Zu den ganzen Überlegungen, wie teuer Einzelstunden eigentlich wirklich sein müssten, damit da jemand was dran verdient, kommt ja noch: Hundetrainer arbeiten zu Zeiten, an denen andere frei haben. Und es ist im Grunde nicht möglich, auf die erstrebenswerten 4-5 Stunden abrechenbare Zeit am Tag zu kommen, denn kaum jemand will Dienstagmorgens um 11 eine Trainerstunde haben. Ein Trainer kann also im Grunde nur seine Zeit zwischen 18.00 und 20.00 Uhr verkaufen – und natürlich das Wochenende...
Beiträge von Phantomaus
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Diese WhatsApp-Kommunikation hatte ich heute mit meinem Freund:
Externer Inhalt www.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ich stelle hier kein Foto ein, wie ich tatsächlich aussehe, aber das hier ist mein Profilbild bei WhatsApp:
Externer Inhalt www.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Sogar Leute, die mich nicht kennen, sollten merken können, das ich das nicht bin!
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Was ich im Urlaub auch noch wichtig finde:
Marke mit Telefonnummer inkl. deutscher Vorwahl am Hund. -
Wo hast Du Dir die Goldies denn angeguckt? Auf der Straße oder beim Züchter/auf Ausstellungen? (Beim Züchter keine säugende Hündin als Maßstab nehmen!)
Weil: Hässlich oder unproportioniert sind Goldies eigentlich nicht ;-)
Auf der Straße ist es natürlich mit den Goldens genauso wie mit den Labbis: Viele sind fett und wirken dadurch so watschelig. Sie könnten attraktiver sein, wenn die Halter etwas auf's Gewicht achten würden…
Die Probleme mit HD und ED teilen sich eigentlich alle größeren Hunderassen. Die anderen haben dafür andere rassetypische Probleme. Die HD-Gefahr kannst Du immerhin minimieren, wenn Du einen guten Züchter hast und darauf achtest, den Hund anständig zu füttern und vernünftig zu bewegen.
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Oh man...ich grinse jeden zweiten Hund fröhlich an, aber ich wusste nicht, dass das als "ich möchte den bitte bitte streicheln" aufgefasst werden könnte

Ich mache das auch. Und ich gräme mich IMMER darüber, dass das von den betreffenden Haltern nicht als: "Können Sie mal kurz stehenbleiben, damit ich Ihren Hund streicheln kann!" aufgefasst wird. Arrogantes Pack.
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Das kann man so pauschal nicht sagen, das ist individuell anders. Der eine hält es länger aus, der andere kürzer. Die kleinen Fratzis können ja ihre Blase noch nicht richtig kontrollieren: Wenn es läuft, dann läuft es.
Mit 3 Monaten können einige nachts schon 6-8 Stunden ohne Malheur überstehen, müssen aber tagsüber schon noch alle 2-3 Stunden raus.
Man kann versuchen, das etwas zu steuern, indem man abends zwei, drei Stunden nach dem Füttern nochmal rausgeht und die Fütterungszeit an die eigenen Schlafgewohnheiten anpasst.
Also z.B.
19.00 Füttern - danach sofort nochmal raus
22.00 Uhr nochmal raus, dann schlafen gehen
6 Uhr morgens: Wieder raus. -
Ja, man hat nicht viele Möglichkeiten, Nichtkommen zu sanktionieren. Deswegen ruft man besser nur, wenn man sich sicher ist, dass der Hund kommt. Ich rufe auch nicht aus Jux und Dollerei, sondern nur, wenn es Sinn macht. Und sichere das schön mit hohen Belohnungen ab.
Und weil der Alltag halt anders aussieht und man manchmal doch alle 3 Minuten den Hund ranholen muss, weil z.B. ein Fahrrad kommt, haben viele Leute einen Wischiwaschi-Rückruf, der meistens, aber nicht immer funktioniert. Habe ich auch. Wenn der Hund da mal nicht drauf reagiert, finde ich das zwar scheiße, mache aber kein großes Drama draus.
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Genau so mache ich das. Mein Labbi neigt nicht mal zum Zunehmen, aber auch ich belohne mit dem normalem Trockenfutter, von dem der Rest dann abends im Napf landet. Für super-duper-Spitzenleistungen (Reh laufen lassen und Rückruf befolgen) gibt's schon was Besonderes, aber im Alltag geht's meinem Hund nur darum, zur Belohnung irgendwas runterschlucken zu können.
Diese Verfressenheit hat den Vorteil, dass die Hunde nicht pingelig sind und man nicht jeden Tag überlegen muss, für welche Köstlichkeit der Hund wohl heute bereit sein mag, zu arbeiten!
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Meines Erachtens brauchst Du nicht unbedingt ein neues Wort, um den normalen Rückruf zu festigen. Das Problem hängt nicht an der Vokabel.
Ich würde erstmal darauf achten, dass das Rückrufwort nicht mehr verpufft. Also erstmal möglichst nur rufen, wenn der Hund sowieso schon auf dem Weg zu Dir ist, später dann, wenn er sowieso nichts besseres vorhat, und so weiter. Den Ablenkungsgrad nur langsam steigern. Und immer schön hoch belohnen - mehr ist mehr!
Einen Ernstfall-Rückruf, z.B. mit Pfeife finde ich sehr hilfreich - zum Beispiel bei einem jagenden Hund. Gerade ein Pfeifton dringt schön tief ins Hundehirn vor und ermöglicht dem Hund - bei sorgfältiger Konditionierung auf Spitzen-Belohnung - eine automatische Umorientierung auch bei sehr starken Reizen.
Die beiden Rückrufe würde ich getrennt trainieren. Im Grunde ist es egal, welchen Du als erstes machst, ich würde jedoch empfehlen, den normalen Rückruf zuerst anzugehen. Der ist ja einen Tick gnädiger, sonst bräuchte man schließlich keinen Superrückruf. Aber sei streng mit Dir und überleg Dir immer dreimal, ob Du jetzt wirklich rufen oder pfeifen willst. Wenn es nicht gerade um Leben oder Tod geht, ist es besser, es gar nicht erst zu versuchen, wenn der Hund vermutlich ohnehin nicht hören wird!
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Ich denke nicht, dass offizielle Nasenarbeit den Hund davon abhält, in seiner Freizeit weiter schnüffeln zu gehen. Aber die Idee hinter den ganzen Jagdersatz-Spielchen ist für mich, dass der Hund mit mir zusammen arbeitet und insgesamt ansprechbarer für mich bleibt. Da sie bei meinen Suchaufgaben natürlich anständigen Erfolg hat, rechnet es sich auch für den Hund, ihr Hobby auf Anfrage mal in vernünftige Bahnen zu lenken. Ich habe an Schnupperaktionen Dummysuch- und Wurfübungen, Geruchsdifferenzierung und Mantrailing im Programm.
So ein bisschen eigenes, zerstreutes in der Gegend rumstöbern erlaube ich ihr weiterhin - falls ich dann doch mal was von ihr will, ist sie nämlich sofort da. Und nur darum geht's mir.