Beiträge von Phantomaus

    Diese Tricks, das Fleisch mal getrocknet und mal frisch zu deklarieren, machen andere Hersteller auch. Die Zutatenliste von Wolfsblut-Futter mit Ente liest sich z.B. ganz ähnlich.

    Gerade bei den Futtersorten mit "teuren" Fleischsorten wie Wild, Strauß, Känguruh und irgendwie auch Ente und Kaninchen steht bei den allermeisten Futtern das Fleisch nicht an erster Stelle und wird durch diverse Tricks optisch und inhaltlich aufgefüllt.

    Mal abgesehen von der Irreführung finde ich das nichtmal schlimm. Um es auf die vorgestellte Deklaration zurückzuführen: Mein Hund müsste nicht jeden Tag eine ganze Ente bekommen. Die kann eine Viertelente kriegen mit Kartoffeln und Co. als Sättigungsbeilage. Für meinen Hund würde das passen.

    Irgendwie fand ich's gut, deshalb gehört es hier rein: Das Gottvertrauen einer Frau mit zwei wirklich winzigen Yorkshires.

    Ich gehe mit freilaufendem Labbi einen Waldweg entlang und grüße beiläufig eine Spaziergängerin. Die beiden Yorkies, die offenbar zu ihr gehörten, hatte ich erst gar nicht gesehen, weil klein und laubfarben – und außerdem 30 Meter hinter der Frau mit eigenen Dingen beschäftigt.

    Als ich die beiden Winzlinge dann bemerkt habe, machte Anleinen irgendwie keinen Sinn mehr - mein Hund hat ja auch nix gegen andere Hunde. Also habe ich sie weiter laufen lassen. Die Kleinen waren auch völlig unkompliziert und guckten sich meinen Hund sofort näher an. Die hatte allerdings Besseres zu schnüffeln als kleine Yorkiehintern, und die Minis haben nicht weiter drauf bestanden. Alle Hunde total entspannt.

    Irgendwann rief die Frau, die unterdessen weitergegangen war, einen Namen, die beiden Racker sahen zu, dass sie grundsätzlich hinterherkamen, ließen sich aber insgesamt Zeit – und wurden auch nicht nochmal zur Eile ermuntert. Frau und Hunde hatten komplett die Ruhe weg!

    Ich musste auch erstmal den Gedanken unterdrücken, dass sie vielleicht den einen oder anderen Hundehalter mal besser vorwarnen sollte, dass sie in Begleitung unterwegs ist. Aber dann dachte ich, dass sie ihre Pappenheimer wahrscheinlich auch kennt und weiß, dass die klarkommen. Letztlich fand es jedenfalls gut, dass sie soviel Vertrauen in die Hundewelt und freilaufende Tutnixe hatte!

    Ach nee, durchs Gesicht schlabbern finde ich nicht so süß. Ich stelle mich nicht an, wenn es mal passiert, aber es dulden oder nett finden - nee, dafür frisst mein Hund zu viel Mist.

    Ich fand es aber mal sehr niedlich, als sie mein Badewasser trinken wollte. Ich hatte einen Internet-Tipp ausprobiert und statt Badezusatz Olivenöl und Milch ins Wasser gekippt. Der Hund stand sofort im Bad und wollte mal probieren. War nix drin, was schädlich für sie wäre, also habe ich sie gelassen und sie hat begeistert rumgeschlappt. Blöd war nur, dass sie dann 20 Minuten später wieder reinkam, hechelte und fiepte und GANZGANZ dringend rausmusste. Da musste ich dann Hals über Kopf aus der Wanne und halb nass in die Klamotten springen um den Hund nach draußen zu begleiten...

    Die Threaderstellerin hat ja erstmal nur Angst um ihre Wohnungseinrichtung und will einfach nur nicht, dass dieser Hund in ihre Wohnung kommt.

    Obwohl es ja eher Zufall ist, dass der Hund eine spezielle Rasse ist, würde ich dem Halter daher das Gesetz posten und meine Argumentation darauf aufbauen. Und nicht irgendwelche Schlupflöcher von "derzeitigen Sonderregelungen" offen lassen...

    Mit einem Staffordshire darf er gar nicht nach Deutschland einreisen.

    Das sollte ihm besser mal jemand mitteilen - an der Grenze zu Luxemburg sitzen ja wahrscheinlich keine Zöllner, die ihn abfangen könnten.

    Edit: Ich weiß, dass die Einfuhr verboten ist. Frage mich aber gerade, wie das bei einem Urlaub aussieht? Muss noch recherchieren. Bis gleich!

    Bitte nicht nur beim Zoll erkundigen, sondern auch beim Ordnungsamt Deiner Stadt. Dein Bundesland kann weitere Hunderassen auf der Liste haben, die nicht dem generellen Einfuhrverbot unterliegen. Die Listenhundgesetzgebung muss man wirklich sehr ernst nehmen und sich unbedingt an die jeweiligen Regelungen und Auflagen halten.

    Deine Beschreibung von Mauki klingt übrigens sehr speziell. Es fühlt sich etwas beklemmend an, wie Du das Verhalten des Hundes beschreibst. Es klingt auch nicht gerade so, als ob dieser Hund von einem zweiten Hund im Haushalt profitieren würde - nicht wegen ihrer partiellen Unverträglichkeit, sondern wegen der extremen Unsicherheit. Ist sie außerdem schon im Seniorenalter?
    Schwache Nerven sind eine Sache, aber gepaart mit Zickigkeit und möglicherweise noch Altersschrullen kann das etwas heikel werden. Vielleicht ist deshalb gerade Mauki möglicherweise kein Kandidat, dem man häufige Statusänderungen zumuten sollte. Dann würde ich eventuell wirklich mit dem eigenen Hund noch ein Weilchen warten...

    So, wie ich es verstanden habe, pendelt die Threadstarterin regelmäßig zwischen Österreich und Deutschland. Der Freund und dessen Hund sind offenbar etwas gebundener.

    Ich sehe gar kein Problem darin, mit Hund zu pendeln - wenn sich der neue Hund erstmal an die Threadstarterin gewöhnt hat, ist das doch völlig okay. Und wenn sie selbstständig vom jeweiligen Zuhause aus arbeitet, sind das doch optimale Bedingungen für die Hundehaltung. Da kann sie auch bei ihrem nächsten Besuch in Österreich ein Auge darauf haben, wie sich die beiden Hunde vertragen.