Beiträge von Phantomaus

    So ein Spielzelt wollte ich auch mal kaufen, als ich dachte, dass es dem Hund im Winter im Schlafzimmer bei offenem Fenster vielleicht zu kalt wäre. Ich habe mir das so als leicht isolierende Höhle vorgestellt. Mein Freund fand die Idee aber unmöglich und der Hund hätte den Raum sowieso nie wieder betreten, wenn ich es gewagt hätte, an ihrem Schlafplatz irgendwas seltsames aufzustellen, also habe ich es gelassen.

    Offtopic, aber auch tiergeschädigt: Beim Klick auf das verlinkte Bild habe ich mich als erstes geärgert, dass ich nicht auf die Idee gekommen bin, ein Vogelhäuschen an einen Deko-Ast zu hängen, als ich noch Ratten hatte. Die Ratten waren neuartigen Höhlen immer sehr zugetan und die hätten sowas geliebt!

    Hier gibt es niiiirgendwo Mülleimer. Das ist wirklich lästig, weil ich die vollen Kackebeutel dann mit mir rumschleppe und zuhause entsorge.

    Gibt es eine Möglichkeit, welche aufstellen zu lassen?
    ....


    Kann ich da einfach eine Mülltüte aufhängen und alle paar Tage mal leeren? Oder ist das gleichbedeutend mit ich-schmeiße-meinen-Müll-in-die-Natur? :???:

    Bei uns auf dem Feld das gleiche Problem. Ich habe tatsächlich in Eigenregie an einer Stelle einen Eimer mit Deckel aufgestellt und ein Plakat drübergeklebt, damit die Hundehalter auch drauf aufmerksam werden. Das Plakat war nach ein paar Monaten weg, aber der Eimer hat sich ausgezeichnet etabliert und wurde gut angenommen. Ärger gab's noch nie, Vandalismus oder schlimmer Fremdmüll auch nicht – nur gelegentlich ist mal ein Kaffeebecher oder eine Schokoriegelverpackung drin.

    Kehrseite der Medaille: Jemand muss den Kackeimer auch leeren, die Müllabfuhr ist ja nicht zuständig. Dieser Jemand bin entweder ich oder eine Freundin. Da schleppt man dann alle zwei Wochen kiloweise Hundekacke nach Hause (oder bis zur nächsten unbewachten Restmülltonne).

    Ich habe bei der Stadt alles versucht und habe mit jedem gesprochen, um einen richtigen Mülleimer zu bekommen. Bei uns keine Chance. Die Mitarbeiter der Stadt, des Grünflächenamtes, der Bezirksverwaltung und so weiter fanden die Idee alle toll, beriefen sich aber auf "kein Geld", keine Infrastruktur, bla, bla.

    Als ich im letzten Jahr zufällig mitbekommen habe, dass im Stadtrat eine große Kotbeutelspender-Aufhäng-Initiative umgesetzt werden sollte, habe ich da nochmal Hans und Franz in der Politik belästigt. Ergebnis: Kotbeutelspender werden nur da aufgestellt, wo es schon Mülleimer gibt. Dafür wird jedoch keine eigene Müll-Infrastruktur geschaffen.

    Der letzte Versuch, den ich gestartet habe, war, bei den Abfallwirtschaftsbetrieben anzurufen, ob wir nicht eine kostenpflichtige graue Tonne da an der Ecke aufstellen könten. Da hätte man ja Spenden für sammeln können, sooo teuer ist die ja auch nicht. Und die Müllabfuhr fährt da ja eh lang, weil es noch ein paar Höfe gibt. Nee, das ging auch nicht - eine graue Tonne kann ich nur auf meinem eigenen Grundstück aufstellen - nicht einfach in der freien Natur.

    Es bleibt also bei dem Kackeimer...

    Bizarre Notiz am Rande: Aktuell ist der Kackeimer gerade verschwunden. Zum ersten Mal in vier Jahren. Wir nehmen an, dass der Sperrmüll ihn irrtümlich mitgenommen hat ;-)

    Wenn Du die Rassewahl ein bisschen eingegrenzt hast, könntest es mal bei den Rasse-in-Not-Vereinen versuchen. Die haben da meist auch Mixe ;-)

    Bei den Tierheimen gibt es übrigens solche und solche - es haben nicht alle ein Auslandshundeabo. Einfach mal in den umliegenden Städten/Tierheimen umsehen, meist kann man ja schon auf der Webseite die Philosophie erkennen,


    Auf eien Bank gesetzt, damit der Hund den Radius etwas erweitern kann und weiß "Ah, Frauchen bleibt da sitzen, geht also nicht verloren" und sich mal umschauen kann.

    Bei so einem Experiment wäre mein Hund nach 30 Sekunden außer Sicht und würde erstmal laaaaange nicht wieder auftauchen.

    Neulich habe ich für 2 Minuten Brombeeren gepflückt und danach war der Hund weg. Wegweg.
    Ich hatte mich eigentlich drauf verlassen, dass sie ihre übliche Stelle da vorn im Graben inspiziert und sich dann zu mir gesellt, um die Beeren auf Schnauzenhöhe abzufressen. Wie sie es immer macht. Aber an dem Tag hat sie ihre Chance genutzt und ist mal ganz tief im Maisfeld verschwunden - ich war ja beschäftigt und hatte scheinbar nichts dagegen. Ich nehme an, in so einem Maisfeld könnte sie sich tagelang amüsieren – ich glaube nicht, dass sie da freiwillig so bald wieder rausgekommen wäre...

    Ich habe eine Bauchtasche, die ringsum eine Reihe unterschiedlich großer Taschen hat. Ganz vorne ist der Leckerchenbeutel drin, seitlich die Dummies, in einem Innenfach die Kacktüten, dran angebunden ist die Pfeife (die steckt dann in der Hosentasche, damit sie nicht rumbaumelt), ganz hinten Katzenfuttertütchen (Spezialbelohnung, falls ich pfeifen muss) und ein Müsliriegel, falls ich selbst unterwegs hungrig werde. Dazu gibt es noch eine Reißverschlusstasche, in der mein Telefon ist und vielleicht noch ein Taschentuch, wenn ich Glück habe.

    Es sieht spektakulär dämlich aus und ich nenne es "Gassigürtel".

    Das Prinzip hat bei uns echte Vorteile im Urlaub, wenn man irgendwelche fremden und verschlungenen Wanderrouten abläuft. Andere Leute haben permanent die Karte in der Hand, ich habe nur eine ungefähre Richtung und laufe dem Hund hinterher. Sie findet immer die halb zugewachsenen Abzweigungen, die man nehmen muss. Oder kann.

    Auf den bekannten Strecken lasse ich sie auch oft mitbestimmen, wo wir heute langgehen. Gern läuft sie allerdings auch parallel zum Weg - sie hat so ihre Sackgassen und Landmarks, die sie immer inspizieren muss. Manche erlaube ich, andere nicht und bei einigen haben wir eine Absprache, dass ich rechtzeitig genug Bescheid sagen muss, wenn es mir nicht recht ist, dass sie da hingeht.

    Und wenn ICH auf so einer Standardrunde mal beschließe, dass wir diesmal ganz was anderes machen, wie zum Beispiel quer über ein abgemähtes Feld zu laufen, ist sie immer ganz aufgeregt und hopsig. Das ist auch sehr süß.

    Zur Leckerchenfrage: Ich würde einfach ein Super-Duper-Leckerschmecker-Trockenfutter als Leckerchen nehmen und die Leckerchen-Ration dann von den normalen Mahlzeiten abziehen. Dann kann man belohnen, wie man lustig ist und hat am Ende den Hund nicht doppelt gefüttert.

    Wenn Du es noch nicht kennst: Die Marke Platinum ist bei den meisten Hunden sehr beliebt und die weichen Brocken kann man für kleine Hunde sehr einfach nochmal in mehrere Stücke teilen.

    Trockenfleisch finde ich unter der Maßgabe nicht so geeignet - das ist so energie- und proteinhaltig, dass am Ende die Ernährungsbilanz nicht mehr stimmt, wenn man davon recht viel extra gibt.

    Deine Voraussetzungen sprechen klar für ein "Ja."

    Wenn der Hund ab nächstem Jahr ab und an mal vormittags alleine ist, sehe ich da kein Problem.

    Worauf Ihr Euch aber vielleicht nicht so doll festlegen solltet: Dass Euer "großer" Sohn regelmäßig alleine mit dem Hund unterwegs ist. Da würde ich erstmal gucken, was für Kandidaten sonst noch in Eurer Umgebung rumlaufen und ob Dein Sohn und der Hund tatsächlich in der Lage sind, möglichen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen. Dazu gehört ja nicht nur ein angemessenen Größenverhältnis.

    Ich habe hier auch schon ab und an sehr junge Kinder mit Hunden auf der kleinen Runde gesehen. Das waren immer sehr souveräne Kinder und Hunde, die gut mit allem klarkamen. Das ist aber nicht jedem gegeben ;-) und im Ernstfall ein Risiko, das offenbar von Hundehaftpflichtversicherungen auch nicht abgedeckt ist.