Beiträge von Phantomaus

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    Die sind zusammen in einer großen Box, da kommt keiner rein und keiner raus.

    Und genau darauf würde ich mich nicht verlassen - was ist denn das für eine Box? Wenn die eigentlich für Katzen gedacht ist, sind die Luftlöcher wahrscheinlich so groß, dass die süßen Nager problemlos ihre kleinen Schredderzähnchen ansetzen und sich rausknabbern können.

    Kann sein, dass sie gar nicht auf die Idee kommen, weil es ihnen in der Box erstmal gefällt - ist ja ganz kuschelig mit Futter und einer Freundin drin. Wahrscheinlicher ist es aber, dass die beiden den Tag ganz gern in der Kiste verpennen, aber heute Abend unbedingt auf die Piste gehen und was erleben wollen.

    Eine Dauerlösung ist die Box ja sowieso nicht, aber wenn Du kurzfristig sowas wie einen Vogelkäfig organisieren kannst, wäre das sicherer. Ein, zwei kleine Kartons als Häuschen reinstellen nicht vergessen - Ratten mögen dunkle Versteckmöglichkeiten.

    Ich empfehle Dir http://www.rattenforum.de, um Dich schlau zu lesen. Wenn Du die Ratten nicht behalten willst oder darfst, findest Du da Leute, die sie aufnehmen oder vermitteln können.

    Es gibt übrigens meiner Erfahrung nach keine dummen Farbratten. Die schaffen es alle, einen ausgewachsenen Menschen mit Abitur und Führerschein reinzulegen. Also sei auf der Hut ;-)

    Es würde mich übrigens nicht beruhigen, zwei Weibchen zu finden, sondern eher beunruhigen… Die Rattenmädels werden alle naselang rattig und sogar wenn jemand nur zwei Damen ausgesetzt hat, sind die auch einem wild lebenden Ratterich nicht abgeneigt. Also komm nicht in Versuchung, die beiden in Offenhaltung im Schuppen halten zu wollen. Sonst hast Du ratzfatz hundert bunte Ratten da drin.

    K9 hat reflektierende Leinen, die sehr leicht sind. Es KANN sein, dass ich davon eine zuhause habe, ich gucke heute abend mal nach. Ich weiß nämlich gerade nicht, wie gut da die Reflektion funktioniert oder ob das eher eingewebte Deko-Streifen sind.

    Es gibt aber auch im Outdoorbedarf reflektierende Schnur, die ziemlich intensiv reflektieren soll, das Zeug heißt Gepolight und ist in verschiedenen Stärken verfügbar. Da könntest Du ja einfach einen Karabiner dranknoten.

    Was ich an dem Lumivision auch mag, ist, dass es einen Schraubverschluss hat, also z.B. beim Toben mit anderen Hunden nicht so einfach aufgeht.

    Ich glaube, dass eine Gassibekannte das Ding von Karlie nutzt und da über den Steckverschluss meckerte, weil es bei Raufen aufgegangen ist. Aber immerhin: Das Ding leuchtete weiter, so dass man es wiederfinden konnte.

    Das war nämlich beim Leuchtie großer Mist: Wenn das mal aufging, war es aus und die Batterien und die Feder sind dabei außerdem noch rausgefallen.

    Das KANN man jetzt natürlich auch anders werten: Zumindest ein großer Hund kann mit den Steckverschluss-Leuchties nicht tragisch irgendwo hängenbleiben...

    Ich habe auch das Lumivision und bin gut zufrieden. Es leuchtet super hell (habe es in weiß) und ist daher praktisch für Hunde, die einen etwas größeren Radius haben :hust:. Wenn ich mit angeleintem Hund in dunklen Gassen unterwegs bin, ist es allerdings fast etwas zu grell.

    Es hält recht lange, so ca. 10 Stunden, schätze ich. Die Leuchtkraft ist dabei durchgängig gleich intensiv. Das hat den Nachteil, dass man dran denken muss, es ca. einmal wöchentlich wieder aufzuladen. WENN es nämlich gleich leer ist, blinkt es nur 10 Minuten lang und dann steht man plötzlich im Dunkeln.

    Was sagt Dein Freund denn zu dem Vorfall? Denn für mich klingt Deine Beschreibung der Situation so, als ob diese unglückliche Aktion vom Hund nicht gerade böse gemeint war.

    Fiepen ist eigentlich kein Zeichen von Aggression, sondern meist eher eine (freche) Bitte um Aufmerksamkeit. Und ein wild rumhüpfender Hund ist auch nicht angriffslustig, sondern eher zum Spielen aufgelegt.

    Wenn der Hund wegen irgendwas sauer gewesen wäre, hätte das meiner Meinung nach ganz anders ausgesehen. (Es macht jetzt keinen Sinn, Dir das zu beschreiben, sonst siehst Du noch überall Gespenster… - nicht böse gemeint!)

    Aber solche Dinge muss man wissen - ich kann schon verstehen, dass einem ein Tier in Briard-Größe Angst machen kann, wenn man sein Verhalten nicht einschätzen kann.

    Was Dir sicher helfen würde, wären ein paar Lektionen in Hundesprache. Wenn man erstmal verstanden hat, wie eine hündische Spielaufforderung aussieht und wie eine hündische Kampfansage aussieht, merkt man schnell, dass die meisten wirklich "nur spielen" wollen. Und wenn Du dann noch lernst, wie man einen frechen Hund nicht auch noch ermuntert, weiter Faxen zu machen, kommst Du sicher tadellos mit Benny zurecht.

    Das sind ganz einfache Verhaltensweisen - wie zum Beispiel "weggucken". Du musst dafür nicht in Konfrontation mit dem Hund gehen oder das gar mit ihm "auskämpfen." Aber diese "Coolness" muss man einfach üben – Du hast es da leicht, denn Du hast den Hund jeden Tag um Dich und dazu einen Freund, der Dich dabei unterstützen kann. Das wird schon!

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    Wie lange benötigt ein Hund um seine Vergangenheit zu bewältigen?

    Das kann man so pauschal nicht sagen. Es gibt Hunde, die früher schlimm gequält wurden, und die im neuen Zuhause sofort alles vergessen haben. Und dann gibt es Hunde, bei denen in der Prägephase nur ein bisschen was dumm gelaufen ist und das sitzt "für immer" drin.

    Viel wird am Charakter des Hundes liegen – die meisten Hunde haben einfach ein sonniges Gemüt und leben im Hier und Jetzt. Mit denen hat man's leicht. Andere sind sensibler und vorsichtiger und vergessen nicht so schnell, was einmal Auslöser für Schmerz oder Angst war. Die brauchen ein Weilchen, bis sie Vertrauen in ihr neues Umfeld fassen. Sehr langwierig kann die nachträgliche Sozialisierung von Hunden sein, die in der Prägephase sehr isoliert gehalten wurden. Da kann jedes unbekannte Element erstmal wieder ein neuer Schreck sein. Das liegt weniger an schlimmen Erlebnissen, sondern daran, dass das Gehirn nicht gelernt hat, zu abstrahieren oder Dinge auch "einfach mal vorbeischwimmen zu lassen".