Beiträge von Phantomaus

    Ich bin auch Teetrinkerin. Immer, sommers wie winters.

    Zu Hause nutze ich losen Tee, im Büro Beuteltee. Im Büro ist es mir auch egal, wenn der Tee nur noch lauwarm ist oder eine Viertelstunde gezogen hat, da trinke ich den eh nur nebenbei. Aber zu Hause stelle ich mir tatsächlich eine Piepuhr für die Ziehzeit und trinke den Tee mit Genuss.

    Meine Liebe gehört dem Schwarztee. Da habe ich immer etliche verschiedene Sorten zu Hause und je nach Stimmung wird es dann ein Assam, ein Darjeeling, ein Nilgiri oder aromatisierte Sorten wie Earl Grey oder Lemon. Von den verschiedenen Sorten habe ich auch noch verschiedene Varianten und alle schmecken sie anders. Und zwar ordentlich nach Tee und nicht nach künstlichen Aromen.

    Ich bin aber immer überrascht, dass Schwarztee offenbar ziemlich unpopulär ist. Wenn ich Besuch habe und einen Tee anbiete, sind immer alle erst ganz aufgeregt, dass es soviel Auswahl gibt und dann enttäuscht, dass es alles schwarzer Tee ist. Nunja, fast alles - ich habe noch eine Schublade voll mit seltsamen Rooibos- Früchte- und Gewürztees, die ich immer mal wieder geschenkt bekomme und die ich persönlich gar nicht gern mag, aber die in solchen Fällen meist ganz gut ankommen...

    Ich mach das so: Ich kaufe Gemüse für eine Gemüsebrühe (was auch immer man da drin haben will, also z. B. schlicht Suppengemüse).Ich nehme noch eine Zwiebel dazu und ein paar Kräuter, wie ich lustig bin. Oder eine Tomate.

    Das schrapsel ich so klein wie möglich und versetze es mit einem Sechstel Salz.
    Dann kommt das in ein sauberes Schraubglas (ich koche es noch ab, weiß nicht, ob das übertrieben ist) und fertig. Bleibt etwa ein Jahr haltbar und gibt eine schöne Brühe - etwa ein Teelöffel auf 1/4 Liter Wasser.

    Das klingt gut, daher muss ich noch ein paar Details nachfragen: Du nimmst beispielsweise 600g Gemüse mit 100g Salz ? Und dann kommt das roh in ein abgekochtes Schraubglas – oder abgekocht in ein sauberes Schraubglas?

    Ich hatte mal ein anderes Rezept für selbstgemachte Gemüsebrühe gesehen, dafür musste man kiloweise Gemüse nächtelang im Backofen dörren und dann portionsweise in der Kaffeemühle pulverisieren, das war mir dann doch zuviel Aufwand.

    Ich nehme ja meist Frühstücksbeutel statt ausgewiesener Kacktüten - ich finde die stabiler als die handelsüblichen Kacktüten und vor allem preiswerter.
    Da ich ja immer mit einer Bauchtasche mit mehreren Fächern Gassi gehe, stecke ich die zugeknotete Kacktüte bei akutem Mülleimernotstand zwischenzeitlich einfach in eines der Fächer. Ekliger als angesabberten Dummies sind zugeknotete Kacktüten ja auch nicht.
    Leute, die da etwas pimschiger sind, könnten auch eine billige Tupperdose mitnehmen und die zugeknotete Tüte da drin verschwinden lassen.

    Beim Tipp von Aoleon fiel mir ein: Hunter hat ziemlich riesige Leckerchenbeutel aus LKW-Plane im Programm, die heißen "Detroit". Die könnte man dafür auch gut zweckentfremden.

    Wenn es nur darum geht, dass er warten soll, während Du das Dummy auslegst, kannst Du ihn ja auch einfach kurz irgendwo anbinden. Ist ja auch eine nützliche Kompetenz für den Alltag, wenn er lernt, mal angebunden auf Dich zu warten.

    Auch als mein Hund das warten schon so einigermaßen konnte, habe ich im zweiten Schritt, als es drum ging, dem fliegeneden Dummy nicht sofort hinterherzufliegen, auch erstmal noch angeleint und den Fuß auf die Leine gestellt, damit sie nicht selbstbelohnenderweise direkt losspringt.

    Um das Risiko hier mal ins rechte Licht zu rücken: Jäger laufen normalerweise nicht mit geladener Waffe Patrouille, um wildernde Hunde zu erwischen.

    In aller Regel haben die Jäger große Angst davor, ihren Jagd- und damit ihren Waffenschein zu verlieren, daher sehen die schon zu, dass sie sich regelkonform verhalten.

    Die Jagdsaison, in der Jäger tatsächlich auf ihren Hochsitzen hocken, ist außerdem vergleichsweise kurz. Und auch dann sitzen sie da nicht den ganzen Tag, sondern bevorzugt früh morgens oder gegen Abend.

    Als verantwortungsvoller Hundebesitzer sieht man trotzdem zu, dass der Hund möglichst nicht wildert. Aber nach meinem Empfinden ist die Gefahr, dass der Hund bei so einer Aktion von einem Auto erwischt wird, erheblich größer als die Wahrscheinlichkeit, dass sie erschossen wird.

    Ich lege für meinen Hund auch nicht die Hand ins Feuer. Und wenn ich im Feld in der Dämmerung unterwegs bin, bin ich besonders aufmerksam und leine auch mal sicherheitshalber an. Aber aus Respekt vor dem Wild und nicht aus Angst vor dem Jäger.

    Wenn's ein Bichon ist, wäre er ja klein genug für einen Hunderucksack - mit sowas habe ich auch schon Leute im Supermarkt gesehen.

    Trotzdem macht es Sinn, das alleinebleiben für kleine Zeiträume frühzeitig zu trainieren - gerade als Single hat man das Problem ja immer wieder und z.B. beim Zahnarzt kann man dann doch nicht gut mit Hund im Rucksack anrücken.

    Ich hatte gerade Nervenschwache-Hunde-Selbsthiflegruppen-Kopfkino :ugly:

    Ich habe das Kopfkino auch - ich sehe sie schon alle vor mir, mit ihren Thundershirts und ihren Bachblüten und ihren Sicherheitsgeschirren. Ich frage mich auch, wie ein festliches Silvesterbüffet abläuft, wenn jeder Gast einen Hund mitbringt. Wahrscheinlich sitzt man letztlich wirklich im Kreis rum und jeder hat 'nen Hund auf dem Schoß – und auf dem Büffet gibt's extra einen Bottich mit Wiener Würstchen, damit die Gäste nicht die guten Kanapees an die Hunde verfüttern.

    Aber ohne Scheiß, wenn Du einen nervenschwachen Hund hast, freust Du Dich, wenn Du Silvester mal was anderes machst, als bei runtergelassenen Jalousien und sinnlos aufgedrehter Musik in Deinem Wohnzimmer zu hocken und so zu tun, als ob nix wär. Und über den Austausch mit anderen Haltern, denen es genauso geht.

    Das Blöde ist: Bloß, weil in einem Bezirk die Knallerei verboten ist, heißt das nicht, dass sich auch alle dran halten.

    Ich würde also bei der Auswahl eines knallfreien Silvesterziels drauf achten, dass es in der Mitte von garnichts in einem dunklen Wald ist. Da ist meines Erachtens die Chance am größten, dass sich keine Böllerfreunde hinverirren.