Beiträge von Phantomaus

    Eine Freundin hat angeboten, für meinen Hund morgen eine Fährte zu legen. Mein Hund hat ein bisschen Schnüffelerfahrung und wir wollen mal gucken, wie sie mit dieser Art Spur klarkommt.

    Jetzt frage ich mich gerade: Welches Geschirr nehme ich morgen mit?
    Das Mantrailing-Geschirr, bei dem Sie weiß, dass es ums Arbeiten geht? Aber wir suchen ja keinen Menschen... Oder das olle Geschirr, mit dem sie früher ziehen durfte, wenn anständiges Leinelaufen nicht möglich war? Das also im Grunde bisher für das krasse Gegenteil von konzentrierter Arbeit benutzt wurde?

    Ich finde es auch immer gut, wenn die Hundehalter sowas mit Humor nehmen können. Hatte neulich eine Begegnung mit zwei kleinen kläffigen Chihuahua-ähnlichen Hunden, die sich in höchsten Tönen über meinen Hund aufgeregt haben. Mein Hund guckt bei sowas irritiert, sagt aber nix. Ein paar Tage später begegnen mir die beiden wieder. Die Haltern sagt ihren Hunden "nee, nicht da lang, die mögen wir nicht", streckt mir die Zunge raus, lacht und wechselt die Straßenseite. Ich habe dann noch ein bisschen mit der Faust gedroht und alles war fein.

    Ich habe noch einen: Hier in der Gegend wohnt eine ältere Dame, die sich erst kürzlich einen neuen, jungen Dackel zugelegt hat. Gesundheitlich ist sie aber nicht ganz auf der Höhe und freundlich ist sie leider auch nicht. Aber in letzter Zeit sehe ich den Dackel regelmäßig mit einem jungen Paar auf den Feldwegen. Und die nehmen den Hund nicht nur mit auf die Joggingrunde, sondern trainieren sogar mit ihr. Das ist richtig klasse und es freut mich total für den Hund. Und ich finde es gut von der alten "Meckerziege", dass sie die Unterstützung der jungen Leute annimmt.

    Heute beim Trailen kam uns ein Halter mit kleinem "Flexihund" in die Quere. Und während mein Hund in der Gasse rumeierte und die richtige Abzweigung suchte, hat der Herr etwas abseits gewartet, bis wir wieder auf Spur waren. Nicht nur, dass der kleine Hund sich vorbildlich verhalten hat, auch der Halter hatte offenbar erkannt, dass wir kein Extrembeispiel von "wer-geht-hier-mit-wem-spazieren" waren. Fand ich gut!

    Böse auf den Hund zugehen und "Hau ab" knurren. Muss man sich bei einem fletschenden Hund in der Größe aber auch erstmal trauen, das glaubwürdig hinzukriegen…

    Da Du ja bei sowas immer noch den anderen Halter und auch Deine Hunde mit einkalkulieren musst (die willst Du ja nicht zusätzlich erschrecken oder gefährden), würde ich mich aber auf kein Gerangel einlassen und keine Wurfgeschosse oder Verteidungswaffen mitnehmen. Stattdessen würde ich eine Wasserflasche vorschlagen. Damit kannst Du den Hund auf 2-3 Meter Distanz nassspritzen und erschrecken. Und dazu natürlich noch böse aussehen und "Hau ab" zischen.

    lilactime: Hübsch, die Salzstreuer!

    Ich hatte mir für die Geruchsunterscheidung erst Filmdöschen besorgt, aber die waren für meinen Hund zu lustig. Die fallen um und rollen weg und zack ist sie im Spieltrieb und die Konzentration ist dahin... Außerdem wollte sie die immer apportieren - ich hätte aber gern eine passive Anzeige. Falls noch jemand lustige bunte Filmdosen braucht, ich habe noch ca. 50 Stück unbenutzt herumliegen...

    Ich nehme jetzt minikleine Zip-Lock Beutel. Die kann ich auch super unterwegs dabeihaben und prima verstecken.

    Zitat


    Ich möchte ungerne noch einen Hund, der auf alles und jeden ohne jeden Respekt zu stürmt und sich anbidert ohne Ende. Das ist einfach so gar nicht mein Fall und bei meiner ersten Hündin schon schwierig in den Griff zu bekommen.

    Dann würde ich sagen, bist Du beim Labrador falsch. Ich habe bisher kaum einen getroffen, der von der Grundeinstellung anders war. Die, die sich anders darstellen, sind das dank guter Erziehung, an die man sie aber immer wieder erinnern muss.

    Selbst mein Labrador, den ich extrem traumatisiert übernommen habe und der anfangs vor allem und jedem Angst hatte, wird inzwischen mit zunehmender Gelassenheit auch fremden Leuten gegenüber aufdringlich, die nur mal eben Blickkontakt aufgenommen haben. Auf andere Hunde ist sie allerdings von Anfang an immer mit Karacho zugeknallt, das wurde erst so langsam mit dem Erwachsenwerden etwas ausgewählter.

    Wenn's ein Retriever sein soll, wäre der Chesapeake Bay Retriever vielleicht mehr was für Dich - ich glaube, die sind etwas zurückhaltender. Aber da wissen andere Leute sicher mehr...

    Als ich gestern am Kanal stand und mein Hund gerade dabei war, mir einen Dummy wiederzubringen, kam ein anderer Halter des Wegs und hat seinen Hund zu sich gerufen, um ihn anzuleinen. Ich habe rübergerufen, dass er seinen ruhig laufen lassen kann und dass das meine freundlich ist und er meinte "ah, okay, ich dachte, ihr wärt am üben". Wie lieb, dass er seinen Hund nicht in eine Aufgabe reinplatzen lassen wollte!

    Ich habe hier auch die Größe 4 für eine Labbihündin. Passt prima. Bei der Verarbeitung habe ich absolut nichts zu meckern und als Einlage liegt hier ein Vetbed drin. Die Haare lassen sich aus dem Vetbed-Plüsch ganz gut abbürsten/absaugen - sicher nicht alle, aber gut genug.

    Ich setze mich selber oft zum Hund in die Kudde und kann bestätigen, dass sie sehr bequem ist!

    "Wauwie"

    Kommt von einem kleinen Mädchen aus dem Bekanntenkreis, das meinen Hund grundsätzlich und ausdauernd so bezeichnet. In Gegenwart des Kindes verwenden auch die beteiligten Erziehungsberechtigten und andere zufällig anwesende Erwachsene ausschließlich und nur noch dieses Wort, um über den Hund zu sprechen.

    Das betreffende Kind spricht bereits in ganzen Sätzen und könnte ganz sicher auch "Hund" sagen. Oder sogar den Namen des Hundes. Aber nein, es bleibt bei Wauwie. Für alle.