Beiträge von Phantomaus

    @ Mikkki: Was den Kot definitiv härter macht, ist Knochenfütterung. Muss man vorsichtig mit anfangen – zu viel und es wird sehr unangenehm für den Hund.

    Wenn Du aber schreibst, dass er normalerweise feste Haufen macht, würde ich erstmal nicht denken, dass das Poporutschen mit den Analdrüsen zusammenhängt.

    Du hast ja früher schon mal geschrieben, dass Sino gelegentlich Probleme mit den Ohren hat. Diese Geschichte zusammen mit der Pfote und dem Rutschen lässt mich vermuten, dass es ihn einfach an den exponierten Hautstellen juckt. Kann also was Allergisches sein - jetzt im Frühjahr wäre das nicht so ungewöhnlich, wenn der Hund da ohnehin etwas empfindlich ist. Erste-Hilfe-Möglichkeit, falls es mit Pollen und Co. zusammenhängen sollte: Nach dem Spaziergang zumindest Pfoten und Hintern mit klarem Wasser abduschen – und vielleicht auch gleich noch die Ohren auswischen.

    Stand da denn keine Zubereitungsanleitung drauf? Männer sind doch meist total akkurat beim Befolgen von Packungsanweisungen. Meiner gießt die Nudeln nach den vorgeschriebenen 9 Minuten ab - egal, wie gar sie tatsächlich sind.

    Und wenn ich ihn bitte, beispielsweise mal zu schauen, wie weit der Kuchen ist, guckt er nicht in den Ofen, sondern sucht die Piepuhr –und wird panisch, wenn die auf Null steht. Weil er dann denkt, man hat den einzig richtigen Zeitpunkt für die Ofenentnahme bereits verpasst.

    Die Zusammensetzung von bozita finde ich ziemlich mau, was mich aber bei dem Preis nicht so wundert. Von den Analysewerten macht es einen vernünftigen Eindruck.

    Ich kaufe ja immer verschiedene Sorten und war neulich von einem Probesack Lupo Natural Schweizer Poulet ganz begeistert. Probesack deswegen, weil es das erste Mal war, dass ich kaltgepresstes Futter ausprobiert habe. Ich füttere sonst kein Huhn wegen der Haltungsbedingungen, aber die Schweizer Hühner haben es ja einen Tick besser. Dem Hund schien es auch besonders gut zu schmecken und die großen Brocken machten sich gut im Leckerchenbeutel. Das kaufe ich definitiv mal wieder.

    Geckolina:
    Da ist doch die Antwort ganz klar: Nimm so einen Verkorksten aus dem Tierheim! Gerade die Beißer sind sehr robust, sonst wären sie nicht so weit gekommen. Und außerdem kann man immer noch sagen "Besser der Hund kotzt mir auf den Teppich, wenn er etwas potentiell tödliches verschluckt hat, als dass er sich vor lauter Stress am Tierheimgitter in Würfel schneidet!"

    OMG! Damit hast Du mir eine Idee für das nächste Geburtstagsgeschenk für meinen Dad gegeben: Ein Warnschild! Das isses!
    Und der ständig bellende Hund in seinem Nachbargarten wird zur Glaubwürdigkeit noch erheblich beitragen...

    Und ich habe mich weggeschrien, dass dieser Tipp ausgerechnet von Dir kam! Die kleine, puschelige Mini-Mia – Wächterin über die Besorgten und heldenhafte Beschützerin in absentis! Trägerin des großen Hundesverdienstkreuzes!

    Wunderbar! Und die Liste ist bei Weitem noch nicht komplett!

    Hier ein paar Ergänzungen:
    Man muss einem Hund artgerechte Beschäftigung bieten. Aber egal, was man macht - letztlich fördert man nur den Jagd- oder Beutetrieb. Und jeder Jagderfolg - und sei es beim Mantrailing oder Fährten - bringt den Hund weiter auf die dunkle Seite. Zudem ist die Grenze zwischen "ausreichend Beschäftigung" und "zu viel Pushen" so schmal, dass man sie gar nicht treffen KANN.

    Wenn man nun unbedingt mit seinem Hund zusammen arbeiten will, steht man vor dem nächsten Problem: Man muss ihn motivieren und belohnen. Aber wie? Selbstbelohnendes Verhalten ist absolut unerwünscht, dann kann man es auch gleich sein lassen. Leckerchengabe degradiert den Halter zum Futterautomaten, das KANN keine vertrauensvolle Beziehung sein. Von der Gefahr mal ganz abgesehen, dass der Hund sich an hastig runtergeschlungenen Leckerchen bei hoher Erregungslage auch ersticken kann!

    Belohnen mit Spiel ist auch ungünstig - ruckzuck zieht man sich einen Bällchenjunkie heran! Und da ist noch gar nicht berücksichtigt, dass Spielzeuge gefährliche Weichmacher, zahnschädigende Materialien und verschluckbare Teile mit sich bringen!

    Ich habe nach meinem Osterbesuch die Hundenäpfe bei meinem Vater in der Küche vergessen.
    Heute habe ich mit ihm telefoniert und er erzählt mir stolz, dass er die Näpfe jetzt auf die Terrasse rausgestellt hat, weil: "Wenn dann vom Garten aus ein Einbrecher kommt, überlegt der es sich vielleicht nochmal, wenn er denkt, dass hier ein Hund wohnt!"