Leckerli suchen finde ich zu einfach und zu langweilig. Ich mache andere Schnupperspiele in der Wohnung, zum Beispiel eine Abwandlung von ZOS, die in Richtung Hunde-Memory geht: Ich zeige ihr einen Teebeutel, ein Stück Vanillestange, ein Pfefferkorn, den Deckel einer Colaflasche oder was auch immer ich doppelt habe. Und dann kann sie sich auf die Suche machen, das Zwillingsstück dazu in der Wohnung zu finden. Und wenn sie es gefunden hat, soll sie es mir anzeigen und kriegt dann eine Belohnung. Findet sie super!
Beiträge von Phantomaus
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…wenn Du das Gefühl hast, dass jedes Vogelnest in Deiner Gegend zu 75% aus Hundehaaren besteht, weil jedesmal, wenn Du eine Ladung Fell aus Deinem Hund rausgebürstet hast, die Flusen am nächsten Morgen verschwunden sind und Du gelegentlich sogar Vögel beobachten kannst, die die restlichen Fusseln zusammensammeln.
… und wenn Du dann überlegst, den Vögeln auch noch den Inhalt des Staubsaugers zur Verfügung zu stellen.
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Zitat
wir würden sie auch nicht auf einmal holen sondern mit Abstand von 2-3 Monaten denke ich, einfach damit man den einen an alles gewöhnen und auch erziehen kann bevor der zweite kommt.
Plant da mal lieber zwei, drei Jahre zwischen ein - dann erst hast Du wirklich einen erzogenen und erfahrenen Hund, von dem sich der andere was abgucken kann. Und nicht zwei halbwüchsige Rabauken gleichzeitig
.Wenn die Schwiegereltern als Hundesitter grundsätzlich tagsüber zur Verfügung stehen, klappt das mit einem Hund auch mit Euren Arbeitszeiten. (Die würden sich aber sicher auch bedanken, wenn sie zwei wilde Flegel an der Backe hätten, die sich gegenseitig immer wieder zu Unsinn anstiften…) Wenn Ihr Euch dann alle zusammen eingegroovt habt und der erste Hund zwischendurch ganz in Ruhe lernen konnte, dass er auch mal alleine auf Euch warten kann, könnt Ihr immer noch das Rudel ausbauen!
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In dem von Dir beschriebenen Fall würde ich Methode b) wählen und gucken, dass ich die Aufmerksamkeit des Hundes auf mich umlenke und dann belohne. Wenn man einen Hund hat, der sich sowieso kaum von sich aus am Menschen orientiert, ist d) auch gut, gerade zu Beginn des Trainings.
Mit Leckerchen in der Hand an Sachen vorbeiführen bringt meiner Erfahrung nach keinen Trainingserfolg, kann aber zwischendurch ganz praktisch sein, wenn die Situation kein richtiges Training zulässt, man den Hund aber ohne Theater aus der Situation rausleiten will.
Ignorieren hilft bei kleineren Nervigkeiten, wie zum Beispiel Jammern, wenn der Hund etwas will, aber nicht bekommt. Ängstliches oder aggressives Verhalten zu ignorieren ist nicht so gut.
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Habt Ihr die Kotzwurst mal näher "untersucht"? Meistens kann man ja bei Erbrochenem noch ganz gut erraten, was es einmal war. Kann es z.B. sein, dass das einfach Gras ist, das er gefressen hat und nicht verträgt?
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Wo wir gerade beim Obdachlosen-Look sind: Mich hat mal eine "Bag-Lady" begrüßt, als ich ihr mit Hund und meiner super-duper-Multifunktions-Gassibauchtasche entgegengekommen bin: "Na, Du hast auch immer alles dabei, was?"
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Leinen habe ich hier auch ca. 10 Stück nutzlos und ungeliebt rumliegen - in allen möglichen Längen und allen möglichen Materialien. Außer 1,30m Fettleder und 5m Biothane ist alles Mist.
Ein doofer Fehlkauf war auch der Satz 500g Standard-Dummies. Hätte ich mir vorher ausrechnen können, dass ich nicht mit 2-3 von diesen Riesendingern durch die Gegend schleppen will. Ich nehme stattdessen lieber die 80g Pocket-Dummies – die sind weiß Gott groß genug, um den Hund zu beschäftigen und zwischendurch meine Taschen auszubeulen.
Ansonsten habe ich auch noch einen Gurtadapter für's Auto, bei dem ich nicht mehr weiß, was ich mir dabei gedacht habe. Der Hund sitzt im Kofferraum…
Und ein sehr, sehr schönes Zugstopphalsband, das ich blöderweise bei einem Hund anprobiert habe, der ihr total ähnlich sah und der dann doch scheinbar einen wesentlich dickeren Hals hatte…
Dazu besitze ich noch etliche Leckerlibeutel, die alle, alle nicht so gut sind wie das abgeschabbelte Kleingeld-Portemonnaie, das ich immer benutze...
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Zitat
...wenn du morgens um kurz vor 8 Uhr, sprich zur Hoch-Zeit des Hin-und Hers hier, im Morgenmantel und Pantoffeln, fettigen Haaren, völlig zerzaust und zerknautscht zig Nachbarn begegnest und grüßt (ich wohne in einem Hochhaus-Komplex) - und dich das nicht im Geringsten stört, denn der fast 6 Monate alte Pflegehund soll ja mal stubenrein werden

Bei uns im "Kackwäldchen" sind frühmorgens auch etliche verwahrlost aussehende Hundehalter zu treffen, die mit Kissenfalten im Gesicht, verstruppten Haaren und glasigem Blick nur eben den Hund zum Klo begleiten. Eine davon bin ich.
Egal. Wenn Du einen Hund dabei hast, guckt DICH sowieso keiner so genau an. Hoffe ich wenigstens.
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Ja, sowas ist scheiße. Aber immerhin haben sie den Hund abgegeben und quälen ihn nicht weiter - so muss man das auch sehen. Hat ja auch nicht jeder schlecht behandelte Hund so ein Glück...
Also mach Dich davon frei, Dich über die Leute in der Vergangenheit Deines Hundes zu ärgern. Es nützt Dir nichts und es nützt dem Hund nichts.
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Ich benutze neuerdings Segelhandschuhe beim Trailen. Die sind robust und griffig, auch wenn die Leine nass ist. Und sie haben Verstärkungen an den richtigen Stellen.
Meine haben außerdem abgeschnittene Daumen- und Zeigefingerkuppen, was ganz gut ist, wenn man sich trotz Handschuhen einen Rest Fingerspitzengefühl bewahren will.