Nach meinen Erfahrungen mit meinem schreckhaften Hund kann ich nur sagen: Man kann die Angst vor bestimmten Geräuschen nicht mit anderen Geräuschen bannen. Man kann es nur vor Ort am Original trainieren.
Kannst Du die Schüsse auch hören, auf die Dein Hund reagiert? Falls ja, könntest Du versuchen, die Schüsse locker-flockig zu kommentieren. Die Meinungen gehen auseinander, ob man Angstauslöser ignorieren oder bemerken soll. Meine Erfahrung ist, dass es besser ist, dem Hund zu signalisieren: "Ich habe es auch gehört, aber es ist nicht wichtig. Pff."
Natürlich kommt es vor, dass der Hund mir nicht glaubt und trotzdem durchdreht. Was ich in solchen Situationen versuche: Stehenbleiben, besser noch irgendwo hinsetzen, Ruhe ausstrahlen, abwarten. Das geht natürlich nur in einer Reizlage, die für den Hund so gerade noch auszuhalten ist. Bei blanker Panik: Distanz vergrößern und dann langsam runterkommen. Und viel Zeit mitbringen!
Läuft Dein Hund in der Gegend eigentlich frei? Reagiert sie frei anders als an der Leine? Ist sie für Dich noch ansprechbar?