Beiträge von Phantomaus

    Bitte nicht nur beim Zoll erkundigen, sondern auch beim Ordnungsamt Deiner Stadt. Dein Bundesland kann weitere Hunderassen auf der Liste haben, die nicht dem generellen Einfuhrverbot unterliegen. Die Listenhundgesetzgebung muss man wirklich sehr ernst nehmen und sich unbedingt an die jeweiligen Regelungen und Auflagen halten.

    Deine Beschreibung von Mauki klingt übrigens sehr speziell. Es fühlt sich etwas beklemmend an, wie Du das Verhalten des Hundes beschreibst. Es klingt auch nicht gerade so, als ob dieser Hund von einem zweiten Hund im Haushalt profitieren würde - nicht wegen ihrer partiellen Unverträglichkeit, sondern wegen der extremen Unsicherheit. Ist sie außerdem schon im Seniorenalter?
    Schwache Nerven sind eine Sache, aber gepaart mit Zickigkeit und möglicherweise noch Altersschrullen kann das etwas heikel werden. Vielleicht ist deshalb gerade Mauki möglicherweise kein Kandidat, dem man häufige Statusänderungen zumuten sollte. Dann würde ich eventuell wirklich mit dem eigenen Hund noch ein Weilchen warten...

    So, wie ich es verstanden habe, pendelt die Threadstarterin regelmäßig zwischen Österreich und Deutschland. Der Freund und dessen Hund sind offenbar etwas gebundener.

    Ich sehe gar kein Problem darin, mit Hund zu pendeln - wenn sich der neue Hund erstmal an die Threadstarterin gewöhnt hat, ist das doch völlig okay. Und wenn sie selbstständig vom jeweiligen Zuhause aus arbeitet, sind das doch optimale Bedingungen für die Hundehaltung. Da kann sie auch bei ihrem nächsten Besuch in Österreich ein Auge darauf haben, wie sich die beiden Hunde vertragen.

    Dann mach auch direkt einen Strich auf die andere Seite: Ich würde Deine zweite Variante empfehlen.

    Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass er sich sonst in den zwei Wochen vor allem an Mauki orientiert und weniger an Dir. Wenn's dumm läuft, bist Du erst seine dritte Alternative – nach Mauki und Maukis Halter. Die beiden werden ihm vermutlich in Deutschland dann sehr fehlen und er muss sich komplett neu orientieren. Das ist blöd für die erste Zeit bei Dir. Später, wenn er Dich dann als Bezugsperson kennengelernt hat, ist es natürlich kein Problem, auch mal ein paar Wochen zu Viert zu verbringen.

    Deine Idee, dass Du den Hund viel besuchst, ihr mal zu viert was macht und mal zu zweit ist doch super. Zwei Wochen ist ja keine endlos lange Zeit, da scheint es mir sinnvoll, ihm so einen sanften Wechsel vom Tierheim zu Dir zu ermöglichen.

    Was ist denn mit den lebendigen?

    Da ist nichts mit. Also technisch gesehen. Aber psychologisch fühlt es sich scheiße an, wenn man mitkriegt, dass der Hund einen Hopser macht, es quietscht, es knackt und dann wird noch spaghettimäßig das Schwänzchen eingesaugt... Manche Hunde sind so schnell, die können das sogar an der Leine.

    Ich wäre da nicht weiter beunruhigt und würde ganz normal im Tagesablauf weitermachen.
    Wahrscheinlich ist die Maus an irgendwas anderem gestorben. Bei Vergiftungen suchen die Tiere sich ja normalerweise ein geschütztes Versteck zum Sterben – die fallen ja nicht plötzlich davon um.


    Sei einfach froh, dass sie schon tot war und der Hund keine lebendige erwischt hat!

    Ich habe dieses Halsband-und-Leine-müssen-Ton-in-Ton-sein-Problem nicht. Ich habe eine dunkle Lederleine, die passt gut genug zu allem.

    Deswegen war für mich ein bemerkenswerter Satz in einem Hundezubehörladen mit Schwerpunkt "Tinnef für modebewusste Halter".
    Ich hatte nach einem robusten Zugstopphalsband gefragt, die Verkäuferin kramt herum und sucht, ob sie sowas in den hinteren Ecken hat.
    Sie findet ein blau gestreiftes – und legt es sofort zurück. Ich frage "Was war denn damit, dass sah doch von der Größe gut aus?"
    Sie: "Nee, blau geht doch nicht für eine Hündin!"

    Oh.

    @Sallychen - ja, genau deshalb wollte ich so einen Threat eröffnen. Beim Schäferhund kennen viele ganz gruselige Geschichten und ich frage mich manchmal wirklich wieviel daran wahr ist...

    Ich höre auch immer wieder von anderen Haltern Vorbehalte gegen diese eine Rasse und frage mich immer, woher die ihre Horrorstories haben. Vor allem deshalb, weil man bei uns in der Gegend so gut wie nie einen Schäferhund sieht. Jedenfalls keinen DSH. Zwei, drei Weiße Schweizer, ein Altdeutscher, das war's auch schon. Und bei diesen Rassevertretern ist das Imageproblem scheinbar nicht so ausgeprägt.

    Wenn ich mal woanders unterwegs bin, erlebe ich die Halter von Arbeitsrassen (insbesondere Schäferhunde und Dobermänner) außerdem immer als ultravorsichtig - die leinen schon von weitem an, deren Hund läuft ein tadelloses Fuß und niemals lässt einer seinen Hund zu angeleinten Hunden laufen oder lässt ihn mit irgendwelchen freilaufenden Hunden einfach mal "schön spielen".

    Ich bin noch nie einem Schäferhund ausgewichen - die weichen MIR aus. Grundlos und rein präventiv natürlich.

    Naja, mit Karton wiegt das um die 25 Kilo. Das ist in einem Karton, in den sich die Umreifungsbänder schon tief eingeschnitten haben, für alle Beteiligten nicht mehr so angenehm zu schleppen.

    Das machen aber die meisten Versender so - ich habe auch schon 30 Kilo Futter in einem Karton geliefert bekommen. Kartons und Versand kosten halt auch Geld - und wenn wir Schnäppchenjäger hier bei irgendwas zuschlagen, kann man uns nicht noch gute Kartons und teures Porto hinterherwerfen.


    Zur Beschreibung meiner Person: Männlich, wenig Haare auf dem Kopf, schon älter. Zudem keine sozialen Strukturen erkennbar, die mich als Opfer für so etwas prädestinieren. Die Chance dass da überhaupt irgend jemand auf eine Telefonnummmer guckt ist gleich 0.

    Ich habe unterwegs mal einen Hundehalter getroffen, der sich wohl auch nicht so attraktiv fand. Der hat mir nach 5 Minuten Hundehaltersmalltalk ungefragt eine Visitenkarte in die Hand gedrückt, damit ich mitkriege, dass er Arzt ist ;-)

    Ich habe auch meine Telefonnummer sichtbar am Hund und mache mir keine Sorgen um Stalker. Aber es gibt ja auch die Möglichkeit, ein Anhängertäschchen oder eine Adresskapsel zu nehmen, so dass die Nummer nicht für jeden Hundeknuddelmenschen sofort erkennbar ist.

    Ich bin jedenfalls immer froh, wenn ich mal wieder einen Hund alleine aufgreife und da eine Nummer dran hängt. Meistens sind die Leute ja nur 500 Meter weit weg. Bei den anonymen Hunden stehste erstmal dumm rum und wartest, ob noch jemand kommt. Und dann stellt sich ja auch immer die Frage, ob man den Kasper unterdessen anleint oder ihm die Chance lässt, seine Leute selber wiederzufinden. Nicht so leicht zu entscheiden. Mit Telefonnummer hingegen läuft das Ganze für alle Beteiligten unkompliziert.