Wow. Das klingt nach einem strammen Programm, was Du jetzt schon jeden Tag hast. Im Grunde gehört all Deine freie Zeit Deinen Tieren, oder?
Da Du ja schon einige Tiere hast und es gewohnt bist, Verantwortung zu tragen, gehe ich davon aus, dass Du Dich auch um einen Hund ausreichend kümmern würdest - aaaber: Die Zeit musst Du auch irgendwo hernehmen. Die fehlt dann womöglich bei den anderen Tieren - oder bei der gemeinsamen Zeit mit Deinem Freund. Es ist total okay, den Hund morgens und abends mit zum Stall zu nehmen und ihn größtenteils einfach im Alltag mitlaufen zu lassen. Aber zum einen klappt das nicht von heute auf morgen, und zum anderen braucht der Hund auch jeden Tag ein bisschen eigene Zeit - ganz sicher zumindest in den ersten 1-2 Jahren, bis die Erziehung sitzt.
Nun zu Deinen eigenen Bedenken:
- Eure Wohnung reicht für einen Hund aus, das ist kein Problem.
- Sogar, wenn der Hund stinken sollte, heißt das nicht, dass Dein Freund dann auch nach Hund riecht. Jedenfalls nicht für menschliche Nasen. Die meisten Hunde, die vernünftig gehalten und vernünftig gefüttert werden, stinken übrigens nicht besonders. Feine Nasen riechen den Hund vielleicht in der Wohnung und sicherlich im Auto, aber der Hundegeruch hängt nicht in den Klamotten wie beispielsweise Pferdegeruch. Ein Goldie kann allerdings durchaus mal etwas strenger riechen - all das dicke Fell und dauernd in jede Pfütze zu hüpfen begünstigt bei dem einen oder anderen doch einen etwas stärkeren Geruch.
- Zu den Katern habe ich keine fundierte Erfahrung. Speziell einem jungen Hund kann man allerdings durchaus vermitteln, dass die zur Familie gehören und nicht gescheucht werden dürfen. In der ersten Zeit bringt der Neuzugang aber sicher auch Stress für die Katzen. Wie man aber Katzen beibringt, den Hund zu tolerieren - keine Ahnung, Katzenexperten fragen.