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Also, meine Mutter hat mir immer beigebracht, dass man nach jedem Tierkontakt die Haende waschen muss, weil Tiere Krankheiten uebertragen. Soweit so gut, aber sie meinte eben auch, dass ein ihr bekannter Mann wg einem Meerschweinchen nun sein Leben lang im Rollstuhl sitzen wird.
Das ist möglich, wenn der Mann sehr viel Pech hatte: Meerschweinchen können Meningitis übertragen. Bei einem unglücklichen Krankheitsverlauf kann man da im Rollstuhl landen. Aber wenn man Pech hat, kann man auch Meningitis bekommen, ohne irgendein Haustier zu haben.
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Aber ich sehe sehr oft, seidem ich Hundebesitzer bin, dass Leute ihre Teller ablecken lassen, dass Leute sich durchs Gesicht schlabbern lassen und so weiter. Beliebig fortsetzbar 
Habe aber unter Hundebesitzern nie eine solch aehnliche Erfahrung gehoert.
Es gibt auch eine Handvoll Krankheiten, die vom Hund auf den Menschen übertragbar sind. Würmer sind wohl die wahrscheinlichste, Tollwut die gefährlichste. Dazwischen gibt's noch ein paar mehr oder weniger seltene Krankheitsbilder, mit denen sich ja auch erstmal der Hund infizieren muss, bevor er den Menschen ansteckt. Der Hund an sich ist ja kein wandelnder Krankheitserreger. Die meisten dieser übertragbaren Krankheiten äußern sich beim Mensch übrigens mit Magen-Darm-Problemen oder Fieber. Also nichts, was einen für's Leben zeichnet.
Als Hundehalter kommt man ja mit dem Händewaschen nach jedem Schnauzenkontakt eh nicht hinterher, deswegen nehmen die meisten das überschaubare Risiko Parasitenbefall wohl in Kauf und kriegen keine Krise, wenn auch mal die Hundezunge im Gesicht landet. Gegen Tollwut hingegen sind fast alle Hunde hierzulande geimpft, da ist eine Ansteckung extrem unwahrscheinlich.