Beiträge von Phantomaus

    und du dann das dringende Bedürfnis hast, den Hund reinzulassen und zu füttern.

    Das ist spezifisch labradorgeschädigt. :pfeif: *wieso gibt's eigentlich keinen Fress-Smiley?*

    Meine Nachbarin ist hochschwanger und ich habe zur Sicherheit schon ihren Wohnungsschlüssel bekommen, damit ich bei Bedarf den Hund retten kann, falls sie hastig ins Krankenhaus muss. Ich freue mich auch schon voll drauf, den Nachbarshund rüberzuholen, zu füttern und zu bespaßen! :D

    ...wenn Dein über 80-jähriger Nachbar Dir regelmäßig eingetupperte Fleischreste für Deinen Hund über den Zaun reicht. Weil er nicht gern Essen wegwirft, aber ihm seine gelieferten Portionen zu groß sind.

    ... und Du schon die Schlagzeile in der BILD siehst: "Labrador frisst altem Mann Essen auf Rädern weg".

    ... und wenn Dein Nachbar sich dann noch bedankt, dass Du so ein lockerer Hundehalter bist: Weil seine Ex-Freundin, die wäre ja sowas von pingelig gewesen mit ihren Hunden, das hätte immer richtiges Hundefutter und nur vom Feinsten sein müssen!

    ... und Du dann dem alten Mann versicherst, dass sein Essen auf Rädern ganz sicher keine schlechtere Qualität hat als Hundefutter. Himmel.

    Unterwegs mit ein paar albernen Hundefreundinnen. Wir reden über unsere Hündinnen und machen das feministisch korrekt, also "die Schäferin", "die Boxerin" und "die Dalmatinerin".
    Meint eine von den Damen, dass "die Labradorin" aber irgendwie blöd klingen würde. Da konnte ich ganz trocken kontern, dass die korrekte Bezeichnung "Labradora" wäre. Danke, @Labradora!

    Zum Thema Geschirr: Eine kleine Schüssel nenne ich "Napf". Schon immer. War möglicherweise ein Gag meines Vaters in meiner Kindheit, der dann zum Selbstläufer geworden ist. Ich weiß es nicht. Aber in unserer Familie heißen die Dinger nunmal Näpfe. Denken wir uns nix bei.

    Aber das hat mir schon sooo viele "boah, bist Du hundegeschädigt"-Blicke bei Freunden eingebracht...

    Mein Freund: "Hast Du den Hund gefüttert?"
    Ich: "Ja."
    Er: "Sicher?"
    Ich: "Ja, ganz sicher. Man kann es nicht vergessen!"
    Er: "Aber sie guckt so!"
    Ich: "Sie guckt immer so. Sie will deinen Teller ablecken."
    Er: "Ich glaube nicht, dass du sie gefüttert hast."
    Ich: "Du sitzt vor einem leeren Teller, also hast DU gerade was gegessen. Ich füttere den Hund immer, bevor wir essen. Ich habe ihr ihre Portion ausgehändigt, ich habe dir deine Portion ausgehändigt. Sie ist gefüttert worden, glaub's mir."

    Er: "Du fütterst den Hund, BEVOR du MIR was zu essen gibst? Was ist denn DAS für eine Reihenfolge?"


    Wann hätte ich den Hund denn sonst füttern sollen? :ka:

    Aber so schnell verfliegt die Besorgnis um den hungrigen Hund und weicht einer Anklage, um wen sich besser, schneller und mehr gekümmert wird...

    Für die Kloklingel gibt es auch spezielle Produkte im Haustierbedarf:


    (Geht sicher auch noch günstiger, z.B. mit einer Rezeptionsklingel oder so etwas...)

    Ich kenne das Trainingsprinzip für die Klingel allerdings so, dass man den Hund dazu animiert, die Klingel immer selbst zu betätigen, bevor es rausgeht. Damit er lernt, dass er sich auch eigenständig damit melden kann.
    Ansonsten finde ich es für einen durchschnittlich begabten Hund nämlich etwas schwierig, herauszufinden, dass man im Ernstfall auch selber klingeln könnte, wenn man rausmuss. Erst recht, wenn es dringend ist ;-)

    Wenn Dich im Büro ein Lieferant darauf aufmerksam macht, dass die Klingel schon seit Wochen defekt ist.

    Und ich dachte immer, es klingelt einfach keiner mehr – weil doch sofort zwei Hunde losbellen, sobald jemand im Eingangsbereich steht. Man kann ja von draußen sehen, wie ich dann immer ganz erschreckt zusammenzucke. Und natürlich sofort aufspringe und mich zur Tür begebe.

    Ich war wirklich der Auffassung, dass Postmenschen und sonstige Lieferanten so nett sind, da nicht auch noch unnötig rumzuklingeln...


    Ich habe eine Stimmbandentzündung.
    Da mein Freund absolut unfähig ist, meine Zeichnsprache zu verstehen, habe ich eine Text to Speech App runtergeladen und wir haben so kommuniziert.

    Er: "Hach, es ist so als ob ich mit Stephen Hawking zusammen wäre."

    Schon auch ein bisschen nerdy, den Umweg über eine App zu gehen, um am Telefon fitzeligen Text zu schreiben, den dann ein Roboter vorliest, oder? Ich wäre ja mit Zettel und Stift klargekommen ;-) (Und hätte ein paar Icons gemalt für die Dinge, die immer wieder gesagt werden müssen!)

    Mein nerdiger Freund hingegen wäre erstmal zwei Tage lang incommunicado gewesen, während er rausgefunden hätte, ob das lästige Getippe wirklich sein muss und ob es nicht eine App gibt, die seine Augenbewegungen interpretieren kann. Und dann hätte er - um seine Augen zu schonen - das Ding so umprogrammiert, dass es automatisch alle 30 Minuten "Mehr Tee!" sagt und alle zwei Stunden "Ich hab Hunger!" Und währenddessen hätte er ganz vergessen, dass er nicht gelähmt im Rollstuhl sitzt und sich seinen dämlichen Tee selber aufbrühen könnte...

    Ich würde definitiv keine Stoffbox nehmen. Die kann die Katze doch allein mit den Krallen schon zerlegen... Erst recht, wenn sie Stress hat oder ihr irgendwas nicht passt.
    Wenn es eine Stoffbox sein muss, würde ich die zusätzlich in eine Gitterbox reinstellen.

    Und dann wird die Gegend aber begeistert und hochkonzentriert erkundet, mit Nase aber auch mit den Augen.
    Schön finde ich dann das er sich trotzdem an uns orientiert, mehr als 15 m ist er selten weg. Den Ausdruck Fremdbestimmung beim Hund würd ich nicht verwenden wollen, klar hat die Seite wo die Leine höher endet das Sagen und der Hund passt sich an.

    Mein Hund hüpft aus dem Auto und ist sofort schwer beschäftigt. Immer. Die passt sich nicht an, wenn sie es vermeiden kann und fühlt sich ganz sicher nicht fremdbestimmt. Die reagiert nur deshalb auf mein Rückrufkommando, weil sie immer was geschenkt kriegt, wenn sie kommt. Das nimmt sie mit. Danach ist sie wieder weg. Sie passt zwar irgendwie auf, dass sie nicht verloren geht, aber das kann sie auch aus 50 bis 100 Metern Entfernung tun. Was mein Freund "fremdbestimmt" nennt, ist im Grunde nur: "Das Abenteuer startet und endet, wann und wo der Mensch es beschließt".