Beiträge von Phantomaus

    Gestern: Ich starte mit dem Hund zur großen Runde und wie so oft pinkelt sie erstmal vor unsere Einfahrt und hockt sich dann ein Stückchen weiter gemütlich zwischen die parkenden Autos für's große Geschäft.

    Zufällig kam gerade ein (hundehaltender!) Nachbar vorbei und meinte: "Wie cool ist das denn? Da kann man ja direkt wieder mit reingehen! Mit der brauchst Du ja gar nicht ewig Gassi zu gehen, die hat ja auf den paar Metern schon alles erledigt!"

    Erlaubt ist eine Kastration durchaus - im Zuge der Fortpflanzungskontrolle stellt der Eingriff keine "Amputation eines gesunden Körperteils" dar.

    Ich staune allerdings über die Heilpraktikerin - das ist für diesen Berufsstand eine sehr seltsame Einstellung...

    Eine Kastration ist nicht ohne medizinische Kehrseite. Diesen Beitrag hierzu finde ich sehr informativ: Paradigmenwechsel bei Kastration von Hunden

    Überlege Dir gut, ob die zu erwartenden positiven Aspekte (das Tröpfeln wird wahrscheinlich aufhören) und die ungewissen "psychologischen" Aspekte (Rüdenverhalten hört nicht zwangsläufig auf) und den möglichen medizinischen Nachwirkungen in vernünftigem Maß gegenüberstehen. Bei einem Hund, der eigentlich keine Probleme hat, wäre mir persönlich im Grunde schon das Narkoserisiko zu hoch.

    Jetzt hört mal auf, dem Retriever sein Urteilsvermögen abzusprechen! Wenn mein Hund auf Distanz erkennen kann, ob ein Huhn vor oder hinter einem Zaun sitzt, wird der Kollege das wohl einschätzen können, ob ein Spielhund angeleint ist oder nicht!


    Wie schafft man es im Zeitalter des Internets, von der Welt so wenig zu wissen??

    Das Internet ist voll von Verschwörungstheorien. Deshalb.

    Die CIA und die NSA halten uns zum Narren, die Lügenpresse, Photoshop, Stiftung Warentest und der TÜV sowieso. Nur dem Internet als demokratischem Bürgernetzwerk schenkt man überhaupt noch Glauben.

    Ich hatte mal ein Niggeloh Follow für meinen schmalen Labbi ausprobiert. Das war sehr dick, bretthart und saß irgendwie nicht so richtig…

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    Manchmal begegnet man ja Leuten, die noch schlimmer betroffen sind als man selbst:

    Heute unterwegs einen mittelgroßen, nassen und dreckigen Wuschelhund mit seiner Familie getroffen, die mir erzählten, dass sie demnächst eine Dusche im Keller eingebaut bekommen, um den Hund besser wieder sauberzukriegen.

    Während man selber nur überlegt, einen Teich im Garten anzulegen - zu genau demselben Zweck.

    Na jaaaa, das ist schon Hundehalter Jargon. Für nen Nichthundehalter klingt das wahrscheinlcih ziemlich krass.


    Och, was für Nicht-Hundehalter immer total krass klingt, sind doch so gängige Begriffe wie
    - Unterordnung
    - Impulskontrolle
    - Dummytraining
    - Mantrailing

    Der unbedarfte Nicht-Hundehalter glaubt, das heißt in etwa:
    - Alphawurf
    - Stromhalsband
    - Nachhilfestunde
    - Scharfmachen