Beiträge von Phantomaus

    Erstmal kann's natürlich sein, dass er das nur deshalb toll fand, weil es dem anderen Hund gehörte :D.

    Wenn Dein Hund aber wirklich auf so Quietsche-Dingsis steht, könnte man das natürlich auch super zur Motivation einsetzen und so etwas für extra gute Leistungen hervorzaubern.

    Dann ist der Nervfaktor schon mal weg und Du bist außerdem dabei und kannst eingreifen, bevor er's zerlegt und schluckt.

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    ...wenn du deine Freundin rufst, aber nicht mit ihrem Namen, sondern mit dem des Hundes.

    ...wenn Du kein Problem damit hast, mit dem Namen Deines Hundes angesprochen zu werden - erst recht nicht, wenn der Hund nicht dabei ist. (So geschehen auf einer Party, bei der ich zufällig einen Gassibekannten getroffen habe. Seinen Namen habe ich auch sofort wieder vergessen - egal, waren wir eben Jil und Lino)

    Ich habe aber eine Freundin, die die Vollkrise kriegt, wenn wir unterwegs den Hund treffen, der genauso heißt wie sie. So rum geht's scheinbar gar nicht :D.

    Die von Hunter sehen schöner aus, aber die von Trixie sind meines Erachtens besser: Die haben einen robusteren Reißverschluss, der nicht sofort aus der Spur springt, wenn sich ein Krümelchen drin verfängt.

    Dass diese Futterdummies fies und stinkig werden, lässt sich wohl nicht komplett vermeiden. Der Dreck ist dabei ja nichtmal das schlimmste, sondern der glitschige Hundesabber innen und außen. Man kann es ein bisschen in Grenzen halten, wenn man ihn nach dem Gassi kurz auswäscht und offen trocknen lässt.

    Na, dann übt das clickern doch schon mal zusammen - jetzt wo der Hund noch nicht da ist, geht das prima.
    Einer denkt sich eine Aufgabe für den anderen aus und clickert immer schön, wenn der Übungspartner "auf dem richtigen Weg" ist. Nichts sagen, nur clickern. Die Aufgaben können total sinnloser Quatsch sein: Ein Buch aus dem Regal nehmen, einen Purzelbaum machen, den Ententanz aufführen... Euch fällt schon was ein.

    Dann muss man die ganzen Anfängerfehler nicht beim Hund machen und kriegt Übung beim Timing. Die (symbolischen oder echten) Leckerchen dabei nicht vergessen!

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    Danke, für die Hilfe, jetzt lass ich mich nicht mehr verunsichern von anderem Dobermann oder Schäferhund Haltern, die mir einen Rüden abraten.

    Und sei wachsam bei den anderen Tipps, die Dir bestimmte Dobermann- und Schäferhund-Halter geben. Auf den Gebrauchshundeplätzen ist oft die Zeit stehen geblieben...

    Hallo Metcho! Ich kenne die von Dir beschriebene Situation sehr, sehr gut. Und ich kann Dir versichern: Es lohnt sich, dran zu arbeiten, denn es wird besser! Ihr braucht viel Ruhe und viel Geduld, aber es steckt ein halbwegs normaler Hund da drin!

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    das bellen der leute gegenüber hab ich im griff bekommen.


    Das ist doch schon mal der erste Fortschritt, wenn er nicht mehr IMMER aus Unsicherheit bellen muss! Wie hast Du das hingekriegt und wie reagiert er denn jetzt in solchen Situationen?

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    .er hört immer noch nicht auf sein Namen,noch nicht mal wenn ich ruf komm her,dann ignoriert er mich,viele sagen ich soll es versuchen und dann weg gehen,er kommt schon hinter her,ja,das ist richtig,aber sobald ich ihn anleinen möchte,rennt er weg,dann müssen wir versuchen ihn im Gebüsch zu bekommen,wo wir ihn dann endlich kriegen,also,ableinen ist nicht mehr.


    Wenn Du es irgendwann mal wieder mit etwas mehr Auslauf versuchen möchtest (zum Beispiel erstmal in einem eingezäunten Gelände), dann achte darauf, dass Du ihn nicht scheuchen musst, um ihn wieder anzuleinen. Dann mach lieber eine lange, leichte Schleppleine dran, die er hinterherzieht und wo Du auf das Ende drauftreten kannst, wenn Du ihn wieder "einfangen" willst. So eine 10-Meter Leine ist auch gut, um den Rückruf zu trainieren. Erstmal natürlich nur dann, wenn der Hund entspannt und gut drauf ist.

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    Er zieht langsam so feste das ich ihn bald nicht mehr halten kann,zu dem Geschirr mach ich jetzt immer ein Halsband um,wo ich die eine Seite von der leine am geschirr habe und die andere am Halsband,jetzt läuft er ein wenig langsamer,wenn wir im Park sind mach ich die leine länger und hab sie nur am geschirr,


    Ängstlichkeit und Leineziehen hängen leider oft sehr eng zusammen. Der Hund versucht vor der Gefahr zu flüchten, er kann nicht weg, er wird panisch - und die Gefahr sieht dann plötzlich größer aus, als sie ist. Ein Teufelskreis, sozusagen. Das ist natürlich Mist, dass ihr scheinbar direkt vor der Haustür eine gruselige Straße habt und nicht entspannt auf die Gassirunde starten könnt. Aber es ist auch eine gute Trainingsmöglichkeit. Hast Du es mal versucht, einfach nur im Hauseingang stehenzubleiben? Da, wo er sich noch nicht in Panik ist, er aber das Straßengeschehen schon mitkriegt? Und einfach mal laaange abzuwarten, was der Hund dann macht? Der Hund kann ja nur lernen, das ihm nichts passiert, wenn er nicht total neben der Spur vor Angst ist.

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    Ich merke nach jedem spaziergang,das ihm das genauso traurig macht wie mich :( .


    So denkt er nicht. Der Hund ist nach der Stressrunde total froh, wieder zu Hause zu sein und sich entspannen zu können. Und das ermöglichst Du ihm ja, wenn ihr dann zusammen relaxt. Das ist schon total okay so.

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    Ich habe mir ratschläge anhören müssen,


    Das sind ganz furchtbare Ratschläge, die bei einem ängstlichen Hund erst recht nicht angewendet werden dürfen, das siehst Du schon ganz richtig. Lass Dich nicht verunsichern: Das Beste, was Du für Deinen Hund tun kannst, ist, Dir sicher zu sein, dass Du das Richtige tust. Und dafür musst Du auch ein gutes Gefühl bei der Sache haben. Setz bloß keine Ratschläge um, bei denen Du nicht voll dahinterstehst!

    Es ist wichtig, einem ängstlichen Hund Regeln und Strukturen im Alltag zu geben und auch streng drauf zu achten, dass diese eingehalten werden. Streng sein heißt natürlich nicht, dass man ihn anbindet oder Sachen nach ihm schmeißt. Man muss auch nicht rumbrüllen, sondern kann ganz ruhig, aber bestimmt dafür sorgen, dass die Regeln eingehalten werden (Ein Beispiel: Den Hund nicht zuerst aus der Tür gehen lassen. Das hat nichts mit "wer ist der Boss?" zu tun, sondern damit, dass Dein Hund die "Gefahren der Straße" nicht als Erster abkriegt. Du gehst vor und checkst das ab! Will der Hund sich vordrängeln, machst Du die Tür einfach wieder zu - ganz lässig.)

    Bestärkung über Futter ist eine feine Sache, wenn der Hund mitmacht. Dafür musst Du ihn nicht hungern lassen, sondern einfach nur seine Ration (oder einen Teil davon) unterwegs verfüttern. Auch da musst Du natürlich erstmal die Gelegenheiten abpassen, in denen er gut drauf ist. Da kann man dann auch sehr schön Sitz und den ganzen Kram üben. Aber erstmal nicht in stressigen Situationen und auch nichts allzu schweres - Platz ist ganz schön viel verlangt von einem unsicheren Hund!

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    jetzt brauch ich das nicht mehr,weil es langsam geht,


    Na siehst Du. Ihr macht doch Fortschritte! Um das alles besser im Blick zu behalten, lohnt es sich eventuell, ein Trainingstagebuch zu schreiben - dann kann man an schlechten Tagen auch mal zurückblättern und sehen, was man alles schon geschafft hat!

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    An der leine im Park versuch ich das mit dem stehen bleiben,was manchmal klappt,am besten kann ich mit ihm im dunkeln laufen,dann ist kaum einer da und ich kann richtig angenehm mit ihm laufen.


    Dann nutz doch erstmal die Zeit, wenn wenig los ist und mach was lustiges mit ihm. Leckerchen fallen lassen und zusammen danach wühlen, Renn- und Zerrspiele - irgendwas, damit er auf seinem Spaziergang MIT DIR ein gutes Gefühl hat!

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    Naja es wird sicher Gründe geben warum 80% der Tierheimhunde Rüden sind, aber es gibt es nette Rüden.

    Möglicherweise liegt das aber auch an den "Vorurteilen" und falschen Ratschlägen, die ja auch den Threadstarter verunsichert haben. Diese Meinungen sind ja schon relativ verbreitet.

    Es gibt ja auch vergleichsweise wenig flauschige Hunde im Tierheim - das heißt aber nicht, dass die Flauschies netter sind :D.

    Hündinnen sind meist etwas kleiner und schmaler als Rüden der gleichen Rasse - das alleine könnte bei größeren Rassen für eine bessere Handhabbarkeit der Mädels sprechen. 10 Kilo mehr oder weniger an der Leine machen im Ernstfall ja schon einen Unterschied.

    Ich bin auch fast immer alleine unterwegs, wenn ich Nasenspiele mit dem Hund mache. Habe da auch nie ein Problem drin gesehen - entweder ist der Hund gerade abgelenkt und ich pfeffere was zum Suchen ins Gebüsch, oder ich setze den Hund "um die Ecke" ab und verstecke das Zeug unbeobachtet und "in Ruhe". Ist doch gut, wenn Dein Hund Dich so genau im Auge behält - dafür macht man den ganzen Zirkus ja!

    Oft werfe ich auch unbemerkt ein zweites Objekt in die Gegenrichtung, während der Hund einen anderen, sichtig geworfenen Dummy wiederholt.

    Wenn's zu einfach wird, kann man die Suchobjekte auch mal im Laub verbuddeln oder in einen Baum hängen. Oder - ganz gemein - in einen Drahtmülleimer oder hinter einen Zaun werfen, wo der Hund nicht reinkommt und sich was überlegen muss. Tausend Möglichkeiten, für die ich keine zweite Person brauche.

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    vllt auch ein zeichen dafür wie "echt" die würstchen schmecken :D

    Oder ein Zeichen dafür, wie unecht "normales" Hundefutter schmeckt :p
    Die Inhaltsstoffe (Sojaprotein, Pflanzenöl, Mais) dieser Veggie-Würstchen sind nämlich auch ganz oft in Hundefutter drin. Und die paar nicht genauer genannten Aromen und Gewürze sind mit Sicherheit auch nicht ungesünder als das, was Hundefutterproduzenten so in ihre Brocken reinbacken.