Beiträge von Phantomaus

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    Ist es nicht so , wenn der hund einfach runter schluckt ohne zu kauen , dass das Futter nicht richtig verwertet wird ?


    Nee, so isses nicht. Jedenfalls nicht bei Trockenfutter. Das zerbröselt spätestens im Magen und wird so verwertet wie immer, ob sie nun kaut oder nicht.

    Ich würde mir keine Gedanken machen, ob mein Hund das Trockenfutter kaut oder nicht, solange sie selbst keine Schwierigkeiten damit hat bzw. nicht regelmäßig kotzt. Meine atmet ihr Futter auch einfach ein. Hunde sind einfach keine großen Kauer.

    Wenn Du trotzdem willst, dass es länger dauert, bis das Futter im Hund ist, kannst Du auch vor dem Servieren eine Tasse Wasser drüberschütten. Oder etwas Joghurt. Dann flutscht oder klebt es im Napf rum und ist schwerer zu schlingen.

    Grundsätzlich kriegt man das sicherlich dem Hund auch ohne zertifizierten Trainer vermittelt. Die ersten Übungen zum Antrailen kann man sich ja einfach anlesen/erklären lassen. Im Grunde ist die Nasenarbeit für den Hund ja auch kein Hexenwerk - für uns allerdings schon. Gerade am Anfang ist es schwer, den Hund richtig zu lesen und zu sehen, ob er verunsichert ist, Blödsinn macht, eifrig arbeitet oder einfach nur gern im Geschirr hängt und rennt...

    Wenn Du eine private Gruppe kennst, musst Du einfach hoffen, dass die Dir Tipps geben können, wie Du das für Deinen Hund aufbaust und wie Du ihn lesen lernst - auch, wenn Deiner vielleicht völlig anders agiert als deren Hunde. Davon abgesehen gibt es auch immer mehr als nur einen richtigen Weg, den Hund zu trainieren und möglicherweise haben die einzelnen Mitglieder der Gruppe da auch unterschiedliche Vorgehensweisen. Zeit, um jemandem etwas zu erklären, hat man doch eigentlich beim Mantrailing genug - wenn man gerade nicht selber dran ist. Aber klar, die Leute müssen das wollen und auch erklären und korrigieren können - das ist ja auch nicht jedem gegeben. Aber ich finde, dass man das trotzdem durchaus "alleine" in so einer Hobbygruppe lernen kann.

    Ganz bescheuerte Frage: Mein Hund muss seit zwei Tagen ständig pupsen und ich glaube, es liegt an dem neuen Futter. Was kann ich da tun, außer das Futter an jemand anders zu verschenken?

    Zum Hintergrund: Dieser Hund frisst alles, verträgt sonst auch alles und pupst normalerweise so gut wie nie. Ich füttere wechselnde Sorten hochwertiges Trockenfutter, also immer nach 10 - 15 kg kommt eine andere Sorte dran. Ich habe da bisher auch nie langsam umgestellt, sondern immer zack-bumm. War nie ein Problem.

    Jetzt stehe ich hier vor 15 kg Pupsmaschinenfutter für 70 Euro und frage mich, ob a) das Problem nach wenigen Tagen von alleine verschwindet oder ich b) irgendwas anti-pupsiges zufüttern kann oder ob ich c) am Besten morgen mal schnell noch ein anderes Futter kaufen sollte.

    Ööörks, da kommt eine neue Wolke.... ich bitte um Hilfe!

    Der Trick liegt darin, zu belohnen und nicht zu bestechen. Also dem Hund nicht vorher zeigen, dass man ein Leckerchen für gute Leistungen bereithält - das wäre Bestechung. Lieber das Leckerchen erst hervorzaubern, wenn der Hund das Kommando ausgeführt hat - als Belohnung.

    Ist doch super, wenn der Hund normales Trockenfutter als Belohnung akzeptiert - davon kann man doch immer schön ein paar Brocken in der Tasche haben. Und die Super-Duper-Leckerchen kannst Du Dir für die ganzganz schweren Übungen aufheben - die gibt's dann nur für Abruf aus dem Spiel, Abruf von flüchtendem Wild oder so etwas. Da kann er dann auch vor Begeisterung durchdrehen, soviel er will, das hat er dann verdient.

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    Da bin ich zur Seite gegangen und habe sie dezent nach vorne geschoben, weil ich eben finde bei mir Schutz suchen ist das eine, hinter meinem Rücken rumknottern ist was anderes und will ich vermeiden. Sobald ich nicht mehr dazwischen war, hat das knurren aufgehört und wir sind normal weiter gegangen.


    Sowas mache ich anders. Erst sage ich "Quatsch" in einem abfälligen Tonfall, um ihr zu zeigen, dass da nix besorgniserregendes ist. Wenn sie mir nicht glaubt, gibts ein einfaches Kommando zum Ausführen, bei einem Mann mit Rollkoffer z.B. Sitz oder Guck, bei Angstauslösern, bei denen man besser nicht stehenbleibt (rennenden Kindern, Müllabfuhr o.ä.) eher sowas wie auf ein Mäuerchen hüpfen oder etwas heruntergefallenes (Minidummy, Taschentücherpackung) aufheben.
    Das klappt natürlich nur bei leichtem Grusel mit Bellen aus Unsicherheit. Bei mehr Angst/weniger Schutz hält meine auch die Klappe. Ich will aber ihre Angst nicht verstärken, bloß damit sie still ist. ich habe aber auch kein Hundekind, sondern einen Hund mit Vergangenheit.

    Das kommt drauf an, wie man rechnet.
    Der Hund hat zwei, drei Halsbänder und eine Leine. (Aber bis ich die perfekte Leine gefunden hatte, gab's ein paar Fehlkäufe, das gebe ich ja zu.) Außerdem habe ich für den Hund eine Kiste voll mit Dummies, Geschirren für unterschiedliche Anlässe, Schleppleinen und Co. Aber nur pädagogisch wertvolles Zeug. :D

    Spielsachen kaufe ich gar nicht, hier fliegt nur ein billiges Knotentau zum Draufrumbeißen rum.

    ICH habe allerdings Premium-Gummistiefel, Treckingschuhe, Outdoor-Jacken, Thermo-Hosen, Handschuhe mit Lederbesatz, Mützen, Stirnlampe, Hüfttasche, Thermobecher etc. pp. Alles gut und teuer und so zugesaut, dass man damit nur im Dunkeln rausgehen kann. Hundezubehör halt, oder nicht?

    Mein Labbimädel hat auch 25kg bei 55 cm Schulterhöhe und ist absolut schlank. Mit 18 Monaten war sie allerdings noch total dünn und schlaksig und hatte vielleicht 22 kg. Die sah erst mit circa zweieinhalb Jahren wie ein halbwegs erwachsener Hund aus, aber das ist vielleicht auch von Hund zu Hund unterschiedlich.