Beiträge von Phantomaus

    Aber Ihr könnt doch sicher davon ausgehen, dass Deine Mutter die Gefahr auch sieht und aus eigenem Antrieb an einer "Lösung" mitarbeitet? Am sichersten und konfliktvermeidendsten wohl tatsächlich so, dass sie in Zukunft zu Euch nach Hause kommt. Die wird ja auch in größter Sorge um ihr Enkelkind sein und es nicht "drauf ankommen lassen". Egal, ob sie sich ihrem Lebensgefährten unterordnet oder nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Deine Mutter Euer Kind sehenden Auges einer Gefährdung aussetzt – oder dass das Vorhandensein des Hundes Euer Verhältnis zerrüttet. Es wird in Zukunft vermutlich nur etwas mehr Koordination erfordern.

    Das Wohl des Hundes ist nochmal ein anderes, großes Problem. Aber das soll hier nicht im Vordergrund stehen.

    Ich mache das entweder so, dass ich dem Hund ein "warte"-Kommando gebe und den Menschen einfach bitte, darauf aufzupassen, dass niemand dem Hund zu nahe kommt.

    Die Leute, denen ich so viel Durchsetzungskraft nicht zutraue, statte ich mit einem Leckerchenbeutel aus, dann können sie solange meinen Hund füttern, wie ich weg bin. So lange es was zu fressen gibt, bleibt mein Hund überall.

    Meistens kommt man auf einer längeren Strecke ja auch mit anderen Passagieren ins Gespräch - jedenfalls, wenn man einen Hund dabei hat;-)

    Die sind meiner Erfahrung nach auch oft so vertrauenswürdig, dass man denen die Leine kurz in die Hand geben kann, um schnell mal auf's Klo zu verschwinden. Abhauen kann im Zug ja keiner mit dem Hund!

    Gestern habe ich mich kurz darüber gewundert, wie leer doch die Straßen bei der Hitze sind.
    Meinte mein Freund: "Ja klar – jeder, der seinen Verstand beisammen hat, legt sich ja jetzt wohl im Keller auf die Fliesen!"

    (Und ja, mein Freund war schon immer etwas daneben, aber DAS hat er sich beim Hund abgeguckt.)

    Das Wort Kerl empfinde ich nicht abwertend, eher flapsig-neutral, so wie das Wort "Typ". Ich würde damit nicht unbedingt meine liebsten Mitmenschen bezeichnen, sondern habe das Gefühl, dass es als Allzweckvokabel für namenlose Leute fungiert.Wenn ich unbedingt respektlos werden wollte, wäre mir persönlich "Kerl" jedenfalls zu harmlos.

    Ein Wort, das ich allerdings ständig benutze, ist die Verniedlichungsform "Kerlchen". Bitte sagt mir, dass ich damit nicht alle unbekannten männlichen Kinder und alle kleinen Hunde beleidigt habe. Das war nicht meine Absicht.

    Wie stellt ihr eigentlich sicher, dass es Eurem Hund auf der Tour nicht zuviel wird?

    Hintergrund meiner Frage: Ich gehe gelegentlich am Wochenende so 20 - 25 km mit Hund wandern. Sie trabt dabei die ganze Zeit fröhlich herum und legt sich auch in den Pausen nicht hin. Dafür ist die Welt einfach zu spannend. Sie ist ein recht aktiver Hund, gut in Form und nicht so leicht "kaputt zu kriegen". Aber ich glaube auch, dass sie ihre eigenen Grenzen nicht kennt und einfach bis zum Umfallen weitermachen würde.

    Also wäre ich mir nicht sicher, ob eine Trekking-Tour über mehrere Tage was für sie wäre. Wenn man so den ganzen Tag auf den Beinen ist, kommt der Hund ja auch nicht auf seine üblichen 20 Stunden Schlaf. Und meinem Hund merke ich am nächsten Tag schon an, dass der lange Tag ihr "in den Knochen steckt". Sie ist dann immer sehr brav, schläft tiefer als sonst und träumt viel ;-)

    Oder ist mehrtägiges Streckenwandern normalerweise gar kein Problem für einen gesunden Hund – und meiner verdrehten Knalltüte werden nur die ganzen neuen Eindrücke irgendwann zu viel?

    Wenn Du bei Leuten, die Dir vage bekannt vorkommen, immer denkst, dass das sicher irgendwelche Hundehalter sind, mit denen Du irgendwo mal ein paar Takte gequatscht hast.

    Völlig peinlich, wenn man irgendwo superfreundlich begrüßt wird, der Mensch erwartungsvoll guckt, man sich nicht erinnern kann, wer das ist und dann verzweifelt in seinem Hirn nach Smalltalk kramt: "Hey, wie geht's Euch?" ist ja harmlos genug, aber damit kommt man ja nicht ewig weit.

    Hätte nicht sein müssen, dass ich der Frau an der Fleischtheke neben mir erzähle, dass mein Hund von Ochsenschwanz schlimm pupsen musste. War nämlich offenbar nicht die Doggenhalterin, für die ich sie gehalten hatte, sondern eine hundelose Freundin einer Freundin, die Suppe für ihre Familie kochen wollte.

    In der Drogerie habe ich einer Frau ungefragt erzählt, dass ich nach diesen Mini-Katzenfutterportionen suche, weil Jil da jedes Karnickel für stehen lässt. "Ach, Sie haben eine Katze?"
    Gaah - und dann auch noch gesiezt zu werden! War eine Mitarbeiterin eines Kunden! Man spult den ganzen Tag so ein Gespräch im Kopf hin und her, um sich zu erinnnern, was man noch alles für Unfug erzählt haben könnte...

    Mein bemerkenswert bescheuerter Freund: "Wieso hast Du denn schon wieder diese Knusperdinger gekauft?"
    Ich: "Wir hatten keine mehr!"
    Er: "Ich mag die aber nicht besonders..."
    Ich: "Häh? Du isst die doch dauernd!""
    Er: "Ich wollte, dass sie weg sind."