Beiträge von Phantomaus

    Ich würde mal sagen, dass Hunde mit viel Will to Please stets auf ihren Halter achten, auf kleine Zeichen reagieren, sehr eifrig Kommandos ausführen und generell Spaß daran haben, Aufgaben erfüllen zu dürfen. Die WTP-Hunde haben nicht diese materialistische Art, dass sie nur kooperieren, um im Gegenzug ein Leckerchen/ein Ballspiel/whatever einzufordern, sondern weil sie stolz und froh sind, es "für Dich" zu tun.

    Als Beobachter sieht man einen Hund, der sich stark am Halter orientiert und der Kommandos freudig ausführt, ohne dafür Gottweißwas zu erwarten. Böse Zungen würden sagen, dass ein Hund mit viel Will to Please sich ständig einschleimt... Der ständig um einen herumscharwenzelt und "fragt", ob er auch alles richtig macht und ob man nicht auch findet, dass er ein guter Hund ist.

    (Aber natürlich bin ich bloß neidisch.)

    Hey, im Farbspektrum beige-bräunlich habe ich ein spitzenmäßige Pilzrisotto im Programm! Zwei Blätter Basilikum zur Deko drauf, und es sieht nicht mehr so *börks* aus!

    Den Preis für das bunteste Essen gewinnt bei mir allerdings Rote-Bete-Risotto. Das ist knallpink. Und es ist saulecker. Leider habe ich gerade kein Foto, aber hier ist das Rezept:

    - Rundkorn-Reis in Butter und/oder Olivenöl mit kleingehackten Zwiebeln anschwitzen,
    - Möglichst klein geschnittene Rote-Bete-Würfelchen dazu (Eher 3 als 5 mm Kantenlänge – wird sonst nicht gleichzeitig mit dem Reis gar!)
    - einen ordentlichen Löffel Honig dazu
    - Klein gehackter Rosmarin mit rein
    - mit Rotwein ablöschen
    - portionsweise heiße Gemüsebrühe dazugeben und oft umrühren, bis alles gar ist.
    - mit Salz und Pfeffer abschmecken
    - zum Schluss noch Parmesan unterrühren.

    Es geht ja bei solchen Veranstaltungen nicht nur darum, neue Hunde zu rekrutieren. Das ist auch zu einem sehr großen Teil Öffentlichkeitsarbeit. Die ist auch wichtig. Und für die Zeitung und für's Fernsehen machen sich blauer Himmel und eine bunte Truppe gut gelaunter Ausprobierer auf den Bildern einfach besser als November-Nieselregen und drei hartgesottene Ernstmeiner, denen das Wasser in den Schuhen steht...

    Hier geht's auch in die graue Tonne, wohin auch sonst.

    Früher im Riesengarten meiner Eltern gab es allerdings tatsächlich ein Loch irgendwo an einer doofen Stelle, in das die Hundehaufen dann nach dem Einsammeln reinkamen. Wahrscheinlich kam zwischendurch eine Schippe Erde drauf oder so. Die Details haben mich damals nicht so interessiert. Das Loch wanderte jedenfalls ;-)

    Es gibt jedenfalls Methoden, eine "Sickergrube" für Hundekacke im Garten anzulegen. Im Wald verrottet so ein Haufen ja auch in vergleichsweise kurzer Zeit. Für den klassischen Komposthaufen taugt Hundekacke allerdings nicht, weil sich diverse Darmparasiten beim Kompostieren wohl nicht zersetzen...

    Bei zwei Doggen ist die eleganteste Maßnahme wahrscheinlich wirklich, sich eine zweite graue Tonne exklusiv für Hundekacke zuzulegen ;-)

    Eigentlich nicht. Aber wenn man auf Nummer sicher gehen will, kann man auch ein zweites Loch in die Marke bohren, eine 1mm-Perlonschnur einfädeln und die Enden mit einem Feuerzeug verdicken. Das hält sogar die Waschmaschine aus. Man braucht davon aber für jedes Halsband eins.

    Guckstu:

    Externer Inhalt www.fotos-hochladen.net
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Tasso- oder Addressmarke auf ein breites Stück Elastikband (aus dem Nähladen) nähen:

    Dann klappert nichts rum und man kann das Ganze an verschiedene Halsbänder dranmachen. So:

    Externer Inhalt www.fotos-hochladen.net
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ich habe ein Einzelbüro und konnte das Thema daher etwas lässiger laufen lassen, aber an Deiner Stelle würde ich mit der gleichen Einstellung da rangehen, mit der man den Hund ins Restaurant mitnimmt. Da meint man ja auch nicht, dass es unmenschlich ist, den Hund so kurz zu halten, dass er sich die Räumlichkeiten und die anderen Leute nicht genauer angucken kann.

    Ich sehe kein Problem darin, sie in den ersten Tagen mit einer Leine zu sichern, bis sie verinnerlicht hat, wo Euer Platz ist. Dann kann sie nichts anstellen und Du kannst Dich auf Deine Arbeit konzentrieren.

    Eine Hundebox für einen großen Hund nimmt schon wieder so viel Platz ein, dass ich das nicht ohne Not beim Arbeitgeber im Weg rumstehen haben wollen würde, wenn's auch ohne geht. An die 11 Kollegen, die Geräuschkulisse und die Arbeitsabläufe wird sich der Hund sicher schnell gewöhnen.

    Das ist natürlich eine Scheiß-Situation, wenn Dein Hund in einem Garten ohne Fluchtmöglichkeit Ärger kriegt... Kann sein, dass er "überreagiert" hat, weil er das erste Mal so richtig Stress hatte, aber nun ja, er hatte halt Stress. Ob Du Dich anders hättest verhalten sollen, kann man von Weitem schwer sagen. Manchmal kann es richtig sein, einen frechen Junghund seine Lektion lernen zu lassen (Du schreibst ja, dass es kein blutiges Gemetzel war), aber meistens ist es sinnvoller, einem jungen Hund zu zeigen, dass es die beste Idee ist, sich bei Konflikten an seinen Menschen zu wenden.

    Warst Du eher "privat" bei der Trainerin, oder gehörte der Hundekontakt zum Training? Oder hattet Ihr eigentlich was ganz anderes trainieren wollen?

    Es kommt mir nämlich nicht besonders klug von ihr vor, eine schicke Ressource (Leberwurst) in eine Situation mit einem arglosen Besuchshund zu bringen. Natürlich ist es normales Verhalten von dem Trainerhund, wenn er da pampig wird, aber man muss es ja nicht auch noch provozieren.

    Ich frage mich auch, was die Meerschweine da zu suchen hatten - ich würde von einer Tiertrainerin erwarten, dass die Räuber und Beute besser voneinander trennt - was wäre gewesen, wenn Dein Hund sich ein Schwein geschnappt hätte?