Beiträge von Phantomaus

    Meine Umgebung ist auch hundegeschädigt:
    Ich gehe jeden Mittag mit dem Hund zum Bäcker. Sie wartet dort im Cafébereich, weil Hunde an der Brötchentheke nicht erwünscht sind.

    Eine Zeitlang haben die Mitarbeiterinnen des Cafés meinem Hund Hundekekse zugesteckt, weil sie so brav da saß. So lange, bis sie nicht mehr brav rumgesessen hat, sondern schon mal in der Küche nachschauen gegangen ist, wo denn ihr Snack bleibt. Daraufhin habe ich mit den Cafémitarbeitern besprochen, dass mein Hund keine Leckerchen mehr bekommt. Großes Bedauern auf Menschenseite, aber man hält sich dran.

    Im gleichen Café sitzt oft ein alter Mann im Rollstuhl. Der gibt meinem Hund oft (heimlich) seinen Kaffee-Keks. Ich sag da nichts zu, weil ich dem alten Mann den Spaß gönne und mein Hund dabei ja immerhin an Ort und Stelle bleibt. Heute kriege ich mit, wie der Mann die Kellnerin leise um einen neuen Keks bittet - er hatte seinen wohl schon selbst gegessen. Und die Kellnerin pampt ihn an: "Nee, der Hund darf hier nichts kriegen!"

    Bevor wir hier den Hunden zuviel zutrauen bzw. ihnen zuviel Verantwortung aufbürden: Ich bin schon zweimal als Partnerin bei einer Hypo-Wahrnehmungsschulung gewesen. ALLE anwesenden Begleitpersonen konnten einwandfrei und ohne Messgerät feststellen, wenn ihr Partner eine schwere Hypo hatte. Und alle von uns hatten Erfahrung damit, wie patzig unterzuckerte Lebensgefährten reagieren können, wenn man ihnen im Ernstfall eine Handvoll Gummibärchen aufdrängt. Ich weiß nicht, ob man dieses Aggressionpotential einem Hund zumuten will ;-)

    Für die Nicht-Betroffenen: Eine Unterzuckerung wirkt sich ähnlich wie Betrunkensein aus. Der Mensch benimmt sich anders als sonst. Und Leute merken das! Auch Lehrer und Kollegen.

    Aaaaah! Danke für den tollen Link!

    Ein wunderbares Gefühl, dieser schnelle Meinungswechsel: Von "Hey, wie cool!" zu "Muss. Seltsames. Zeug. In. USA. Bestellen!" zu "Mein Gott, ist das gesundheitsschädlich!" über "Nun gut, das Wirkversprechen ist wohl etwas überhöht" um dann bei "Auf Schwarz hätte es sowieso scheiße ausgesehen." zu landen.

    Ich liebe das Internet!

    Das Problem ist: Ich müsste die blöden Jeans praktisch nonstop entfusseln. Mein Leben ist nicht staub- und haarfrei...

    Irgendwas ist mit dem Stoff komisch, als ob der permanent negativ geladen wäre oder so… Und das ist jetzt die dritte Hose von der Sorte, die ich mir im Laufe von drei Jahren gekauft habe - immer mit der Hoffnung, dass Levi's inzwischen selber drauf gekommen wäre, die Stoffqualität wieder zurückzuändern. Sogar die Zalando-Bewertungen dieser Jeans bestätigen, dass ich nicht die einzige mit dem Problem bin!

    Ich hatte auf Tipps gehofft wie "mit WD40 einsprühen" oder so :D. Ich werde dann mal auf eigene Faust experimentieren und ein Sortiment von Imprägnierkrams ausprobieren. Irgendwas MUSS die Fasern "weniger anziehend" machen…

    …………

    Aber Eure Waschmaschinen-Entfussler-Tipps sind trotzdem gut: Ist ja nicht so, dass meine anderen Klamotten da immer hundehaarfrei rauskämen!

    Ich habe inzwischen bei mehreren neuen, schwarzen Jeans das Problem, dass die Fusseln und Hundehaare magisch anziehen und sogar völlig verfusselt aus der Waschmaschine kommen.

    Hat irgendwer einen Tipp, wie man den Fusselfaktor verringern kann? Mit meinen alten schwarzen Jeans vom gleichen Hersteller hatte ich das Problem nie!

    Ich hatte so einen Junghund wie Samly: Völlig verstört, ständig panisch und auch noch krank. Ich habe sie natürlich immer noch - aber inzwischen ist sie ein anderer Hund und erfreut sich gottseidank auch bester Gesundheit.

    Ans Abgeben habe ich nie gedacht - im Gegenteil: Das kleine Nervenbündel tat mir so leid und ich bin erst so überhaupt nicht an sie rangekommen, dass ich ernsthaft darüber nachgedacht habe, ob ich nicht noch einen zweiten, souveränen Hund brauche, damit sie etwas mehr Sicherheit und Entspannung findet. Ein passender Zweithund dazu war allerdings nicht zu kriegen, also musste es ohne gehen und das war vielleicht auch ganz gut so. Sonst hätte ich wahrscheinlich immer noch einen Hund, der Menschen misstraut und nur mit Hunden kommunizieren kann.

    Kartoffelpüree, Spinat und Ei:
    Günstig und superlecker. Wenn es auch noch schnell gehen muss, auch ratzfatz aus Püreeflocken gemacht. Wenn man sich etwas mehr Mühe geben will, macht man das Püree natürlich aus frisch gekochten Kartoffeln und brät dazu noch Zwiebelringe knusprig an.

    Kartoffelgratin ist auch sehr günstig zu machen:
    Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln, Zwiebel und Knoblauch fein hacken, das Ganze mit Salz, Pfeffer, Sahne und einem Schuss Milch mischen, Käse nach Belieben drüber und ab in den Ofen.

    Auch nicht teuer: Maiscremesuppe
    Eine Zwiebel anschwitzen, zwei Dosen Mais dazu, ein Löffel Mehl drauf, mit ca. 1/2 l Gemüsebrühe ablöschen, 1/2 l Milch dazu, etwas weichkochen lassen, mit Currypulver würzen, pürieren und mit Kokosmilch verfeinern. Ich gebe zum Schluss immer noch angebratene Paprikawürfel oder Lauchringe dazu.

    Du solltest auf alle Fälle Deine Kinder intensiv auf den Hund und den richtigen Umgang vorbereiten - da es Hunde in Deiner Familie gibt, ist das ja schon mal prima. Gerade, wenn die Kinder diese nicht so toll finden, kannst Du ihnen klarmachen, dass der neue Hund vielleicht genau so ist, wie die junge Hündin von der Oma. Weil es eben ein Hundekind ist, das noch nicht so "vernünftig" ist.

    Und kannst ihnen direkt erklären, wie sie damit umzugehen haben, wenn der Hund sie nervt oder zu wild wird (nämlich weggehen!). Und natürlich auch erklären, wie der Hund behandelt werden muss und wann er in Ruhe gelassen werden muss.

    Ängstlich-aggressive Reaktionen können bei Kindern genauso ausarten wie bei Hunden. Du willst nicht, dass ein ängstliches oder wütendes Kind nach dem Hund schlägt und Du willst nicht, dass ein Hund so panisch wird, dass er beißt. Du kennst Deine Kinder am Besten und weißt, wo sie zu wild, zu laut oder zu unberechenbar für den Hund werden. Es ist Dein Job, darauf aufzupassen, dass sich keiner vom anderen bedrängt und geärgert fühlt. Kinder und Junghunde sind nicht automatisch Freunde.

    Sei Dir darüber klar, dass der junge Hund etwas oder sogar viel Zeit braucht, um sich bei Euch einzuleben und dass er erstmal ziemlich durch den Wind sein wird. Bereite Dich drauf vor, dass er möglicherweise nicht so ist, wie die Orga ihn beschreibt. Leite Deine Kinder an, dass sie sich nicht mit gut gemeinten Streichelattacken auf den Hund stürzen, sondern in der ersten Zeit abwarten, dass der Hund freiwillig zu ihnen kommt. Wenn der Hund Deine Kinder nicht als Nervbolzen wahrnimmt, sondern als harmlose kleine Mitbewohner kennenlernen darf, und wenn die Kinder den Hund nicht als Kuscheltier, sondern als pelzigen Hausgenossen mit eigenen Bedürfnissen erkennen, dann klappt das auch mit dem Zusammenleben für beide Seiten. Aber dieses entspannte Miteinander kriegt man nicht von Anfang an geschenkt!