Irgendwie fand ich's gut, deshalb gehört es hier rein: Das Gottvertrauen einer Frau mit zwei wirklich winzigen Yorkshires.
Ich gehe mit freilaufendem Labbi einen Waldweg entlang und grüße beiläufig eine Spaziergängerin. Die beiden Yorkies, die offenbar zu ihr gehörten, hatte ich erst gar nicht gesehen, weil klein und laubfarben – und außerdem 30 Meter hinter der Frau mit eigenen Dingen beschäftigt.
Als ich die beiden Winzlinge dann bemerkt habe, machte Anleinen irgendwie keinen Sinn mehr - mein Hund hat ja auch nix gegen andere Hunde. Also habe ich sie weiter laufen lassen. Die Kleinen waren auch völlig unkompliziert und guckten sich meinen Hund sofort näher an. Die hatte allerdings Besseres zu schnüffeln als kleine Yorkiehintern, und die Minis haben nicht weiter drauf bestanden. Alle Hunde total entspannt.
Irgendwann rief die Frau, die unterdessen weitergegangen war, einen Namen, die beiden Racker sahen zu, dass sie grundsätzlich hinterherkamen, ließen sich aber insgesamt Zeit – und wurden auch nicht nochmal zur Eile ermuntert. Frau und Hunde hatten komplett die Ruhe weg!
Ich musste auch erstmal den Gedanken unterdrücken, dass sie vielleicht den einen oder anderen Hundehalter mal besser vorwarnen sollte, dass sie in Begleitung unterwegs ist. Aber dann dachte ich, dass sie ihre Pappenheimer wahrscheinlich auch kennt und weiß, dass die klarkommen. Letztlich fand es jedenfalls gut, dass sie soviel Vertrauen in die Hundewelt und freilaufende Tutnixe hatte!