Beiträge von Phantomaus

    Sie jagt außerdem allem intensiv hinterher: Mäusen, Ratten, Katzen, Schmetterlingen, Hasen, Vögeln. Hummeln interessieren sie Gott sei Dank gar nicht. Sie nimmt wirklich die Fährte auf, pirscht sich an und dann stürmt sie in den Busch rein. Erst vorgestern wollte sie einer Maus bis in den unterirdischen Bau folgen. Ein Vogel fliegt natürlich irgendwann weg und Lucy gibt auf. Aber ich befürchte, dass sie einem Hasen so lange hinterher laufen würde bis sie ihn hat.

    Das klingt jetzt erstmal so, als ob Du die Zeit, in der Du sie noch an der Leine hast (egal, ob Flexi oder Schlepp), intensiv dafür nutzen musst, sie zu beobachten und die aller-allerersten Anzeichen zu erkennen, bevor sie in den Jagd-Modus schaltet. Der Hund wird nie einfach so das Jagen drangeben, um Dir nur noch brav hinterherzudackeln. Das ist Wunschdenken!

    Ich fürchte, Du kannst erstmal nur in diesem kleinen Moment hoffen, dass sie da für Dich noch ansprechbar ist. Wenn der Hund erstmal jagt und hetzt, KANN sie Dich gar nicht mehr hören. Wirklich nicht.
    Wenn Du schreibst, dass sie sich anpirscht, ist das vielleicht ein gutes Signal, das Du verstärken und belohnen kannst. Sie zeigt Dir " da ist was", egal wie. Du lobst und belohnst, so fett es geht.

    Parallel solltest Du Impulskontrolle üben: Zum Beispiel ein Spielzeug werfen, ohne dass sie sofort hinterherdarf. Damit ganz, ganz sachte anfangen (Erstmal nur runterfallen lassen, dann mal zwei Meter weit weg hinlegen und so weiter. Besser keinen Ball nehmen, die hüpfen und machen es unnötig schwer.) Erst, wenn das einigermaßen zuverlässig klappt, hast Du überhaupt eine Chance, sie von irgendwas Spannendem abzurufen.

    Auch ansonsten solltest Du natürlich auch jedes andere Fitzelchen an "auf Dich achten" draußen belohnen - an der Ecke warten oder sich zwischendurch umdrehen ist zum Beispiel super: Da darf auch mal ein Leckerchen angeflogen kommen!

    VaRiOuS: Ja, man bringt echt Opfer... Ich fühle mit Dir.

    Ich habe meinen wunderbaren Roadster gegen ein praktischeres Auto eingetauscht, weil der Zweisitzer mit Hund etwas suboptimal war. Obwohl sie sehr gern mitgefahren ist und eine spitzenmäßige Beifahrerin war, konnte sie sich darin nicht wirklich hinlegen und gefährlich war es für sie außerdem.

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    Ich denke oft an den Roadster zurück und ärgere mich, dass ich nicht NOCH hundegeschädigter war und ihn behalten habe. Dann hätte ich halt zwei Autos gehabt – und eines davon nur für den Hund. Hach ja. Dann würde ich das Hunde-Auto sicherlich auch nicht so furchtbar doof finden...

    @ Mikkki: Was den Kot definitiv härter macht, ist Knochenfütterung. Muss man vorsichtig mit anfangen – zu viel und es wird sehr unangenehm für den Hund.

    Wenn Du aber schreibst, dass er normalerweise feste Haufen macht, würde ich erstmal nicht denken, dass das Poporutschen mit den Analdrüsen zusammenhängt.

    Du hast ja früher schon mal geschrieben, dass Sino gelegentlich Probleme mit den Ohren hat. Diese Geschichte zusammen mit der Pfote und dem Rutschen lässt mich vermuten, dass es ihn einfach an den exponierten Hautstellen juckt. Kann also was Allergisches sein - jetzt im Frühjahr wäre das nicht so ungewöhnlich, wenn der Hund da ohnehin etwas empfindlich ist. Erste-Hilfe-Möglichkeit, falls es mit Pollen und Co. zusammenhängen sollte: Nach dem Spaziergang zumindest Pfoten und Hintern mit klarem Wasser abduschen – und vielleicht auch gleich noch die Ohren auswischen.

    Stand da denn keine Zubereitungsanleitung drauf? Männer sind doch meist total akkurat beim Befolgen von Packungsanweisungen. Meiner gießt die Nudeln nach den vorgeschriebenen 9 Minuten ab - egal, wie gar sie tatsächlich sind.

    Und wenn ich ihn bitte, beispielsweise mal zu schauen, wie weit der Kuchen ist, guckt er nicht in den Ofen, sondern sucht die Piepuhr –und wird panisch, wenn die auf Null steht. Weil er dann denkt, man hat den einzig richtigen Zeitpunkt für die Ofenentnahme bereits verpasst.

    Die Zusammensetzung von bozita finde ich ziemlich mau, was mich aber bei dem Preis nicht so wundert. Von den Analysewerten macht es einen vernünftigen Eindruck.

    Ich kaufe ja immer verschiedene Sorten und war neulich von einem Probesack Lupo Natural Schweizer Poulet ganz begeistert. Probesack deswegen, weil es das erste Mal war, dass ich kaltgepresstes Futter ausprobiert habe. Ich füttere sonst kein Huhn wegen der Haltungsbedingungen, aber die Schweizer Hühner haben es ja einen Tick besser. Dem Hund schien es auch besonders gut zu schmecken und die großen Brocken machten sich gut im Leckerchenbeutel. Das kaufe ich definitiv mal wieder.

    Geckolina:
    Da ist doch die Antwort ganz klar: Nimm so einen Verkorksten aus dem Tierheim! Gerade die Beißer sind sehr robust, sonst wären sie nicht so weit gekommen. Und außerdem kann man immer noch sagen "Besser der Hund kotzt mir auf den Teppich, wenn er etwas potentiell tödliches verschluckt hat, als dass er sich vor lauter Stress am Tierheimgitter in Würfel schneidet!"

    OMG! Damit hast Du mir eine Idee für das nächste Geburtstagsgeschenk für meinen Dad gegeben: Ein Warnschild! Das isses!
    Und der ständig bellende Hund in seinem Nachbargarten wird zur Glaubwürdigkeit noch erheblich beitragen...

    Und ich habe mich weggeschrien, dass dieser Tipp ausgerechnet von Dir kam! Die kleine, puschelige Mini-Mia – Wächterin über die Besorgten und heldenhafte Beschützerin in absentis! Trägerin des großen Hundesverdienstkreuzes!

    Wunderbar! Und die Liste ist bei Weitem noch nicht komplett!

    Hier ein paar Ergänzungen:
    Man muss einem Hund artgerechte Beschäftigung bieten. Aber egal, was man macht - letztlich fördert man nur den Jagd- oder Beutetrieb. Und jeder Jagderfolg - und sei es beim Mantrailing oder Fährten - bringt den Hund weiter auf die dunkle Seite. Zudem ist die Grenze zwischen "ausreichend Beschäftigung" und "zu viel Pushen" so schmal, dass man sie gar nicht treffen KANN.

    Wenn man nun unbedingt mit seinem Hund zusammen arbeiten will, steht man vor dem nächsten Problem: Man muss ihn motivieren und belohnen. Aber wie? Selbstbelohnendes Verhalten ist absolut unerwünscht, dann kann man es auch gleich sein lassen. Leckerchengabe degradiert den Halter zum Futterautomaten, das KANN keine vertrauensvolle Beziehung sein. Von der Gefahr mal ganz abgesehen, dass der Hund sich an hastig runtergeschlungenen Leckerchen bei hoher Erregungslage auch ersticken kann!

    Belohnen mit Spiel ist auch ungünstig - ruckzuck zieht man sich einen Bällchenjunkie heran! Und da ist noch gar nicht berücksichtigt, dass Spielzeuge gefährliche Weichmacher, zahnschädigende Materialien und verschluckbare Teile mit sich bringen!