Ich habe eine ganze Weile lang aus der Hand gefüttert - aber nicht einfach so, sondern gegen Arbeit bzw. für gute Kooperation.
Das hat für uns sehr gut funktioniert und ich sehe immer noch zu, dass ich mindestens die Hälfte des Futters unterwegs loswerde. Das hat den schönen Nebeneffekt, dass mein Hund mich unterwegs nicht komplett vergisst, flott und begeistert auf den Rückruf reagiert und außerdem zwischendurch mal was "sinnvolles" zu tun bekommt.
Würde ich das nicht machen, hätte ich einen Hund, der nur durch's Gebüsch stromert und sein eigenes Ding macht – und dabei für jedes Karnickel einen längeren Umweg in Kauf nimmt.
So rennt sie zwar auch mit ordentlichem Abstand vor mir her und sieht zu, dass sie unterwegs was erlebt, bleibt aber immer mal wieder stehen und guckt, wo ich bleibe. Und wenn ich was von ihr will, ist sie zur Stelle. Finde ich prima so.
Ich bin allerdings irgendwann dazu übergegangen, die Reste ihrer Ration in den Napf zu packen, um ein eindeutiges Zeichen zu setzen, dass für heute der Spaß zu Ende ist. Damit sie nicht noch mit einem halben Auge wach bleibt, um zu schauen, ob vielleicht noch irgendwas Lustiges und Leckeres stattfindet.