezahlbare Wohnung mit Hund gefunden, es kann Arbeitslosigkeit sein, die finanziellen Mittel fehlen und es kann auch eine schwere Erkrankung, Unfall in der Familie gegeben haben.

    Soll die Familie für Schicksalsschläge "bluten"?

    Gaby und ihre schweren Jungs

    Es gibt natürlich auch echte Härtefälle, Scheidungswaisen oder plötzlich erkrankte/verstorbene Halter. Aber gerade in solchen Fällen würde ich erwarten, dass den hart getroffenen Vorbesitzern wichtiger ist, dass ihr Hund es weiterhin gut hat, als dass sie noch ein paar Euro mehr für sich rausholen.

    Ansonsten werden solche und ähnliche herzerweichende Argumente leider gern in der unseriösen Privatvermittlung gebracht. Gerne auch als doppelter Schicksalsschlag wie "Kleine Tochter hat schlimme Allergie und jetzt wurde auch noch die Wohnung gekündigt".

    Wie der Fall hier gelagert ist, kann bestenfalls die Threaderstellerin herausfinden - und dann ist es ihr selbst überlassen, ob sie unter solchen Voraussetzungen einen Hund kaufen will oder ob man dann nicht besser direkt zum Züchter oder ins Tierheim geht.

    Aber ich bin überrascht, dass das VDH-Siegel auf einem Hund insgesamt doch für einen besseren Wiederverkaufspreis zu stehen scheint. Aber immerhin ein schönes Argument gegen die Garagenvermehrer...

    Der Normalfall ist aber doch leider, dass die Leute, die einen einjährigen Hund abgeben wollen, damit nicht mehr klarkommen und mit großer Wahrscheinlichkeit einiges in der Erziehung verbockt haben.

    Da kommt man als engagierter Gebrauchthundehalter schon mit klar, aber dafür muss man nun wirklich nicht auch noch solche Preise hinlegen. Den "Verlust" sollen die Erstbesitzer mal schön unter "Erfahrungen" verbuchen.

    Solche Summen würde ich hierfür niemals zahlen. Das ist ein Abgabehund, den macht man nicht zu Geld. Wenn man den Hund nicht behalten kann und möchte, dass der Hund ein schönes neues Zuhause kriegt, versucht man nicht, einen möglichst hohen "Gebrauchtpreis" herauszuschlagen.

    Generell wäre ich bei einem Abgabehund von privat sehr, sehr misstrauisch und würde genau hingucken und nachfragen. Die Leute erzählen viel, wenn sie einen Hund loswerden wollen...

    Die Rasse-in-Not-Vermittlungsvereine nehmen eine Schutzgebühr von ungefähr 300 - 400 Euro. Da bereichert sich keiner dran, damit werden schwer vermittelbare Hunde durchgefüttert. Nur so zum Vergleich.

    WENN ich einen Abgabehund von privat nehemn würde, würde ich mit den Besitzern aushandeln, dass ich dafür 300 - 400 Euro (oder gern auch mehr ;-)) dem örtlichen Tierschutz spende. Wer das sofort ablehnt, ist schon mal verdächtig.

    Hatte bis heute noch nie von dem Zeug gehört und dachte erst, "das ist wieder so ein Metropolen-Ding, das bei uns niemals ankommt". Und dann habe ich gegoogelt und finde hier gleich zwei Läden in den gängigen Einkaufsstraßen! Ich krieg echt gar nichts mehr mit.

    Morgen gehe ich hin und probiere es aus. Ich will mir wenigstens noch schnell eine eigene Meinung bilden, bevor der Trend auch hier schon wieder abflaut :D.

    Hier gibt's verschiedene Varianten, die ich als normal empfinde:
    - Die Hunde hopsen aufeinander zu und fangen sofort an zu spielen (meist, wenn der andere Hund ein Junghund ist)
    - Die Hunde ignorieren sich (meist, wenn der andere Hund ein souveräner, älterer Hund ist)
    - Die Hunde gehen/schleichen aufeinander zu, ggf. legt sich der andere Hund hin (meist, wenn beide nicht wissen, was sie vom anderen halten.) Dann wird geschnuppert, eventuell kurz gejagt, dann ist's schon wieder vorbei
    - Manchmal ist das alles nicht so eindeutig und dann gibt's mal eine kurze Ansage vom anderen Hund, wenn er sich genervt fühlt oder ein paar prophylaktische Quietscher von meinem, wenn der andere Hund ihr irgendwie unheimlich ist.

    "Unnormale Hundebegegnungen" habe ich selten. Die meisten Hunde hier haben ein ganz vernünftiges Hundeverhalten oder werden andernfalls schon auf Distanz angeleint. Und die üblichen aufdringlichen Bollerköppe stören meine halt nicht besonders...

    - wenn irgendein Hund mit einem bestimmten Futter alt geworden ist, muss das ein gutes Futter sein

    - Hunde mit Leckerchen zu belohnen ist falsch, dann gehorcht er nur mit Bestechung und man hat verloren, wenn man mal nichts dabei hat

    - Trockenfutter ist gut für die Zähne

    - Man darf den Hund erst füttern, nachdem man selber gegessen hat, sonst glaubt er, er ist was Besseres

    Editieren ging nicht mehr, habe vergessen zu sagen: Erstmal ist es natürlich das gute Recht des Hundes, sich nicht von jedem anfummeln lassen zu müssen. Aber er sollte nicht so weit bedrängt werden, dass er sich dazu äußern muss. Und damit er da insgesamt entspannter wird, hilft die Leckerchensache meiner Erfahrung nach wirklich gut.

    Die Leckerchenmethode hat uns gute Dienste geleistet - das Schöne daran ist, dass man den wohlwollenden Menschen und den netten "darf ich den mal streicheln"-Kindern damit eine gute Alternativhandlung bietet. Die meisten finden füttern nämlich genausogut oder sogar besser als anfassen.

    Weshalb 2 von 3 Leuten einem Hund unbedingt den Kopf tätscheln wollen, weiß ich auch nicht - es ist ja nun nicht so, dass Menschen es toll finden, wenn ihnen jemand über die Rübe rubbelt. Aber mit der Leckerchenmethode gewinnt man auch etwas Zeit, um im zweiten Schritt dem Mitmenschen einen Tipp zu geben, welche Stellen gegebenenfalls gut streichelbar sind.