Ich höre ständig hinter/neben mir Hundemarken klimpern.
Und dann ist es meist doch bloß ein Mensch mit Nietenjacke, Schlüsselbund oder sonstiger Metalldeko.
Beiträge von Phantomaus
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Hi Leute,
das sind ja alles gute Tipps und brauchbare Ratschläge hier, aber einer fehlt noch: Ruhig Blut!Der Hund hatte EINEN Tag lang Dünnpfiff.
Vor ein paar Tagen hat er wie oft? Zweimal? Gekotzt?
Das kommt doch alles mal vor, da braucht man sich noch nicht verrückt zu machen. Wenn es am nächsten oder übernächsten Tag nicht wieder besser ist, muss man doch in solchen Fällen gar nichts machen. Ich würde da nicht mal Schonkost geben. Das weiß man als Neuhundehalter natürlich nicht automatisch, aber wenn hier sieben oder acht verschiedene Hausmittel und Diagnosevorschläge gegeneinander prallen, macht ihr die arme blauewolke doch total wuschig!
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Wir sind mittags ja Stammkunden beim Bäcker.
Die Verkäuferin heute: "Hach, wenn ich Sie sehe, kriege ich immer gute Laune!"
Ich: "Aah, das höre ich ja gern!" *verliebt zum Hund guck, den ich natürlich für den Grund ihrer guten Laune halte*
Sie: "Ja, wenn Sie kommen, sind es immer nur noch ein paar Minuten bis Feierabend!" -
Naja, was heißt üben?
Ich verlange schon den Tag das eine oder andere Kommando - immer dann, wenn es Sinn macht. Ich versuche aber nicht, es jeden Tag noch ein bisschen akkurater hinzukriegen. Außer vielleicht beim Leinelaufen, da bin ich echt immer noch im Erinnerungs- und Korrigiermodus.
Ich habe aber mindestens ein Jahr lang fast täglich mit meinem Hund Umweltsicherheit trainiert, weil sie extrem ängstlich war und draußen wegen allem Möglichen durchgedreht ist. Inzwischen kommt sie mit den allermeisten Situationen im Alltag klar und ich nehme mir nur noch selten die Zeit, mit ihr durch den Bahnhof zu patrollieren, an der Hauptverkehrsstraße langzulaufen oder neben Kinderspielplätzen zu stehen.
Ich mache auch (fast) jeden Tag kleine "Übungen", wie Dummysuche mit dem Hund. Auch da mache ich es mal leichter und mal schwerer und versuche gelegentlich was Neues, aber ernsthaftes Training ist das nicht. Eher ein Spiel, das wir zusammen spielen und wo ich mir gelegentlich was Neues ausdenke, damit mir nicht langweilig wird.
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Heute eine Frau in den Sechzigern mit Labbi-Mix. Ich hatte nach dem Mix gefragt, während unsere Hunde im Wasser herumtollten und bei der Antwort "Labrador-Münsterländer" die Frage gestellt, wie stark denn da wohl der Jagdtrieb wäre. Die Frau meinte: Ach, gar kein Problem, das habe ich ihm aberzogen!" Ich ahne Schlimmes und frage vorsichtig nach, wie sie das denn geschafft habe. Sie öffnet ihre Fahrradtasche (ich denke immer noch an Böses) und sagt, da drin hätte sie immer Leckerchen dabei. Und ihr Hund hätte gelernt, jedesmal, wenn er ein Karnickel, ein Reh oder einen Fasan sehen würde, muss er nur zu ihr kommen und es gibt was Feines. Das würde der inzwischen schon ganz automatisch machen.
Ich fand das so toll, mal jemanden zu treffen, der bei einem jagdlich interessierten Hund nicht als erstes an lebenslangen Leinenknast oder Teletakt denkt! Und auch, wenn ihr Hund möglicherweise nie ein Superjäger war, wenn er sich so gut umlenken ließ, habe ich schon viel zu viele Hunde getroffen, bei denen man sich einfach gar keine Mühe gegeben hat, das Thema konstruktiv anzugehen.
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Als Labbihalter muss auch ich bei der Frage lachen und mit den Schultern zucken.
Ich weiß nicht, wann sie Hunger hat und wann Appetit. Eins von beidem hat sie immer. Aber sie weiß, wann es wieder Zeit ist, was in den Napf zu bekommen. Das hat nicht unbedingt was mit der Uhrzeit zu tun, sondern eher mit dem Tagesablauf. Nach der Gassirunde ist Futterzeit. Da besteht sie drauf. Und dann ist sie echt lästig. Steht neben mir, atmet mich an, stupst und seufzt. Wenn das nichts bringt, bricht sie irgendwann entkräftet zusammen, um sich aber jedesmal SOFORT wieder hochzurappeln, wenn ich mich nur ein klitzekleines bisschen bewege.
Oft bekommt sie allerdings das Meiste von ihrem Futter unterwegs. So ganz voll ist der Napf daher selten. Aber um des lieben Seelenfrieden willens gebe ich ihr auch an Tagen, an denen sie eigentlich alles schon unterwegs verputzt hat, noch sowas wie eine Kartoffel und ein paar Extra-Brocken in den Napf, damit sie das Gefühl hat, dass sie ihr Abendessen vertragsgemäß erhalten hat. Danach ist dann auch Ruhe.
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...wenn Dir deine Schwester ein Foto von ihrem Camping-Essen postet und Du denkst: "Das hatte der Hund heute auch."
Sie hat sicher nichts dagegen, wenn ich das Bild hier zeige:
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Wie lange bellt er denn? Kann man das aushalten und erstmal damit leben, dass man ihn dann auf die Decke schickt und so verfährt, wie Du es aktuell machst? Mit der Belohnung wäre ich allerdings unter Umständen vorsichtig - es soll schlaue Hunde geben, die bellen dann erst recht, weil es sich ja lohnt. Unsichere Hunde hingegen mögen es ganz gern, wenn man ihnen in solchen Fällen mit einer konkreten Handlungsanweisung sagt, was zu tun ist. Das muss man dann gar nicht mehr groß belohnen.
Wichtig ist, dass die Leute, die reinkommen, den bellenden Hund ignorieren und nicht noch hinstarren oder heititei machen. Versuche auch erstmal zu vermeiden, dass jemand zu Dir hinter den Schreibtisch kommt. Aber das machst Du ja wahrscheinlich sowieso schon!
Wahrscheinlich ist das Öffnen der Tür der Auslöser - es dringt tatsächlich jemand überraschend in Euren Raum ein! Nun sehe ich ein, dass man gerade in der Anfangszeit die Tür erstmal lieber zu als offen hat - aber möglicherweise wäre es bei offener Tür nur halb so wild.
Wie sieht das eigentlich zu Hause aus? Habt Ihr da in den letzten zwei, drei Wochen schon Besuch gehabt? Wenn er tatsächlich nicht bellen würde, wenn plötzlich ein fremder Mensch in der Bude steht - dann muss es damit zusammenhängen, dass DU zuhause immer die Tür persönlich öffnest. Im Büro kannst Du es aber nicht so hinkriegen, dass Du dauernd selbst zur Tür gehst. Aber Du könntest zum Beispiel immer aufstehen, wenn jemand reinkommt. Denn das "Aufstehen" könnte dem Hund tatsächlich helfen, zu verstehen, dass Du die Situation selbst in die Hand nimmst.
Ich würde dem Ganzen noch ein, zwei Wochen Zeit geben, in der er halt bellen wird. Du kannst vielleicht auch Kollegen bitten, häufiger mal kurz die Tür aufzumachen und reinzuschauen. Dann hast Du mehr Übungssituationen, bei denen er merkt, dass es sich nicht lohnt, deswegen dauernd aufzustehen und Alarm zu machen.
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MTB behalten, ZHS beginnen

Du willst mich wohl umbringen...
Echt, wenn dieser Hund zieht, gibt's kein Halten mehr.
Auf der Liste meiner uncoolen Neuanschaffungen steht jetzt auch noch ein Fahrradhelm. Erstes Zusammenführen von Hund und Fahrrad lief nicht so gut. Und dabei habe ich erstmal nur geschoben... -
Ja, mit dem Preisrahmen kommst Du bei einem Hund in Labrador-Größe gut hin, wenn der im Großen und Ganzen gesund ist. Beim Katzenfutter kannst Du vielleicht eine Möglichkeit finden, die Näpfe da hinzustellen, wo der Hund nicht drankommt. Überleg Dir am Besten auch, wie Du die Katzenklos für den Hund unzugänglich machen kannst - Katzenscheiße scheint unwiderstehlich lecker zu sein... *börks*